Filmkritik: Der amerikanische Regisseur Robert Zemeckis ist bekannt für Filme, mit denen man sich wohlfühlt und die sich auch oft als Weihnachtsfilme anbieten – sei es seine „Zurück in die Zukunft“-Trilogie (1985-1990), „Forrest Gump“ (1994) oder „Der Polarexpress“ (2004). Sein mittlerweile 22. Spielfilm – „Here“ (OT: „Here“, USA, 2024) – erschien nur kurz vor dem Weihnachtsfest und sollte genauso ein Film werden.
Robert Zemeckis
„Forrest Gump“ (1995)
1995 / 67. Oscarverleihung / 13 Nominierungen / 6 Auszeichnungen
Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „Forrest Gump“ gehört wohl zu den Filmen, die jeder kennt. Ein sympathischer Charakter führt uns durch ein Stück der amerikanischen Geschichte. Mit seinem Spiel begeisterte Tom Hanks die Massen und gewann auf der 67. Oscarverleihung, welche am 27. März 1995 stattfand, zu Recht den Oscar für den ‚Besten Hauptdarsteller‘. Zudem konnte der Film noch in fünf weiteren Kategorien (von seinen 13 Nominierungen) siegen und setzte sich als ‚Bester Film‘ u.a. gegen „Quiz Show“ von Robert Redford und „Pulp Fiction“ von Quentin Tarantino durch, welche beide lange Zeit als Favoriten des Abends angesehen wurden. Doch schon die drei gewonnenen Golden Globes ebneten dem Feelgood-Movie den Weg und so gewann Robert Zemeckis seinen bisher einzigen Regie-Oscar.