„Mrs. Miniver“ (1942)

1943, 15. Oscarverleihung, 12 Nominierungen, 6 Auszeichnungen   

Filmkritik: Ursprünglich sollte der Spielfilm „Mrs. Miniver“ (OT: „Mrs. Miniver“, USA, 1942) reine Kriegspropaganda sein, um die amerikanische Bevölkerung davon zu überzeugen, in den zweiten Weltkrieg einzusteigen. Doch dann mauserte sich der Film von William Wyler schnell zum Box-Office-Hit und wurde nicht nur vom Präsidenten Franklin D. Roosevelt empfohlen, sondern auch zum Zuschauerliebling. So verwundert es nicht, dass er sich dann bei der 15. Oscarverleihung in sechs Kategorien, darunter auch ‚Bester Film‘ u.a. gegen Konkurrenten wie „Der große Wurf“ (1942), „Yankee Doodle Dandy“ (1942) und Orson Welles’ „Der Glanz des Hauses Amberson“ (1942) durchsetzen konnte. Weiterlesen

„Casablanca“ (1942)

  1. Oscarverleihung 1944 / 3 Oscars / 8 Nominierungen

Filmkritik: Wenn es um das Vermächtnis der Filmgeschichte geht, kommt keine Aufzählung, kein Buch und keine Liste an dem Film „Casablanca“ (OT: „Casablanca“, USA, 1942) vorbei. In einem Atemzug mit vielen Filmen, wie „Vom Winde verweht“ (1939) und „Citizen Kane“ (1941) genannt, gehört er zu den großen Klassikern. Dass hier etwas Außergewöhnliches entstanden ist, was auch nach über 70 Jahren immer noch wunderbar funktioniert, war auch schon dem damaligen Publikum und den Kritikern bewusst. In diesem Sinne wurde er auch auf der 16. Oscarverleihung mit drei Oscars u.a. auch für den ‚Besten Film‘ bedacht und setzte sich in dieser Kategorie gegen neun weitere Filme durch. Weiterlesen

„Departed – Unter Feinden“ (2006)

  1. Oscarverleihung, fünf Nominierungen, vier gewonnen

Filmkritik: Während einige Fans und Kritiker enttäuscht darüber waren, dass der Großmeister Martin Scorsese mit seinem damals neuesten Film „Departed – Unter Feinden“ keinen eigenen Stoff verfilmte, sondern ein Remake eines Thrillers aus Hongkong realisierte, kam er beim Rest der Welt gut an. So ging er auch mit fünf Nominierungen auf der 79. Oscarverleihung um die begehrten Trophäen ins Rennen. Er konnte vier davon gewinnen, darunter auch den Oscar für den ‚Besten Film‘ und setzte sich damit gegen starke Filme wie „Little Miss Sunshine“ (2006), „Babel“ (2006) und „Die Queen“ (2006) durch.

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“The Disaster Artist” (2017)

Poster zum Film

© Justina Mintz / A24 / New Line Cinema

Filmkritik: Im Jahr 2003 löste der Film “The Room” des Filmemachers Tommy Wiseau den allseits geliebten Klassiker “Plan 9 from Outer Space” (1959) von Ed Wood als schlechtesten Film aller Zeiten ab. Wie dieser überhaupt das Licht der Leinwand erblicken konnte, erzählt uns nun der Oscaranwärter “The Disaster Artist” (OT: “The Disaster Artist”. USA, 2017) des Schauspieler-Regisseurs James Franco. Weiterlesen