„Queen & Slim“ (2019)

Filmkritik: Anfang des Jahres kam „Queen & Slim“ (OT: „Queen & Slim“, USA, 2019), das Spielfilmdebüt von Melina Matsoukas, in die deutschen Kinos. Nach der Corona-Pandemie hatte man noch einmal die Chance dem Film in den Kinos zu entdecken, und durch die aktuell auflebende ‘Black Lives Matter’-Bewegung gibt es einen aktuellen Zugangspunkt zu der Geschichte zweier Menschen auf der Flucht.

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„Miss Daisy und ihr Chauffeur“ (1989)

  1. Oscarverleihung / 9 Nominierungen / 4 Auszeichnungen

Filmkritik: Das Feelgood-Movie „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ (OT: „Driving Miss Daisy“, USA, 1989) aus der Hand von Bruce Beresford gewann  auf der 62. Oscarverleihung am 26. März 1990 vier der begehrten Trophäen. Darunter auch zwei der Big Five für die Beste Darstellerin – Jessica Tandy ist die bis dato älteste Schauspielerin, welche diesen Preis gewann – und für den ‚Besten Film‘ und setzte sich dabei gegen Filme wie „Der Club der toten Dichter“ (1989) und „Geboren am 4. Juli“ (1989) von Oliver Stone durch. Der Zweite galt lange Zeit als absoluter Oscarfavorit (vor allem auch nach „Platoon“ (1986)), bis sich „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ bei den Golden Globes hervortat, neun Nominierungen bei den Academy Awards erhielt und mit vier Oscars zum großen Sieger des Abends wurde.

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„Schwarzfahrer“ (1993)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 1993

Filmkritik: Auf den 30. Bamberger Kurzfilmtagen liefen in einem Sonderprogramm Kurzfilme bekannter Regisseure. Dort konnte man u.a. „True“ von Tom Tykwer, „So schnell es geht nach Istanbul“ von Andreas Dresen und den Gewinner des Oscars als ‚Bester Kurzfilm‘ 1994 sehen: „Schwarzfahrer“ von Pepe Danquart sehen.

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„I am Superman“ (2017)

Kurzfilm / Brasilien / Fiktion / 2017

Enzo Gabriel

Filmkritik: Der brasilianische Kurzfilm „Eu Sou o Super-Homen“ (ET: „I am Superman“) von Rodrigo Batista, gesehen auf der 25. Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg, wirkt wie ein didaktisch wertvoller Kurzfilm für Kinder, überrascht dann aber doch mit seiner letzten Konsequenz.

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„Skin“ (2018)

Kurzfilm / USA / Fiktion / 2018

Filmkritik: Der Oscar für den ‚Besten Kurzfilm‘ ging an den amerikanischen Kurzfilm „Skin“ von Guy Nattiv, der jetzt mit seinen Langfilm „Skin“ (2018) mit Jamie Bell in der Hauptrolle in den deutschen Kinos gestartet ist. Wer Glück hatte, konnte den überzeugenden Kurzfilm zuvor auf einem von vielen Festivals sehen, u.a. auf der 25. Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg.

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„In der Hitze der Nacht“ (1967)

1968 / 40. Oscarverleihung / 7 Nominierungen / 5 Auszeichnungen

Filmkritik: Figuren wie Sherlock Holmes, Sam Spade, Philip Marlow und Miss Marple haben in Filmen und Büchern das Genre des ‚Whodunit‘ begründet. Doch erst bei der 40. Oscarverleihung schafft es ein Film dieses Genres den Oscar für den ‘Besten Film’ zu gewinnen. Der amerikanische Spielfilm „In der Hitze der Nacht“ (OT: „In the Heat of the Night“, USA, 1967) von Norman Jewison schaffte es von sieben Nominierungen fünf Auszeichnungen zu erhalten und gilt so als der große Gewinner der 40. Academy Award of Merit und setzte sich in der Hauptkategorie gegen Filme wie „Bonnie und Clyde“ (1967) und „Die Reifeprüfung“ (1967) durch. Weiterlesen

“The First Purge” (2018)

Filmkritik: Vor fünf Jahren entstand mit „The Purge“ der Auftakt zu einer Horrorfilm-Reihe, welche von Beginn nicht auch das Politische gescheut hat. Mit dem vierten Teil – „The First Purge“ (OT: „The First Purge“, USA, 2018) gehen der Drehbuchschreiber James DeMonaco (Regisseur der ersten drei Filme) und Regisseur Gerard McMurray noch einen Schritt weiter und machen aus dem Film mehr ein politisches Drama als einen Horrorfilm, als was die Reihe begann. Weiterlesen

„Balcony“ (2015)

Kurzfilm / UK / Fiktion / 2015

Standbild aus dem Kurzfilm "Balcony"

Charlotte Beaumont

Filmkritik: Neben dem wunderbaren „Strange Bird“, der auch den Preis für den besten Kurzfilm in der ‚Europe in 19 Minutes‘-Reihe auf dem 18. Landshuter Kurzfilmfestival 2017 gewonnen hatte, lief im Best of-Programm auch der britische Film „Balcony“. Dieser schafft es auf gefühlvolle Art und Weise zeitrelevante Themen aufzugreifen und mit einer schönen Liebesgeschichte zu verknüpfen. Weiterlesen

“Orange is the New Black” (Serie, Staffel 4, 2016)

© Jojo Whilden/Netflix

Serienkritik: Während in den ersten Staffeln der amerikanischen Serie “Orange is the New Black” die Einzelschicksale der Protagonisten im Zentrum standen und das ‘normale’ Leben im Gefängnis eingefangen wurde, gewinnt die vierte Staffel durch eine Gewichtsverschiebung an Prägnanz und dramatischen Momenten. Weiterlesen

“Orange is the New Black” (Serie, Staffel 3, 2015)

© Netflix

Serienkritik: Die amerikanische Serie “Orange is the New Black” führt ihr Erfolgskonzept, mit welchem sie sich seit der ersten Staffel (2013) etabliert hatte, ungebrochen fort. Nachdem die Zuschauer am Ende der zweiten Staffel  erleichtert aufatmen konnten, werden in der nun folgenden Staffel die Gefängnisstrukturen kräftig aufgewirbelt.

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