Acht Fragen an Michael Hauwert

Interview: Im Gespräch mit dem niederländischen Filmemacher Michael Hauwert konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „Yet only here I am home“ (OT: „Maar alleen hier ben ik thuis“), der im Programm des 41. interfilm Berlin 2025 zu sehen war, erfahren, wie seine eigene Geschichte auch darin steckt, wie offen die Gesprächspartner für die Interviews waren und ob die Idee für die Bilder oder die Interviews zuerst da waren.

The original english language interview is also available.

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„The Bikeriders“ (2024)

Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „The Bikeriders“ (OT: „The Bikeriders“, USA, 2024) von Jeff Nichols wirft einen mildtätigen Blick auf Bikergangs und ihre Entstehung und beruft sich dabei auf ein Fotoband von Danny Lyon aus dem Jahre 1968. So erklärt sich auch, dass der Film eher eine Milieustudie als ein Action-Drama oder ein gewalttätiger Krimi ist. 

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66. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2023

8.-15. Oktober 2023 / Hauptbahnhof Osthalle, CineStar, Passage Kinos, Regina Palast, Schaubühne Lindenfels, Schauburg, Cinémathèque Leipzig in der naTo, Kinobar Prager Frühling, Polnisches Institut Filiale Leipzig 

Festivalbericht: Die 66. Ausgabe des Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, kurz DOK genannt, fand in diesem Jahr komplett ohne Einschränkungen wieder in elf verschiedenen Leipziger Kinos und Spielstätten statt. Das Online-Angebot wurde in diesem Jahr auf einen Film pro Festivaltag beschränkt. Unter der Leitung von Christoph Terhechte hatten die zahlreichen Besucher:innen vor Ort die Wahl zwischen 59 Lang- und 141 Kurzfilme aus 60 Ländern. Dabei war der Animationsfilm noch stärker vertreten als in den Jahren davor und bekommt nun auch seine eigene Programmreihe samt Preis. Insgesamt wurden neun Tauben und 15 weitere Preise im Wert von 54.750€ vergeben.

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Acht Fragen an Pavel Mozhar

Interview: Im Gespräch mit dem Regisseur Pavel Mozhar konnten wir mehr über seinen starken Kurzfilm „Handbuch“ erfahren, der auf dem 64. DOK Leipzig seine Weltpremiere feierte, warum er sich dem Thema – die Verhaftungswelle nach den Demonstrationen in Belarus – annahm, eine andere Form wählte und wie er die Interviews zu einem Kurzfilm zusammenbrachte. 

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„Ernst oder Panik“ (2020)

Kurzfilm / Deutschland / Animation, Dokumentation / 2020

Filmkritik: Der deutsche Filmemacher Marlin van Soest hat seit dem Beginn der Corona-Pandemie Menschen auf der Straße zu diesem Thema interviewt. In kleinen Stop-Motion-Filmen, einige davon hat er in dem Kurzfilm „Ernst oder Panik“ zusammengefasst, erzählt er die Geschichte der Pandemie auf seine Weise. 


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„Why didn’t you stay for me?“ (2020)

Kurzfilm / Niederlande / Dokumentation / 2020

Filmkritik: Der Dokumentarfilm „Why didn’t stay for me“ (OT: „Waarom Blijf Je Niet Voor Mij?“) von Milou Gevers, gesehen auf dem 23. Mo & Friese Kinder Kurzfilmfestival 2021, erzählt mit einer Mischung aus Stop-Motion und Interviews mit vier jungen GesprächspartnerInnen, wie es sich anfühlt mit jungen Jahren einen Elternteil durch Suizid zu verlieren.

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Acht Fragen an Sophie Linnnenbaum (2021)

Interview: Im Gespräch mit der Filmemacherin Sophie Linnenbaum, die bisher viele Kurzfilme („Meinungsaustausch“ (2016), „Pix“ (2017), „Rien ne va plus“ (2017), „Das Mensch“ (2018)) und die Serie „Deutscher“ (2020) gedreht hatte, konnten wir mehr über ihre Dokumentation „Väter unser“ erfahren, die ihre Weltpremiere auf dem 42. Filmfestival Max Ophüls Preis feierte, erfahren. Wie das laute Niesen des eigenen Vaters den Einstieg des Films bildet, warum sie sich für eine einfache optische Ausgestaltung entschied und wie sie ihre Gesprächspartner fand.  

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„Atomkraft Forever“ (2020)

Filmkritik: Die Dokumentation „Atomkraft Forever“ (Deutschland, 2020) von Carsten Rau, welche auf dem 63. DOK Leipzig seine Weltpremiere feierte, beschäftigt sich mit dem Abbau von Atomkraftwerken in Deutschland, wirft auch einen Blick nach Frankreich und lässt alle Parteien bei diesem Thema zu Wort kommen.

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Zehn Fragen an Andrei Konchalovsky

Gareth Cattermole

Interview: Im Gespräch mit dem russischen Dokumentarfilmer Andrei Konchalovsky konnten wir mehr über seine Dokumentation „Homo Sperans“ erfahren, welche auf dem 30. Filmfestival Cottbus 2020 in der Reihe ‚Russkiy Den‘ lief, wie er sein Material zusammengestellt hat, wie aus 20 Fragen dieser Film resultierte und was er denkt, was den russischen Charakter ausmacht.

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„Homo Sperans“ (2020)

Filmkritik: Der russische Regisseur Andrei Konchalvosky erzählt mit seiner Dokumentation „Homo Sperans“ (OT: „Человек неунывающий“ („Chelovek neunyvajushchij“), Russland, 2020), gesehen im Programm ‚Russkiy Den‘ auf dem 30. Filmfestival Cottbus, von der russischen Seele und dem Land indem er den Bewohnern ein paar Fragen stellt.

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