„Why didn’t you stay for me?“ (2020)

Kurzfilm / Niederlande / Dokumentation / 2020

Filmkritik: Der Dokumentarfilm „Why didn’t stay for me“ (OT: „Waarom Blijf Je Niet Voor Mij?“) von Milou Gevers, gesehen auf dem 23. Mo & Friese Kinder Kurzfilmfestival 2021, erzählt mit einer Mischung aus Stop-Motion und Interviews mit vier jungen GesprächspartnerInnen, wie es sich anfühlt mit jungen Jahren einen Elternteil durch Suizid zu verlieren.

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„Taipei Suicide Story“ (2020)

Filmkritik: Der große Gewinner des Slamdance Filmfestivals 2021 war der nur 45-minütige Film „Taipei Suicide Story“ (OT: „安眠旅舍“, Taiwan, 2020) des Regisseurs KEFF, der im Q&A angedeutet hat, dass dies sein letzter Film sein wird. Der Spielfilm, der eine düstere Geschichte erzählt, konnte nicht nur den Grand Jury Prize für den ‚Besten Film‘, sondern auch den Publikumspreis Spielfilm und den Award für den Besten Hauptdarsteller gewinnen.

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„Suicide Tourist – Es gibt kein Entkommen“ (2020)

Filmkritik: Der dänische Filmemacher Jonas Alexander Arnby, den man international schon durch sein Debüt „When Animals Dream“ (2004) kennengelernt hat, erzählt in seinem zweiten Spielfilm „Suicide Tourist – Es gibt kein Entkommen“ (OT: „Suicide Tourist“, Dänemark, Deutschland, Norwegen, Frankreich, Schweden, 2020) von einem ungewöhnlichen Hotel in Norwegen und einer lebensverändernden Entscheidung.   

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„Tote Mädchen lügen nicht“ (Staffel 1, 2017)

Serienkritik: Die amerikanische Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ (OT: „13 Reasons Why“, 2017), welche die Geschichte des Suizids einer Teenagerin erzählt, hat für großes Aufsehen gesorgt. Angeblich stieg die Rate der Selbstmorde und Suizidversuche, nachdem Jugendliche sich die Serie angeschaut haben, so dass man sie nur noch mit Warnhinweisen zu sehen bekommt. Doch eigentlich und das auch offensichtlich hatte die Serie natürlich etwas anderes im Sinn.

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„Rien ne va plus“ (2017)

Kurzfilm / Deutschland / Spielfilm / 2017

Filmkritik: Die fleißige Filmemacherin Sophie Linnenbaum bevölkerte lange Zeit die Festivallandschaft mit einigen ihrer Kurzfilme. Im letzten Jahr lief ihr oft ausgezeichneter Kurzfilm „Pix“ (2017) gefühlt auf allen Festivals, darunter auch bei den 28. Bamberger Kurzfilmtagen 2018 und auf dem 29. Filmfest Dresden 2017. In diesem Jahr kehrte sie mit dem Kurzfilm „Rien ne va plus“ nach Bamberg zurück. Weiterlesen

„Lass uns abhauen“ (2018)

Filmkritik: In der Jugendsektion ‘U18’ auf dem 28. Filmfestival Cottbus stellte die deutsche Filmemacherin Isa Micklitza, welche bereits 15 Kurzfilme verwirklicht hatte, ihr Langfilmspieldebüt „Lass uns abhauen“ (Deutschland, Dänemark, Norwegen, 2018) vor. Sie schuf damit eine leichtfüßige Komödie mit ernsten Tönen und zwei wunderbar überdrehten Hauptfiguren. Weiterlesen

“Loving Vincent” (2017)

Poster zum Film "Loving Vincent"

© 2017 Loving Vincent Sp.z.o.o. & Loving Vincent Ltd.

Filmkritik: Bei den Oscars 2018 ist der britisch-polnische Animationsfilm “Loving Vincent” einer der Anwärter auf den Besten Animationsfilm. Wie unwahrscheinlich der Gewinn bei Gegnern wie dem Pixar-Film “Coco – Lebendiger als Leben” (2017) und dem Blue-Sky-Studios-Film “Ferdinand – Geht STIERisch ab” (2017) auch sein mag, hätte “Loving Vincent” ihn als erster vollständig gemalter Film mehr als verdient.

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“The Wailing – Die Besessenen” (2017)

© Alamode Film

Filmkritik: Der südkoreanische Horrorfilm “The Wailing – Die Besessenen” (OT: “Gok-seong”, Südkorea/ USA, 2017) ist die dritte Langfilmarbeit des südkoreanischen Regisseurs Na Hong-jin (*1974) und wartet mit einer unerwarteten Mischung aus Komik, Drama, westlichen Genremitteln und traditionellen Elementen auf. Weiterlesen