29. Filmfestival Cottbus – Festival of East European Cinema

5.-10.11.2019 / Stadthalle, Kino Weltspiegel, Kammerbühne, Kino Glad-House, Obenkino, Staatstheater, Menschenrechtszentrum, Planetarium, Stadtbibliothek Zielona Gora

Festivalbericht: Zum 29. Mal fand in der brandenburgischen Stadt Cottbus das Festival of East European Cinema statt. Das im allgemeinen nur Filmfestival Cottbus genannte Festival präsentierte dabei sechs Tage lang vom 5. bis 10. November 2019 ein buntes Programm von 192 Filmen aus 45 Ländern. Am Ende wurden 18 Preise in verschiedenen Kategorien vergeben und der Zuschauer konnten wieder wunderbar seinen Horizont erweitern und an acht Spielstätten in Cottbus sowie in Zielona Gora den Blick nach Osten schweifen lassen.

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“Tango” (1980)

Kurzfilm / Polen / Animationsfilm / 1981

Filmkritik: Auf dem 61. DOK Leipzig lief der außergewöhnliche, polnische Kurzfilm „Tango“ (OT: „Tango“) aus dem Jahr 1981. Er macht deutlich, wie auch bereits vor dem Aufkommen digitaler Möglichkeiten der Animationsfilm mit seinen technischen Möglichkeiten genutzt wurde, um besondere Geschichten zu erzählen.

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„Córka“ (2018)

Kurzfilm / Polen / Fiktion / 2018

Filmkritik: Die in Weißrussland geborene, aber seit einigen Jahren in Polen lebende Filmemacherin Mara Tamkovich erzählt in ihrem Kurzfilm „Córka” (ET: „Daughter“) von einer Vater-Tochter-Beziehung, welche auf die Probe gestellt wird, und gleichzeitig von einem nicht funktionierenden Rechtssystem. Weiterlesen

„Zurück nach Hause“ (2018)

Filmkritik: Der polnische Spielfilm „Zurück nach Hause“ (OT: „Powrót“, ET: „Back Home“,  Polen, 2018) der Regisseurin Magdalena Łazarkiewicz lief im Jugendprogramm des 28. Cottbuser Filmfestival und war mit seiner dunklen Erzählung alles andere als leichte Kost und schaffte es, die Zuschauer mit seiner Geschichte zu packen.

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Acht Fragen an Jaśmina Wójcik

© Wajda Studio, Photograph: Jakub Wróblewski

Interview: Die Regisseurin Jaśmina Wójcik erzählt im Gespräch, wie sie die Geschichte zu dem ungewöhnlichen Dokumentarfilm „Symphony of the Ursus Factory“ fand, wie es war mit den Bewohnern in Kontakt zu treten und wie sie den Film visuell, tonal und storytechnisch in Einklang gebracht hat.  

The original english language interview is also available.

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„Symphony of the Ursus Factory“ (2018)

Filmkritik: Die polnische Künstlerin Yasmina Wójcik schuf mit ihrem Debütfilm „Symphony of the Ursus Factory“ (OT: „Symfonia Fabryki Ursus“) einen außergewöhnlichen Dokumentarfilm, der nicht nur kritisch ein Thema beleuchtet, sondern mit seiner innovativen Inszenierung ein starkes Gemeinschaftsgefühl für die Protagonisten schuf. Weiterlesen

„The Sisters“ (2018)

Kurzfilm / Polen / Dokumentarfilm / 2018

Filmkritik: Auf dem 61. DOK Leipzig gab es einen ganzen Filmblock, der sich mit dem Thema Nonnen und Klosterbetrieb beschäftigte. Während der Langfilm „The Sister’s Song“ vor allem eine persönliche Geschichte erzählt, besticht Michał Hytroś‘ „The Sisters“ (OT: „Siostry“) mit einem authentischen Blick hinter die Kulissen eines geschlossenen Klosters. Weiterlesen

„Nikotyna“ (2018)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2018

Filmkritik: Im Nationalen Wettbewerb des 30. Filmfest Dresden 2018 lief der Kurzfilm „Nikotyna“ der in Polen geborenen Filmemacherin Ewa Wikieł. Der Film schafft es mit wenigen Worten und einer ausdrucksstarken Hauptdarstellerin eine vergangene Zeit in Polen und ein authentisches Lebensgefühl nachzuzeichnen. Weiterlesen

“Die Spur” (2017)

Poster zum Film "Die Spur"

© 2017 Film Kino Text / Robert Palka

Filmkritik: Der polnische Film “Die Spur” (OT: “Pokot”, Polen, 2017) der Regisseurin Agnieszka Holland markiert nach einer etwas längere Pause ihre Rückkehr auf die Kinoleinwände. Auf der Berlinale 2017 feierte der Film seine Weltpremiere und konnte mit seinem Genremix und seiner gesellschaftskritischen Geschichte viele Zuschauer begeistern, so dass er fast als ein heißer Oscaranwärter für die Verleihung 2018 erschien. Weiterlesen