„Grenzland“ (2020)

Filmkritik: Im Jahr 1992 machte sich der Dokumentarfilmer Andreas Voigt, der mit seinem sechsteiligen Leipzig-Zyklus eine Chronik der Wiedervereinigung Deutschlands zeichnete und damit bekannt wurde, auf den Weg, das strukturschwache Gebiet an der deutsch-polnischen Grenze an der Oder in seinem Film „Grenzland – Eine Reise“ zu erkunden. Mit „Grenzland“ (Deutschland, 2020) kehrt er nach 28 Jahren wieder dorthin zurück und schaut wie es sich inzwischen entwickelt hat.

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Zehn Fragen an Piotr Domalewski

Interview: Im Gespräch mit dem polnischen Filmemacher Piotr Domalewski („60 Kilo nichts“) konnten wir mehr über seinen Spielfilm „I never cry“ (OT: „Jak Najdalej Stad“), der auf dem Cottbuser Filmfestival 2020 drei Preise gewinnen konnte, wie er seine Geschichte für den Film fand und warum Humor genauso wichtig war für sein Drama, wie auch Realismus.

The original english language interview is also available.

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„I never cry“ (2020)

Filmkritik: Der polnische Spielfilm „I never cry“ (OT: „Jak Najdalej Stad“, Polen, 2020) von Piotr Domalewski, der auf dem 30. Filmfestival Cottbus drei Preise gewinnen konnte, darunter den Preis für die beste Regie, überzeugt als realitätsnaher Spielfilm, der es schafft, wahre Ereignisse mit einer Coming-of-Age-Geschichte in einer Tragikkomödie zu vereinen.

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„We Have One Heart“ (2020)

Kurzfilm / Polen / Animation / 2020

Filmkritik: Der Animationsfilm „We have one Heart“, der seine deutsche Premiere auf dem 63. DOK Leipzig feierte, erzählt unter der Regie von Katarzyna Warzecha eine bewegende Familiengeschichte.

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Sechs Fragen an Gabriela Gažová

Interview: Im Gespräch mit der slowakischen Filmemacherin Gabriela Gažová konnten wir mehr über ihren wunderbaren Coming-of-Age-Kurzfilm „“M”“, gesehen im ‚Jugendblock‘ des 32. Filmfest Dresden, erfahren, wie das eigene Leben die Geschichte mit bestimmt hat, was ihr visuell und schauspielerisch wichtig war und ob es mit den beiden sympathischen Hauptheldinnen weitere Geschichten geben wird.   

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„”M”“ (2018)

Kurzfilm / Slowakische Republik / Fiktion / 2018

Julianna Ťahúňová und Sisa Mokošová

Filmkritik: Der slowakische Kurzfilm „”M”“ von Gabriela Gažová, gesehen auf dem 32. Filmfest Dresden, erzählt authentisch von den Teenagerjahren zweier Freundinnen und schafft es dabei die Stimmung jener Zeit wunderbar einzufangen.

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„60 Kilo Niczego“ (2017)

Kurzfilm / Polen / Fiktion / 2017

Filmkritik: Der polnische Kurzfilm „60 Kilo Niczego“ (ET: „60 Kilos of Nothing“, DT: „60 Kilo Nichts“) prangert unverhohlen Missstände an und bewegte mit seiner realitätsnahen Geschichte die Gemüter der Zuschauer auf dem 28. Filmfestival Cottbus.

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29. Filmfestival Cottbus – Festival of East European Cinema

5.-10.11.2019 / Stadthalle, Kino Weltspiegel, Kammerbühne, Kino Glad-House, Obenkino, Staatstheater, Menschenrechtszentrum, Planetarium, Stadtbibliothek Zielona Gora

Festivalbericht: Zum 29. Mal fand in der brandenburgischen Stadt Cottbus das Festival of East European Cinema statt. Das im allgemeinen nur Filmfestival Cottbus genannte Festival präsentierte dabei sechs Tage lang vom 5. bis 10. November 2019 ein buntes Programm von 192 Filmen aus 45 Ländern. Am Ende wurden 18 Preise in verschiedenen Kategorien vergeben und der Zuschauer konnten wieder wunderbar seinen Horizont erweitern und an acht Spielstätten in Cottbus sowie in Zielona Gora den Blick nach Osten schweifen lassen.

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