Interview: Im Gespräch mit dem Filmemacher und Animationskünstler Frederic Siegel konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „TV oder Die Ruhestörung an der Waldbergstraße“, gesehen im Genre-Programm des 26. Landshuter Kurzfilmfestivals 2026, erfahren, wie die eigene Kindheit ihn zu der Geschichte inspiriert, welchen klaren visuellen Leitlinien erfolgte und wie er seine animierte Welt erschuf, die zwar um die Jahrtausendwende angesiedelt ist, aber viel auch über die heutige Zeit erzählt.
90er Jahre
„TV oder Die Ruhestörung an der Waldbergstraße“ (2025)
Filmkritik: Der Kurzfilm „TV oder Die Ruhestörung an der Waldbergstraße“ von Fredric Siegel, der im ‚Shock Block‘-Programm des 26. Landshuter Kurzfilmfestivals 2026 zu sehen war, ist eine fantasiereiche Genre-Geschichte darüber, was passiert, wenn man als Kind wirklich viereckige Augen durchs Fernsehen bekommen würde.
Sieben Fragen an Gleb Osatinski
Interview: Im Gespräch mit dem Filmemacher Gleb Osatinski konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „Resentment“ (OT: „Obraza“) erfahren, der im Internationalen Wettbewerb des 37. Filmfest Dresden 2025 lief, wie er darin seine eigene Jugend in der Sowjetukraine verarbeitet, wie er die vergangene Zeit aufleben lässt und welche Verbindungen es zur heutigen Zeit gibt.
Acht Fragen an Alexandra Myotte und Jean-Sébastien Hamel
Interview: Im Gespräch mit den beiden kanadischen Filmemacher:innen Alexandra Mayotte und Jean-Sébastien Hamel konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „A Crab in the Pool“ (OT: „Un Trou dans la Poitrine“) erfahren, der im Internationalen Wettbewerb des 40. interfilm Festival Berlin 2024 lief, wie der Film eine sehr persönliche aber doch auch universelle Geschichte erzählt, wie viele Arbeitsstunden in dem Film stecken und wie der Stil der 90er-Jahre-MTV-Zeit sie inspiriert hat.
Sieben Fragen an Seán Gallen
Interview: Im Gespräch mit dem irisch-martinikanische Regisseur Seán Gallen konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „The Head on Him“ erfahren, der auf dem 40. interfilm Festival Berlin 2024 lief, wie er seine Geschichte in seiner eigenen Biographie fand, warum es in den 90er Jahren perfekt angesiedelt ist und wie sie die voluminöse Haarpracht geschaffen haben.
The original english language interview is also available.
„The Head on Him“ (2024)
Kurzfilm / Irland / Fiktion / 2024
Filmkritik: Der irische Kurzfilm „The Head on Him“ von Seán Gallen, der im Programm des 40. interfilm Festival Berlin 2024 lief, ist ein Blick zurück auf die eigene Kindheit, die als Komödie vom damaligen Anderssein erzählt.
„Treasure – Familie ist ein fremdes Land“ (2024)
Filmkritik: Der Spielfilm „Treasure – Familie ist ein fremdes Land“ (OT: „Treasure“, Deutschland/Frankreich, 2024) der Regisseurin Julia von Heinz, der auf der 74. Berlinale 2024 seine Weltpremiere in der Sektion ‚Berlinale Special Gala‘ feierte, ist der Abschluss einer Aufarbeitungs-Trilogie und gleichzeitig ein Drama und eine warmherzige Komödie mit einem fantastischen Darsteller:innen-Gespann in den Hauptrollen.
„The Birthday Party“ (2023)
Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2023
Filmkritik: Der Kurzfilm „The Birthday Party“ (OT: „Il compleanno di Enrico“) von Francesco Sossai, der auf dem 45. Filmfestival Max Ophüls Preis 2024 seine Deutsche Premiere feierte, ist eine Geschichte aus der eigenen Vergangenheit und lässt nicht nur die 90er Jahre wieder aufleben, sondern auch das Gefühl, Kind zu sein.
„Tender Metalheads“ (2023)
Filmkritik: Der spanische Animationsfilm „Tender Metalheads“ (OT: „Heavies tendres“, Spanien, 2023) von Joan Tomàs Monfort und Carlos Pérez-Reche, der seine Deutsche Premiere auf dem 66. DOK Leipzig 2023 feierte, ist eine gelungene Coming-of-Age-Geschichte, welche das Publikum in die 90er Jahre und zu dem Gefühl, wie es war, ein Teenager zu sein, zurückversetzt.
„Easter Eggs“ (2020)
Kurzfilm / Belgien/Frankreich/Niederlande / Fiktion / 2020
Filmkritik: Der Filmemacher und Animationskünstler Nicolas Keppens, der bereits mit seinem Kurzfilm „Wildebeest“ (2017) wunderbar die menschliche Natur eingefangen hat, erzählt in seinem zweiten Animationsfilm „Easter Eggs“, der ein Teil des ‚Berlinale Shorts‘-Programms der 71. Berlinale 2021 war und als ‚Berlin Short Film Candidate for the European Film Awards‘ ausgezeichnet wurde, von dem Gefühl an der Schwelle von der Kindheit zum Erwachsensein zu stehen.
