„Girlsboysmix“ (2020)

Kurzfilm / Niederlande / Dokumentation / 2020

Wen Long

Filmkritik: Der niederländische Dokumentarfilm „Girlsboysmix“ (OT: „Meisjesjongensmix“) beschäftigt sich mit dem Thema Intersexualität, zeigt, dass schon bei jungen Menschen ein Bewusstsein dafür besteht und will nun mit einer kurzen Dokumentation zur Verbreitung des Wissens beitragen.

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„Fuchs im Bau“ (2020)

Filmkritik: Der Spielfilm „Fuchs im Bau“ (Österreich, 2020) ist die fünfte Regie-Arbeit des iranischen Filmemachers Arman T. Riahi, der nach realen Vorbildern die Geschichte eines Gefängnislehrers erzählt und damit auf dem 42. Filmfestival Max Ophüls Preis 2021 drei Preise gewinnen konnte.

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Zehn Fragen an Teresa Hoerl

Caroline Wimmer

Interview: Im Gespräch mit der deutschen Regisseurin Teresa Hoerl, welche u.a. Kurzfilme wie „Familienzuwachs“ realisiert hatte, konnten wir mehr über ihr Langfilm-Debüt „Nothing More Perfect“ erfahren, das u.a. in Cottbus zu sehen war und gerade bei den Internationalen Grenzland-Filmtagen Selb läuft. Sie erzählt, wie sie zu dem sensiblen Thema – Suizidgedanken unter Jugendlichen – kam, in welcher Weise sie sich dem Thema nähert, welche Rolle Prag dabei spielt und wie sie den hervorragenden Cast zusammenstellte.  

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„The New Mutants“ (2020)

Filmkritik: Der Marvel-Ableger „The New Mutants“ (OT: „The New Mutants“, USA, 2020 ) von Josh Boone wurde bereits vor einigen Jahren produziert, doch obwohl ihn Trailer im Kino immer wieder angekündigten, verschob sich das Startdatum durch einige Komplikationen schlussendlich auch durch Corona immer weiter. Jetzt ist er in den deutschen Kinos gestartet und präsentiert einen düsteren Superheldenfilm, der im X-Men-Universum angesiedelt ist.

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“Stranger Things” (Staffel 2, 2017)

Poster zur zweiten Staffel der Serie "Stranger Things"

© Netflix

Serienkritik: Bereits die erste Staffel (2016) der amerikanischen Netflix-Serie “Stranger Things” überzeugte mit ihrer fantastischen Mischung aus 80er-Jahre-Retro-Charme, einer spannenden Geschichte und wunderbaren Charakteren und erhielt damit international viel Anerkennung. Auch die zweite Staffel wurde mit der gleichen Euphorie aufgenommen, wie ihr Vorgänger, so dass bereits weitere Fortsetzungen bis zur vierten Staffel angekündigt wurden. Weiterlesen

“Tigermilch” (2017)

Filmkritik:  Vier Jahre nachdem der Roman “Tigermilch” von Stefanie de Velasco veröffentlicht wurde, wird er durch die bereits im Jugendfilm-Genre etablierte Regisseurin Ute Wieland (*1957) verfilmt. Dabei überträgt sie die Vorlage mit Respekt und macht “Tigermilch” (Deutschland, 2017) zu einer ansprechenden Coming-of-Age-Geschichte. Weiterlesen

“Wish Upon” (2017)

Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm “Wish Upon” (OT: “Wish Upon”, USA/Kanada, 2017) ist die zweite Regiearbeit von John R. Leonetti (*1956), der seine Karriere als Oberbeleuchter anfing und dann viele Jahre als Kameramann erfolgreich arbeitete. Mit dem bekannten Regisseur James Wan hat er bei fünf Filmen u.a. “Conjuring – Die Heimsuchung” (2013) zusammengearbeitet. 2014 gab er mit “Annabelle” sein Regiedebüt. Mit seinem zweiten Film verneigt er sich vor Klassikern des Horrorgenres und baut Elemente à la “Final Destination” (2000-2011) ein. Weiterlesen

“Das Pubertier – Der Film” (2017)

Filmkritik: Seit Jahren setzt der deutsche Filmemacher Leander Haußmann (*1959) Buchverfilmungen erfolgreich um und schuf viele bekannte, wunderbare Filme wie “Herr Lehmann” (2003) und “Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe” (2008). Oft hat er dafür mit dem Autor Sven Regener (Frontsänger der Band ‘Element of Crime’) zusammengearbeitet. Für seinen neuesten Film – “Das Pubertier – Der Film” (Deutschland, 2017) – schrieb er zusammen mit dem Autor der Romanvorlage, Jan Weiler, das Drehbuch. Weiterlesen

“Die Möwe ist schuld” (2013)

Kurzfilm / Norwegen / Animation / 2013

Filmkritik: Der norwegische Animationskurzfilm “Die Möwe ist schuld” (OT: “Det var ikke jeg, det var Fiskmåsen”, AT: “Blame it on the Seagull”) lief auf den 27. Bamberger Kurzfilmtagen im Block “Aus anderer Sicht” und auf dem 29. Filmfest Dresden in dem Filmblock “(Un-)möglich!”, welche sich beide mit dem Themenschwerpunkt Behinderung beschäftigten und von dem Schweizer Festivalleiter Gerhard Protschka kuratiert wurden.

Der Kurzfilm erzählt die Geschichte des Pelle Sandstrak, der als Jugendlicher die ersten Anzeichen von Zwangsstörungen und Tourette entwickelte. Er versucht trotz allem das Leben, die Schule und die Zeit mit den Mädchen zu meistern, ohne dass dabei seine neuen Ticks auffallen sollen.

Die scheinbar autobiographische Geschichte des Pelle Sandstrak wird von der Regisseurin Julie Engaas (*1968) wunderbar eingefangen. In meist schwarz-weißen Bildern gehalten erinnert der Kurzfilm an klassischen Zeichentrick und verbindet wunderbar Dokumentation mit Animation. Eindringlich und amüsant schildern die Bilder und der Off-Kommentar die Entwicklung der Krankheit und der Zwangsneurosen und wie sie einen jungen Menschen verändern können. Der 12-minütige Kurzfilm hat alles, was es braucht, um im Gedächtnis zu bleiben und ist zugleich ein einfühlsames Porträt einer Krankheit. Zusammen ergibt es einen eindringlichen, unterhaltsamen und empfehlenswerten Film.

Bewertung: 7,5/10

Hier kannst Du den Kurzfilm “Die Möwe ist schuld” komplett anschauen:

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen: