„Alles, was wir geben mussten“ von Kazuo Ishiguro (2005)

368 Seiten / ab – Jahren / Karl Blessing Verlag / 13 €

Buchkritik: Der britische Autor Kazuo Ishiguro, der 2017 den Nobelpreis für Literatur für seinen Roman „Was vom Tage übrig blieb“ (OT: „The Remains of the Day“, 1989) erhielt, hat sich in seinem neun Bücher umfassenden Œuvre auf zwei Sujets konzentriert. Zum einen blickt er aus ungewöhnlicher Perspektive auf historische Ereignisse, zum anderen erzählt er Geschichten aus der Zukunft. Gemein haben alle Geschichten einen melancholischen Grundton. „Alles, was wir geben mussten“ (OT: „Never let me Go“, 2005) gehört zu der zweiten Art und wurde bereits 2010 mit Carey Mulligan, Keira Knightley und Andrew Garfield in den Hauptrollen verfilmt.

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„Monster Summer“ (2024)

Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „Monster Summer“ (OT: „Monster Summer“, USA, 2024) von David Henrie ist ein klassische Coming-of-Age-Geschichte einer Gruppe Jugendlicher, die mit einem Monster in ihrer Kleinstadt konfrontiert werden. Damit wendet sich der Spielfilm einem Genre zu, das Ende des letzten Jahrhunderts populär war und bereits schon von anderen Filmen und Serien wie u.a. „Strangers Things“ (seit 2016) aufgegriffen wurde.

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Sieben Fragen an Seán Gallen

Interview: Im Gespräch mit dem irisch-martinikanische Regisseur Seán Gallen konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „The Head on Him“ erfahren, der auf dem 40. interfilm Festival Berlin 2024 lief, wie er seine Geschichte in seiner eigenen Biographie fand, warum es in den 90er Jahren perfekt angesiedelt ist und wie sie die voluminöse Haarpracht geschaffen haben.

The original english language interview is also available.

 

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„It’s Nice in Here“ (2022)

Kurzfilm / Niederlande / Animation / 2022

Filmkritik: Der niederländische Animationsfilm „It’s Nice in Here“ von Robert-Jonathan Koeyers, der auf dem 35. Filmfest Dresden 2023 im Jugendprogramm lief, erzählt von Rassismus und Polizeigewalt aus verschiedenen Blickpunkten und liefert damit einen spannenden Beitrag zu aktuellen Themen. 

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Vierzehn Fragen an Heiko Aufdermauer und Johannes Girke

Interview: Im Gespräch mit den beiden Filmemachern Heiko Aufdermauer und Johannes Girke konnten wir mehr über ihre Dokumentation „Berlin Bytch Love“, die auf dem 44. Filmfestival Max Ophüls Preis 2023 ihre Premiere feierte, erfahren, wie es war, diesen beiden jungen Menschen auf ihrem (auch steinigen) Weg zu folgen, in welcher Teamgröße sie den Film umgesetzt haben und warum sie sich dafür entschieden haben, ihn wie einen Spielfilm zu inszenieren.

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„Daydreaming So Vividly About Our Spanish Holidays“ (2022)

Kurzfilm / Spanien / Fiktion / 20222

Filmkritik: Der spanische Kurzfilm „Daydreaming So Vividly About Our Spanish Holidays“ (OT: „La herida luminosa“) von Christian Avilés, der im Rahmen des ‚Berlinale Shorts‘-Programms auf der 73. Berlinale 2023 seine Internationale Premiere feierte, hat eine eigene Theorie davon, warum sich Touristen auf Mallorca so verhalten, wie sie es tun.

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Sieben Fragen an Alison Kuhn

© Urban Ruths Berlin

Interview: Im Gespräch mit der Filmemacherin Alison Kuhn („The Case You“ (2020), „Fluffy Tales“ (2021)) konnten wir mehr über ihren neuesten 30-minütigen Kurzfilm „Schwarmtiere“, der den 56. Hofer Filmtagen lief, warum sie sich entschieden hat, eine Geschichte von Rilke in die heutige Zeit zu holen und was dabei inszenatorisch herausfordernd war.

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„Erwachsen oder sowas“ (2021)

Kurzfilm / Deutschland / Dokumentation / 2021

Filmkritik: Der Doku-Kurzfilm „Erwachsen oder sowas“ von Marlena Molitor gewann auf den 55. Hofer Filmtagen den Jury-Kurzfilmpreis und berichtet aus dem Leben einiger junger Frauen im Sommer 2019 aus Berlin.

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Elf Fragen an Eléna Weiß

Interview: Im Gespräch mit der Regisseurin Eléna Weiß konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Kippenschnippen“ erfahren, der auf dem 43. Filmfestival Max Ophüls Preis seine Premiere feierte, wie sie zu der Geschichte der Autorin Julia Dorit Mergel fand, welche Ideen für die Umsetzung sie mit ihr teilte und wie sie innerhalb kürzester Zeit das Projekt trotz schwieriger Locations-Suche und Corona umsetzte. 

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„Girlsboysmix“ (2020)

Kurzfilm / Niederlande / Dokumentation / 2020

Wen Long

Filmkritik: Der niederländische Dokumentarfilm „Girlsboysmix“ (OT: „Meisjesjongensmix“) beschäftigt sich mit dem Thema Intersexualität, zeigt, dass schon bei jungen Menschen ein Bewusstsein dafür besteht und will nun mit einer kurzen Dokumentation zur Verbreitung des Wissens beitragen.

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