„Intermezzo“ (2021)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2021

Filmkritik: Der mittellange Film „Intermezzo“ von Kim Lêa Sakkal, der auf dem 42. Filmfestival Max Ophüls Preis seine Weltpremiere feierte, erzählt die Geschichte von zwei Geschwistern, die sie sich wieder annähern, nachdem sie sich aus den Augen verloren hatten.

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„Pick“ (2019)

Kurzfilm / Kanada / Fiktion / 2019

Filmkritik: In ihrem Kurzfilm „Pick“ beschäftigt sich die Regisseurin und Drehbuchschreiberin Alicia K. Harris mit dem Diskriminierung von schwarzen Frauen und Mädchen, welche oft transportiert wird über ihre Haare. Sie schuf damit eine berührende Coming-of-Age-Geschichte, welche den Blick auf Alltagsrassismus schärft.

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Sechs Fragen an Géraldine Charpentier

Interview: Im Gespräch mit der aus Belgien stammenden Animationskünstlerin Géraldine Charpentier konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Récit de Soi“ (ET: „Oneself Story“) erfahren, warum sie sich dafür entschied Lous Geschichte zu erzählen, was ihr bei der Umsetzung wichtig war und warum sie sich dafür entschied, verschiedene Animationsstile einzubauen. 

The original english language interview is also available.

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„Oneself Story“ (2018)

Kurzfilm / Belgien / Dokumentation / 2018

Filmkritik: Der belgische Animationsfilm „Récit de Soi“ (ET: „Oneself Story“), gesehen auf dem ‚Open Air‘ des 32. Filmfest Dresden, erzählt aus einem persönlichen Standpunkt heraus eine universelle Geschichte über das Finden der eigenen Identität speziell, wenn sie an Geschlechterrollen geknüpft ist.

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„Nimic“ (2019)

Kurzfilm / Deutschland, UK, USA / Fiktion / 2019

Filmkritik: Der griechische Regisseur Yorgos Lanthimos, der mit Filmen wie „The Killing of a Sacred Deer“ (2017) und „The Favourite – Intrigen und Irrsinn“ (2019) Weltruhm erlangt hat, realisierte zwischen seinen Langfilmprojekten im Jahr 2019 den Kurzfilm „Nimic“, der auf dem 32. Filmfest Dresden im Programm ‚Schwerpunkt: Nachbilder–Spuren des Traumas‘ zu sehen war.

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Sieben Fragen an Nina Hopf

Interview: Im Gespräch mit der Filmemacherin und Künstlerin Nina Hopf, welche an der Bauhaus Universität Weimar studiert, konnten wir mehr über ihren Anime-Doc „eadem cutis: dieselbe haut“, den verwendeten Animationen und wie die Zusammenarbeit mit ihrem Zwillingsbruder John für dieses Projekt lief.   

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„eadem cutis: dieselbe haut“ (2019)

Kurzfilm / Deutschland / Experimentalfilm / 2019

Filmkritik: In ihrem Animationsfilm „eadem cutis: dieselbe haut”, welcher als einer der Kurzfilme des Sofa-Screenings des 32. Filmfest Dresden gezeigt wurde, beschäftigt sich die Filmemacherin und Künstlerin Nina Hopf mit dem Thema der körperlichen Identität aus einem persönlichen Blickwinkel. 

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Im Staatsschauspiel Dresden: Amphitryon

Aufführungsbericht: Der Boden schwankt. Das Wort „ich“ verliert seine bekannte Bedeutung. So erleben es Amphitryon und sein Diener Sosias in Heinrich von Kleists gleichnamigem Stück. Die Verstörung setzt eine Tragödie in Gang, die von lustigen Momenten durchsetzt ist.

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Der Schatten zeigts: Hier gibt es mehr als ein Ich. Reik als Merkur als Sosias und Lux als Sosias (c) David Baltzer

Auslöser der Verstörung ist der Geschlechtstrieb des Göttervaters Jupiter. Weil der weiß, dass eine treue Ehefrau wie Amphitryons Alkmene ihn nicht einfach gewähren lässt, schlüpft der allmächtige Gott in die Gestalt des Gatten. Und begattet Alkmene eine ganze Nacht lang. (Der Mythos weiß, dass es sogar zwei Nächte waren, weil ein so großer Held wie der geplante Herkules nicht in einer einzigen Nacht gezeugt werden kann. Diese Nachtverlängerung wird bürokratisch beim Sonnengott beantragt – aber das ist eine andere Geschichte.)

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