„Beale Street“ (2019)

Filmkritik: Bereits sein nur zweiter Film „Moonlight“ verschaffte dem Regisseur Barry Jenkins viel Aufmerksamkeit und ein paar wichtige Trophäen wie den Oscar für den ‘Besten Film’ im Jahr 2017. Sein Film besaß eine besondere Schönheit trotz des rauen Inhalts und wurde unterstützt durch eine eindringliche Kameraarbeit. Diesem Konzept bleibt er in seinem dritten Film „Beale Street“ (OT: „If Beale Street could talk“, USA, 2018) treu und findet die richtigen Bilder, um den Roman von James Baldwin zu bebildern. Weiterlesen

„The Eternal Road“ (2017)

Filmkritik: Auf dem 28. Cottbuser Filmfestival lief der Spielfilm „The Eternal Road“ (OT: „Ikitie“, Finnland, Schweden, Estland, 2017) von Antti-Jussi Annila. Dieser erzählt nicht nur mit schockierender letzter Konsequenz eine Stück unbekannter Geschichte, sondern schafft es auch mit einem hollywoodgerechten Look seine Inszenierung von anderen Filmen in der Spektrum-Reihe abzusetzen. Weiterlesen

„Frühes Versprechen“ (2018)

 Filmkritik: Kein französischer Schriftsteller außer Romain Gary hat es geschafft gleich mit zwei Werken den Literaturpreis ‚Prix Goncourt‘ zu erhalten. Die außergewöhnliche Leistung hat den Autor in den Schriftstellerhimmel gehoben. Der Film „Frühes Versprechen“ (OT: „La promesse de l’aube“, Frankreich, 2018) von Eric Barbier erzählt nun die Anfangsjahre des Autors, bevor er zu seinem Ruhm gelangt ist.

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„Das Leuchten der Erinnerung“ (2017)

Filmkritik:  Noch zu wenige Filme thematisieren die schwierigen Themen des Alters und selten gelingt das einem Film so leichtfüßig wie der Romanverfilmung „Das Leuchten der Erinnerung“ (OT: „The Leisure Seeker“, Italien/Frankreich, 2017), das englischsprachige Debüt des Italieners Paolo Virzi mit hochkarätiger Besetzung.

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„Die Farbe des Horizonts“ (2018)

Filmkritik: Shailene Woodley gehört wohl zu den bekanntesten Jugendstars der heutigen Generation. Mit Filmen wie „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ (2014) und der „Die Bestimmung“-Trilogie (2014-2016), beides Jugendbuchverfilmungen, hat sie sich in die Herzen der Zuschauer gespielt. Genau wie Sam Claflin, der bei dem Überlebensfilm „Die Farbe des Horizonts“ (OT: „Adrift“, Hongkong/Island/USA, 2018) an ihrer Seite spielt. Dieses Gespann verlagert den Schwerpunkt des Films und baut viel von jugendlicher Romantik ein, welche die Fans der beiden gewiss erwarten.

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„Peter Hase“ (2018)

© Sony Pictures Germany

Filmkritik: Viele Kinderbuchklassiker werden nach und nach für die heutigen Generationen neu verfilmt oder ganz neu fürs Kino entdeckt. Während Winnie Pu, Paddington oder der Grinch sich schön länger auf den Leinwand tummeln und von einigen sogar bald neue filmische Varianten ins Kino kommen, wurde die Geschichte von Peter Hase der britischen Autorin Beatrix Potter bisher nur indirekt in einer Biographie über die Künstlerin angeschnitten (“Die zauberhafte Welt der Beatrix Potter” (2006) mit Renée Zellweger in der Hauptrolle). Das bereits 1902 erschienene Kinderbuch wurde von dem Regisseur Will Gluck frei interpretiert und er schuf daraus eine spaßige Kinounterhaltung: “Peter Hase” (OT: “Peter Rabbit”, USA, 2018).

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“Am Strand” (2017)

Filmkritik: Es erscheint wie eine Ehrung zu Ian McEwans 70. Geburtstag. Aber vermutlich erschienen eher zufällig 2018 gleich zwei Spielfilme nach Romanen des Autors, bei denen er auch die Drehbuchausgestaltung in die Hand nahm. Neben dem Justizdrama “Kindeswohl” (2018) erschien unter der Regie von Dominic Cooke das Liebesdrama “Am Strand” (OT: “On Chesil Beach”, UK, 2017). Weiterlesen