“The Limehouse Golem” (2016)

Filmkritik: Nach einer Romanvorlage schuf der US-amerikanische Regisseur Juan Carlos Medina mit Bill Nighy in der Hauptrolle einen klassischen Detektivfilm, der die Schönheit und die Brutalität des viktorianischen Englands einfängt: “The Limehouse Golem – Das Monster von London” (OT: “The Limehouse Golem”, UK, 2016). Weiterlesen

“Schloss aus Glas” (2017)

© Studiocanal

Filmkritik: Autobiographische Stoffe, dazu noch von noch lebenden Personen, zu verfilmen, ist immer schwierig. Damit tat sich schon Tim Burton mit seinem Film “Big Eyes” schwer. Meistens fehlt den Filmemachern die Distanz, um alle Standpunkte zu erfassen, so dass oft ein emotionaler Film mit einem stark subjektiven, positiven Blick entsteht. Auch in dem bald in den Kinos anlaufenden “Schloss aus Glas” (OT: “The Glass Castle”, USA, 2017) wird vor allem romantisch von einer ungewöhnlichen Familie erzählt. Weiterlesen

„Du neben mir“ (2017)

Filmkritik: Ein Regisseur ist meist auf der richtigen Seite, wenn er ein beliebtes Jugendbuch verfilmt, so kann er sich immer sicher sein, dass er den Geschmack einer bestimmten Zielgruppe trifft. Das dachte sich vielleicht auch die recht unbekannte Regisseurin Stella Meghie, die erst 2016 mit dem Film “Jean of the Joneses” ihr Debüt gab, als sie den Roman “Du neben mir – und zwischen uns die ganze Welt” (Originaltitel: “Everything, Everything”, 2015) der Autorin Nicola Yoon verfilmte. Der entstandene Film “Du neben mir” (Originaltitel: “Everything, Everything”, USA, 2017) besitzt dabei viele Qualitäten, die auch Zuschauer außerhalb des Zielpublikums ansprechen können. Weiterlesen

„Silence“ (2016)

© Concorde Filmverleih GmbH

Filmkritik: Der amerikanische Regisseur Martin Scorsese (*1942) gehört zu den Bekanntesten und Beliebtesten seines Fachs in unserer Zeit. Seit Jahren realisiert er erfolgreich Filme wie “Taxi Driver” (1973), “Departed – Unter Feinden” (2006) und “The Wolf of Wall Street” (2013), die immer ein großes Publikum erreichen und begeistern können. Mit seinem neuesten Film “Silence” (OT: “Silence”, USA/Taiwan/Mexiko, 2016), der 2017 auch für den Oscar für die Beste Kamera nominiert wurde, verwirklichte er ein Herzensprojekt mit einer klaren religiösen Botschaft. Weiterlesen

“Die Poesie des Unendlichen” (2015)

 © Wild Bunch

© Wild Bunch

Filmkritik: Die filmische Umsetzung von Biographien berühmter Mathematiker können spannend sein wie bei “A Beautiful Mind” (2001) und “The Imitation Game” (2014) oder emotional anrührend wie “Die Entdeckung der Unendlichkeit” (2014). Der neue Film “Die Poesie der Unendlichen” (OT: “The man who knew Infinity”, USA/GB/Indien, 2015) zeigt wunderbar die Freundschaft zweier kulturell verschiedener Mathematikern, aber schafft es leider nicht jede pathetische Klippe zu umschiffen und ein gewisses Gefühl von Länge zu vermeiden.

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“The Jungle Book” (2016)

 © The Walt Disney Company

© The Walt Disney Company

Filmkritik: Den im Jahr 1967 erschienenen Zeichentrickfilm “Das Dschungelbuch” kennt vermutlich fast jeder. Vor allem die Lieder wie ‘Probier’s mal mit Gemütlichkeit’ und ‘Ich wäre gern wie Du’ sind in das popkulturelle Gedächtnis eingebrannt. Fast 50 Jahre später entsteht wieder unter der Hand Disneys eine Realverfilmung des bekannten Romans von Rudyard Kipling: “The Jungle Book” (Originaltitel: “The Jungle Book”, US, 2016).

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“Ein Mann namens Ove” (2015)

© Concorde Filmverleih GmbH

© Concorde Filmverleih GmbH

Filmkritik: Wieder einmal erscheint auf der Kinoleinwand die Adaption eines Weltbestsellers. Der Debütroman “Ein Mann namens Ove” (2014) von Frederik Backman hielt sich in Schweden mehrere Wochen auf Platz 1, wurde in 25 Sprachen übersetzt und in 30 Ländern verkauft. Trotzdem haben hier in Deutschland bestimmt nur wenige das Buch gelesen. Die Verfilmung,  “Ein Mann namens Ove” (OT: “En man som heter Ove”, Schweden, 2015), könnte dem Roman eine neue, verdiente Aufmerksamkeit schenken, da der Film wie auch schon das Buch eine überaus gelungene Mischung aus Drama und Komödie ist.


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