„Du neben mir“ (2017)

Filmkritik: Ein Regisseur ist meist auf der richtigen Seite, wenn er ein beliebtes Jugendbuch verfilmt, so kann er sich immer sicher sein, dass er den Geschmack einer bestimmten Zielgruppe trifft. Das dachte sich vielleicht auch die recht unbekannte Regisseurin Stella Meghie, die erst 2016 mit dem Film “Jean of the Joneses” ihr Debüt gab, als sie den Roman “Du neben mir – und zwischen uns die ganze Welt” (Originaltitel: “Everything, Everything”, 2015) der Autorin Nicola Yoon verfilmte. Der entstandene Film “Du neben mir” (Originaltitel: “Everything, Everything”, USA, 2017) besitzt dabei viele Qualitäten, die auch Zuschauer außerhalb des Zielpublikums ansprechen können. Weiterlesen

„Silence“ (2016)

© Concorde Filmverleih GmbH

Filmkritik: Der amerikanische Regisseur Martin Scorsese (*1942) gehört zu den Bekanntesten und Beliebtesten seines Fachs in unserer Zeit. Seit Jahren realisiert er erfolgreich Filme wie “Taxi Driver” (1973), “Departed – Unter Feinden” (2006) und “The Wolf of Wall Street” (2013), die immer ein großes Publikum erreichen und begeistern können. Mit seinem neuesten Film “Silence” (OT: “Silence”, USA/Taiwan/Mexiko, 2016), der 2017 auch für den Oscar für die Beste Kamera nominiert wurde, verwirklichte er ein Herzensprojekt mit einer klaren religiösen Botschaft. Weiterlesen

“Die Poesie des Unendlichen” (2015)

 © Wild Bunch

© Wild Bunch

Filmkritik: Die filmische Umsetzung von Biographien berühmter Mathematiker können spannend sein wie bei “A Beautiful Mind” (2001) und “The Imitation Game” (2014) oder emotional anrührend wie “Die Entdeckung der Unendlichkeit” (2014). Der neue Film “Die Poesie der Unendlichen” (OT: “The man who knew Infinity”, USA/GB/Indien, 2015) zeigt wunderbar die Freundschaft zweier kulturell verschiedener Mathematikern, aber schafft es leider nicht jede pathetische Klippe zu umschiffen und ein gewisses Gefühl von Länge zu vermeiden.

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“The Jungle Book” (2016)

 © The Walt Disney Company

© The Walt Disney Company

Filmkritik: Den im Jahr 1967 erschienenen Zeichentrickfilm “Das Dschungelbuch” kennt vermutlich fast jeder. Vor allem die Lieder wie ‘Probier’s mal mit Gemütlichkeit’ und ‘Ich wäre gern wie Du’ sind in das popkulturelle Gedächtnis eingebrannt. Fast 50 Jahre später entsteht wieder unter der Hand Disneys eine Realverfilmung des bekannten Romans von Rudyard Kipling: “The Jungle Book” (Originaltitel: “The Jungle Book”, US, 2016).

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“Ein Mann namens Ove” (2015)

© Concorde Filmverleih GmbH

© Concorde Filmverleih GmbH

Filmkritik: Wieder einmal erscheint auf der Kinoleinwand die Adaption eines Weltbestsellers. Der Debütroman “Ein Mann namens Ove” (2014) von Frederik Backman hielt sich in Schweden mehrere Wochen auf Platz 1, wurde in 25 Sprachen übersetzt und in 30 Ländern verkauft. Trotzdem haben hier in Deutschland bestimmt nur wenige das Buch gelesen. Die Verfilmung,  “Ein Mann namens Ove” (OT: “En man som heter Ove”, Schweden, 2015), könnte dem Roman eine neue, verdiente Aufmerksamkeit schenken, da der Film wie auch schon das Buch eine überaus gelungene Mischung aus Drama und Komödie ist.


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“Die Bestimmung – Allegiant” (2016)

© 2015 Concorde Filmverleih GmbH

© 2015 Concorde Filmverleih GmbH

Filmkritik: Der jetzt in den Kinos anlaufende Film “Die Bestimmung – Allegiant” (Originaltitel: “The Divergent Series: Allegiant”, US, 2016) ist der dritte von vier Filmen, welche die Romantrilogie von Veronica Roth auf die Leinwand bringen. Die 1988 geborene Schriftstellerin Roth veröffentlichte nach ihrem Studium des Schreibens im Jahr 2011 das Buch “Die Bestimmung” (“Divergent”) und konnte mit diesem Debüt bereits große Erfolge verbuchen. Seitdem bewegte sie sich nur in diesem Universum und schloss 2013 die Trilogie mit “Die Bestimmung – Die letzte Entscheidung” (“Allegiant”) ab. Im darauffolgenden Jahr wurde unter der Regie von Neil Burger (bekannt für Filme wie “The Illusionist” (2006) und “Ohne Limit” (2011)) der erste Roman verfilmt. 2015 erschien dann die Verfilmung des zweiten Romans “Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit” (“Insurgent”) unter dem Titel “Die Bestimmung – Insurgent” auf der Leinwand. Die Regie übernahm der Deutsche Robert Schwendtke (*1968), der sich mit Filmen wie “Flight Plan – Ohne jede Spur” (2005), “R.E.D. – Älter, Härter, Besser” (2010) und „R.I.P.D.“ (2013) einen Namen gemacht hat. Er zeichnet sich nun auch für den dritten Teil verantwortlich. Er schuf einen Film, der sich nahtlos an seine Vorgänger anschließt, und das leider nicht nur im positiven Sinne.

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„Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2“ (2015)

© Studiocanal

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Filmkritik: Die Romantrilogie “Die Tribute von Panem” (2008-2010) der amerikanischen Schriftstellerin Suzanne Collins wurde von den Lesern unterschiedlich aufgenommen. Bei jugendlichen Konsumenten waren die Bücher äußerst beliebt und erhielten in dem Sektor sogar Auszeichnungen wie den Teen Choice Award 2012.  Kritiker dagegen werfen Collins unverschämtes Plagiieren (des japanischen Romans “Battle Royale”) und Kreativlosigkeit vor. Ungeachtet dessen verschaffen die vier Verfilmungen der Trilogie von 2012 bis 2015 den Büchern neue und vor allem internationale Anerkennung. Der letzte Teil „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2“ (OT: „The Hunger Games: Mockingjay Part 2“, US, 2015) ist die Verfilmung des zweiten Teils des dritten Buches und schließt die Reihe stimmig ab.

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