„Captain Marvel“ (2019)

© Marvel Studios 2019

Filmkritik: Mittlerweile kann man sich ein Kino ohne das Marvel Cinematic Universe (MCU) gar nicht mehr vorstellen. Seit „Iron Man“ 2008 auf die Leinwände kam, folgten 20 weitere Superheldenfilme, die sich oft überschneiden und zusammen einen großen Kosmos eröffnen. Während alle auf den großen Showdown in „The Avengers: Endgame“ hin fieberten, kam der 21. Marvelfilm in die Kinos: „Captain Marvel“ (OT: „Captain Marvel“, USA, 2019), der sich in vielerlei Hinsicht dann doch von den anderen Filmen unterscheidet – allen voran mit seiner starken weiblichen Hauptfigur. Weiterlesen

„Der Junge muss an die frische Luft“ (2018)

© Warner Bros.

Filmkritik: Im Jahr 2015 wurde Hape Kerkelings Bestseller „Ich bin dann mal weg“, mit Devid Striesow in der Hauptrolle verfilmt. Leider hielt der Film nicht das, was man sich von dem ihm versprochen hatte, denn er manövrierte sich zu sehr in pseudo-religiöse Ecke. Doch die neueste Umsetzung eines Buches von Kerkeling – „Der Junge muss an die frische Luft“ (Deutschland, 2018) – macht alles besser, zeigt welche Kraft in der Vorlage steckt und überträgt sie souverän auf die Leinwand.  

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Die „Drachenzähmen leicht gemacht“-Trilogie (2010-2019)

Filmkritik: In diesem Jahr kam der Abschluss der Animationsfilm-Trilogie „Drachenzähmen leicht gemacht“ in die Kinos. Mit „Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt“ (OT: „How to Train Your Dragon: The Hidden World“, USA, 2019)  findet der Regisseur Dean DeBlois nach den beiden vorhergehenden Teilen „Drachenzähmen leicht gemacht“ (OT: „How to Train Your Dragon“, USA, 2010) und „Drachenzähmen leicht gemacht 2“ (OT: „How to Train Your Dragon 2“, USA, 2014) einen guten Abschluss und macht aus der Trilogie ein gelungenes Ganzes, obwohl es in der Mitte ein paar deutliche Schwächen gab. Weiterlesen

„Der verlorene Sohn“ (2018)

Filmkritik: Schon vor Jahren konnte man in Deutschland das Buch „Umkehr der Liebe“ von John und Anne Paulk lesen, welche darin ihren heilsamen Weg aus der Homosexualität hin zueinander beschreiben. Die Neuorientierung fand in einem christlichen Camp statt. Wer eine andere Sicht, also eine die weniger nach Gehirnwäsche klingt, der Lage solcher Camps erfahren möchte, kann sich nicht nur in den gängigen Medien informieren, sondern auch den neuen Film von Joel Edgerton ansehen: „Der verlorene Sohn“ (OT: „Boy Erased“, USA; 2018).

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„Die Frau des Nobelpreisträgers“ (2017)

Filmkritik: Die amerikanische Schauspielerin Glenn Close gehört seit Jahren zum festen Kanon von hochkarätigen Schauspielerinnen. Sie bewies ihr Talent in Filmen wie „Eine verhängnisvolle Affäre“ (1987), „Gefährliche Liebschaften“ (1988) und „Albert Nobbs“ (2011) und wurde vor den 91. Oscars bereits sechsmal für einen Oscar nominiert. In diesem Jahr wurde sie für ihre Rolle in der Romanadaption „Die Frau des Nobelpreisträgers“ (OT: „The Wife“ / USA, 2017) zum siebten Mal nominiert und hätte ihn für ihre schauspielerische Leistung mehr als verdient. Weiterlesen

„Beale Street“ (2019)

Filmkritik: Bereits sein nur zweiter Film „Moonlight“ verschaffte dem Regisseur Barry Jenkins viel Aufmerksamkeit und ein paar wichtige Trophäen wie den Oscar für den ‘Besten Film’ im Jahr 2017. Sein Film besaß eine besondere Schönheit trotz des rauen Inhalts und wurde unterstützt durch eine eindringliche Kameraarbeit. Diesem Konzept bleibt er in seinem dritten Film „Beale Street“ (OT: „If Beale Street could talk“, USA, 2018) treu und findet die richtigen Bilder, um den Roman von James Baldwin zu bebildern. Weiterlesen

„The Eternal Road“ (2017)

Filmkritik: Auf dem 28. Cottbuser Filmfestival lief der Spielfilm „The Eternal Road“ (OT: „Ikitie“, Finnland, Schweden, Estland, 2017) von Antti-Jussi Annila. Dieser erzählt nicht nur mit schockierender letzter Konsequenz eine Stück unbekannter Geschichte, sondern schafft es auch mit einem hollywoodgerechten Look seine Inszenierung von anderen Filmen in der Spektrum-Reihe abzusetzen. Weiterlesen