„Letztendlich sind wir dem Universum egal“ (2018)

Filmkritik: Nach dem gleichnamigen Roman von David Levithan entstand der Spielfilm “Letztendlich sind wir dem Universum egal” (OT: “Every Day”, USA, 2018). Er ist auf den ersten Blick eine typische Jugendbuchverfilmung, welche alle allen wichtigen Themen für diese Generation aufgreift. Doch der Film besitzt eine außergewöhnliche Ausgangsprämisse, welche diesen Film auch für älteres Publikum ansprechend macht. Weiterlesen

“Tigermilch” von Stefanie de Velasco (2013)

288 Seiten / ab 16 Jahren / Kiepenheuer & Witsch / 10 €

Cover des Romans "Tigermilch" von Stefanie de Velasco

© KiWi

Buchkritik: Vor vier Jahren erregte der Debütroman “Tigermilch” der Autorin Stefanie de Velasco (geb. 1978 in Oberhausen) Aufmerksamkeit und wurde vor Kurzem auch fürs Kino adaptiert (siehe “Tigermilch” von Ute Wieland). Das Buch erzählt von zwei Mädchen und ihrer Pubertät in der heutigen Zeit und in einer schwierigen Umgebung. Weiterlesen

„Du neben mir“ (2017)

Filmkritik: Ein Regisseur ist meist auf der richtigen Seite, wenn er ein beliebtes Jugendbuch verfilmt, so kann er sich immer sicher sein, dass er den Geschmack einer bestimmten Zielgruppe trifft. Das dachte sich vielleicht auch die recht unbekannte Regisseurin Stella Meghie, die erst 2016 mit dem Film “Jean of the Joneses” ihr Debüt gab, als sie den Roman “Du neben mir – und zwischen uns die ganze Welt” (Originaltitel: “Everything, Everything”, 2015) der Autorin Nicola Yoon verfilmte. Der entstandene Film “Du neben mir” (Originaltitel: “Everything, Everything”, USA, 2017) besitzt dabei viele Qualitäten, die auch Zuschauer außerhalb des Zielpublikums ansprechen können. Weiterlesen

“Rico, Oskar und der Diebstahlstein” von Andreas Steinhöfel (2011)

Alter: ab 10 Jahre, 336 Seiten, Verlag: Carlsen Verlag

© Carlsen Verlag

Buchkritik: Der abschließende Teil “Rico, Oskar und der Diebstahlstein” der Romantrilogie um den kleinen Rico und seinen Freund Oskar kann mit einer ähnlich guten Mischung aus Gefühl und Abenteuer wie seine beiden Vorgänger (Rico, Oskar und die Tieferschatten und Rico, Oskar und das Herzgebreche) überzeugen. Weiterlesen

“Die Auserwählten”-Trilogie von James Dashner (2009-2011)

© Carlsen Verlag

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Buchkritik: Die “Die Auserwählten”-Trilogie des amerikanischen Autors James Dashner ist Teil der zur Zeit beliebten Fantasy-Jugendbuchwelle. Er schafft es eine faszinierende Geschichte und neue Welt zu kreieren mit vielen Besonderheiten, aber leider bleibt bei seiner Geschichte die Tiefe der Figuren auf der Strecke.

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“Percy Jackson – Diebe im Olymp” von Rick Riordan (2005)

© CARLSEN Verlag

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Buchkritik: Von all den Jugendbuch-Fantasy-Reihen, die den amerikanischen wie den deutschen Markt überströmen, sticht die fünfteilige Percy-Jackson-Reihe (2005-2009) von Rick Riordan positiv hervor. Mit guten Schreibstil schafft es der amerikanische Schriftsteller eine Coming-of-Age-Geschichte mit der griechischen Mythologie zu verknüpfen und kann damit vortrefflich unterhalten.

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“Die Bestimmung – Allegiant” (2016)

© 2015 Concorde Filmverleih GmbH

© 2015 Concorde Filmverleih GmbH

Filmkritik: Der jetzt in den Kinos anlaufende Film “Die Bestimmung – Allegiant” (Originaltitel: “The Divergent Series: Allegiant”, US, 2016) ist der dritte von vier Filmen, welche die Romantrilogie von Veronica Roth auf die Leinwand bringen. Die 1988 geborene Schriftstellerin Roth veröffentlichte nach ihrem Studium des Schreibens im Jahr 2011 das Buch “Die Bestimmung” (“Divergent”) und konnte mit diesem Debüt bereits große Erfolge verbuchen. Seitdem bewegte sie sich nur in diesem Universum und schloss 2013 die Trilogie mit “Die Bestimmung – Die letzte Entscheidung” (“Allegiant”) ab. Im darauffolgenden Jahr wurde unter der Regie von Neil Burger (bekannt für Filme wie “The Illusionist” (2006) und “Ohne Limit” (2011)) der erste Roman verfilmt. 2015 erschien dann die Verfilmung des zweiten Romans “Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit” (“Insurgent”) unter dem Titel “Die Bestimmung – Insurgent” auf der Leinwand. Die Regie übernahm der Deutsche Robert Schwendtke (*1968), der sich mit Filmen wie “Flight Plan – Ohne jede Spur” (2005), “R.E.D. – Älter, Härter, Besser” (2010) und „R.I.P.D.“ (2013) einen Namen gemacht hat. Er zeichnet sich nun auch für den dritten Teil verantwortlich. Er schuf einen Film, der sich nahtlos an seine Vorgänger anschließt, und das leider nicht nur im positiven Sinne.

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