„Kein Tier. So Wild“ (2025)

Filmkritik: Der deutsche Regisseur Burhan Qurbani hat bereits mit seiner letzten Romanadaption „Berlin Alexanderplatz“ (2020) auf sich aufmerksam gemacht und den Roman von Alfred Döblin aus dem Jahr 1929 ins heutige Berlin übertragen. Diesmal nimmt er sich ein Werk William Shakespeares vor und verwandelt „Die Tragödie von König Richard III.“ (1593) mit „Kein Tier. So Wild“ (ET: „No Beast. So Fierce.“, Deutschland/Polen/Frankreich, 2025), das seine Weltpremiere auf der 75. Berlinale 2025 feierte, in ein Gang-Drama der Gegenwart.

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„Wo ich wohne“ (2022)

Kurzfilm / Österreich / Animation / 2022

Filmkritik: Der Animationsfilm „Wo ich wohne“ von Susi Jirkuff, der seine Deutsche Premiere auf dem 66. DOK Leipzig 2023 feierte, ist die Adaption einer gleichnamigen Kurzgeschichte von Ilse Aichinger und überträgt diese wunderbar in die bewegten Bilder.

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„Knock at the Cabin“ (2023)

Filmkritik: Der Regisseur M. Night Shyamalan konnte mit seinen Filmen wie „The Sixth Sense“ (1999), „Signs“ (2002), „The Visit“ (2015), „Glass“ (2019) und „Old“ (2021) das Publikum mal begeistern, mal enttäuschen. Meistens steht ein besonderer Clou im Zentrum seiner Geschichten, für die er oft auch selber das Drehbuch schrieb. Sein neuester Film „Knock at the Cabin“ (OT: „Knock at the Cabin“, USA, China, 2023) adaptiert aber diesmal einen Roman und ist auf wenige Elemente reduziert.

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„Mittagsstunde“ (2022)

Filmkritik: Der deutsche Spielfilm „Mittagsstunde“ (Deutschland, 2022) von Lars Jessen, der in einer hochdeutschen wie plattdeutschen Fassung in die Kinos kam, beschäftigt sich nach einem Roman von Dörte Hansen mit dem Sterben kleinerer Orte, Strukturwandel und generell der Frage nach einem guten Leben.

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Sechs Fragen an Marta Magnuska

Interview: Im Gespräch mit der polnischen Filmemacherin und Animationskünstlerin Marta Magnuska konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Misaligned“, der auf dem 65. DOK Leipzig den Preis für den besten Animationsfilm im Internationalen Wettbewerb Kurzfilm gewann, wie weit die Corona-Pandemie bei der Entstehung eine Rolle spielt, und wie es war, zum ersten Mal mit einem größeren Team ein Projekt zu realisieren.

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„Slumdog Millionär“ (2008)

Filmkritik: Der britische Spielfilm „Slumdog Millionär“ (OT: „Slumdog Millionaire“, UK, 2008) von Danny Boyle war nach „Der letzte Kaiser“ (1987) erst der zweite Film, der ohne Unterstützung eines US-Studios realisiert wurde, den Preis für den ‚Besten Film‘ gewann. Die 81. Oscarverleihung fand am 22.02.2009 im Kodak Theatre in Los Angeles unter der Moderation von Hugh Jackman statt. Von 281 Filmen, die sich für die Kategorie ‚Bester Film‘ qualifizierten, wurden fünf Filme u.a. „Der Vorleser“ (2008) und „Milk“ (2008) nominiert und „Slumdog Millionär“, der vorher schon als Favorit gehandhabt wurde, gewann schlussendlich acht Oscars von insgesamt neun Nominierungen, darunter auch die Hauptpreise ‚Bester Film‘ und ‚Beste Regie‘.

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„Fleabag“ (Staffel 1, 2016)

Serienkritik: Die Schauspielerin und Drehbuchautorin Phoebe Waller-Bridge hat eine ganz besondere Art von Humor, welche man in ihrer Serie „Crashing“ (2016) bereits erleben durfte. Doch in der nur zwei Staffeln umfassenden Serie „Fleabag“, die man auf Amazon Prime sehen kann, offenbart sie ihr ganzes Können und ist damit eine absolute Empfehlung.     

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Sechs Fragen an Dave Elsey

Lou und Dave Elsey

Interview: Im Gespräch mit Dave Elsey konnten wir mehr über den Kurzfilm „Keep the Gaslight Burning“, gesehen auf dem 20. Landshuter Kurzfilmfestival, den er mit seiner Frau Lou realisiert hat, erfahren und wie das Projekt aus der Liebe zum Horror-Autor Ronald Chetwnyd-Hayes und mit einem gut bestückten Adressbuch entstand.

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“Ghost Stories” (2017)

© Concorde Filmverleih GmbH

Filmkritik: Das Horrorgenre, speziell auch das Subgenre des Geisterfilms hat in allen Jahrzehnten Blüten geschlagen. Der Spielfilm mit dem fast generischen Titel “Ghost Stories” (OT: “Ghost Stories”, UK, 2017) sticht hierbei aus der Masse hervor, was vor allem an seiner tadellosen Umsetzung und dem gelungenen Spiel mit Genrekonventionen liegt.

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„Sherlock“ (Staffel 1-4, 2010-2017)

Serienkritik: Der britische Schriftsteller Sir Arthur Canon Doyle (1859-1930) schuf mit seinen Sherlock Holmes-Romanen ein kulturelles Gut, was wohl ewig im Gedächtnis verankert bleiben wird. Dies verdanken die Romane nicht nur den vielen Lesern, sondern auch den unzähligen Umsetzungen in Filmen (u. a. “Sherlock Holmes” (2009) mit Robert Downey Jr. in der Hauptrolle) und Serien wie “Elementary”. Vor sieben Jahren kam die BBC-Serie “Sherlock” auf den Markt und führte zu einem neuen Boom und bekam eine riesige Fan-Gemeinschaft, die jeder neuen Staffel entgegenfiebert. Weiterlesen