„Slumdog Millionär“ (2008)

Filmkritik: Der britische Spielfilm „Slumdog Millionär“ (OT: „Slumdog Millionaire“, UK, 2008) von Danny Boyle war nach „Der letzte Kaiser“ (1987) erst der zweite Film, der ohne Unterstützung eines US-Studios realisiert wurde, den Preis für den ‚Besten Film‘ gewann. Die 81. Oscarverleihung fand am 22.02.2009 im Kodak Theatre in Los Angeles unter der Moderation von Hugh Jackman statt. Von 281 Filmen, die sich für die Kategorie ‚Bester Film‘ qualifizierten, wurden fünf Filme u.a. „Der Vorleser“ (2008) und „Milk“ (2008) nominiert und „Slumdog Millionär“, der vorher schon als Favorit gehandhabt wurde, gewann schlussendlich acht Oscars von insgesamt neun Nominierungen, darunter auch die Hauptpreise ‚Bester Film‘ und ‚Beste Regie‘.

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„Dune“ (2021)

Filmkritik: Noch heute gilt Frank Herberts Roman-Hexalogie, deren erstes Buch „Dune“ 1966 erschienen ist, als eine der großen Science-Fiction-Klassiker. Nachdem eine Verfilmung durch Alejandro Jodorowsky gescheitert ist, entstand neben anderen popkulturellen Ausprägungen der Film von David Lynch aus dem Jahr 1984. Jetzt adaptiert der kanadische Filmemacher Denis Villeneuve den Roman neu, wird dabei der Vorlage mit seinem Stil mehr als gerecht und nimmt sich die Zeit die Geschichte über mehrere Teile zu erzählen, deren erster nun in den Kinos angelaufen ist: „Dune“ (OT: „Dune“, USA, 2021).

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„The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd“ (Staffel 3, 2019)

Serienkritik: Mit ihrer dritten Staffel hat sich die mit Emmys und Golden Globes überschüttete amerikanische Serie „The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd“ weiter von ihrer Romanvorlage von Margaret Atwood entfernt und erzählt munter die Geschichte von June, ihrer nun startenden Rebellion und ihrem unerschütterlichen Kampfgeist weiter.

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„Die Känguru-Chroniken“ (2020)

Filmkritik: Die Adaption eines Buches kann Tücken bergen. Auch wenn hier der Schriftsteller Marc-Uwe Kling für die Verfilmungen seiner Känguru-Trilogie selbst das Drehbuch geschrieben hat, mag die Geschichte des Kleinkünstlers und seines vorlauten Kommunisten-Kängurus als Spielfilm „Die Känguru-Chroniken“ (Deutschland, 2020) nicht recht auf der Leinwand funktionieren. 

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„The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd“ (Staffel 1, 2017)

Serienkritik: Die mehrfache ausgezeichnete amerikanische Serie „The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd“ ist in ihrer ersten Staffel eine gelungene Adaption des bereits 1985 entstandenen Romans „Der Report der Magd“ von Margaret Atwood und erzählt die Dystopie in zehn Folgen wunderbar aus.

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„Mrs. Miniver“ (1942)

1943 / 15. Oscarverleihung / 12 Nominierungen / 6 Auszeichnungen   

Filmkritik: Ursprünglich sollte der Spielfilm „Mrs. Miniver“ (OT: „Mrs. Miniver“, USA, 1942) reine Kriegspropaganda sein, um die amerikanische Bevölkerung davon zu überzeugen, in den zweiten Weltkrieg einzusteigen. Doch dann mauserte sich der Film von William Wyler schnell zum Box-Office-Hit und wurde nicht nur vom Präsidenten Franklin D. Roosevelt empfohlen, sondern auch zum Zuschauerliebling. So verwundert es nicht, dass er sich dann bei der 15. Oscarverleihung in sechs Kategorien, darunter auch ‚Bester Film‘ u.a. gegen Konkurrenten wie „Der große Wurf“ (1942), „Yankee Doodle Dandy“ (1942) und Orson Welles’ „Der Glanz des Hauses Amberson“ (1942) durchsetzen konnte. Weiterlesen

„Der Goldene Handschuh“ (2019)

Filmkritik: Fatih Akin ist immer wieder für eine Überraschung gut. 2004 hat er sich mit „Gegen die Wand“ als Regisseur in Deutschland etabliert und blieb danach thematisch zunächst seinen türkischen Wurzeln treu. Doch in den letzten Jahren erweiterte er sein Repertoire mit Filmen wie „Tschick“ (2016) und „Aus dem Nichts“ (2017), die es beide schafften den Zuschauer auf ihre Art zu berühren. Jetzt liefert er mit dem Film „Der Goldene Handschuh“ seinen ersten Ausflug ins Horrorgenre und erzählt die Geschichte eines Serienmörders, basierend auf einem Roman von Heinz Strunk, auf wirklich eindringliche Weise.

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„Spuk in Hillhouse“ (Staffel 1, 2018)

Serienkritik: Der Roman „Spuk in Hill House“ von Shirley Jackson hat schon einige filmische Adaptionen hervorgebracht. Besonders bekannt ist „Das Geisterschloss“ mit Liam Neeson, Catherine Zeta-Jones und Owen Wilson in den Hauptrollen, verfilmt 1999 von Jan de Bont. Die nun auf Netflix veröffentlichte Serie „Spuk in Hill House“ (OT: „The Haunting of Hill House“, 2018) aus der Hand von Mike Flanagan macht es etwas Neues aus dem Stoff und schuf so gleichzeitig ein Familiendrama und eine Horrorgeschichte. Weiterlesen