„Mrs. Miniver“ (1942)

1943 / 15. Oscarverleihung / 12 Nominierungen / 6 Auszeichnungen   

Filmkritik: Ursprünglich sollte der Spielfilm „Mrs. Miniver“ (OT: „Mrs. Miniver“, USA, 1942) reine Kriegspropaganda sein, um die amerikanische Bevölkerung davon zu überzeugen, in den zweiten Weltkrieg einzusteigen. Doch dann mauserte sich der Film von William Wyler schnell zum Box-Office-Hit und wurde nicht nur vom Präsidenten Franklin D. Roosevelt empfohlen, sondern auch zum Zuschauerliebling. So verwundert es nicht, dass er sich dann bei der 15. Oscarverleihung in sechs Kategorien, darunter auch ‚Bester Film‘ u.a. gegen Konkurrenten wie „Der große Wurf“ (1942), „Yankee Doodle Dandy“ (1942) und Orson Welles’ „Der Glanz des Hauses Amberson“ (1942) durchsetzen konnte. Weiterlesen

„Der Goldene Handschuh“ (2019)

Filmkritik: Fatih Akin ist immer wieder für eine Überraschung gut. 2004 hat er sich mit „Gegen die Wand“ als Regisseur in Deutschland etabliert und blieb danach thematisch zunächst seinen türkischen Wurzeln treu. Doch in den letzten Jahren erweiterte er sein Repertoire mit Filmen wie „Tschick“ (2016) und „Aus dem Nichts“ (2017), die es beide schafften den Zuschauer auf ihre Art zu berühren. Jetzt liefert er mit dem Film „Der Goldene Handschuh“ seinen ersten Ausflug ins Horrorgenre und erzählt die Geschichte eines Serienmörders, basierend auf einem Roman von Heinz Strunk, auf wirklich eindringliche Weise.

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„Spuk in Hillhouse“ (Staffel 1, 2018)

Serienkritik: Der Roman „Spuk in Hill House“ von Shirley Jackson hat schon einige filmische Adaptionen hervorgebracht. Besonders bekannt ist „Das Geisterschloss“ mit Liam Neeson, Catherine Zeta-Jones und Owen Wilson in den Hauptrollen, verfilmt 1999 von Jan de Bont. Die nun auf Netflix veröffentlichte Serie „Spuk in Hill House“ (OT: „The Haunting of Hill House“, 2018) aus der Hand von Mike Flanagan macht es etwas Neues aus dem Stoff und schuf so gleichzeitig ein Familiendrama und eine Horrorgeschichte. Weiterlesen