„Exploding Kittens“ (2015)

ab 30 Jahren (laut Hersteller) / 2-5 Spieler / 15 Minuten Spieldauer / The Oatmeal (deutsche Version: Asmodee Verlag) / 32 €

Spielekritik: Das im Eigenverlag herausgebrachte Kartenspiel „Exploding Kittens“ aus der Hand des Spieledesigners Elan Lee, dem Produzenten Shane Small und dem Comiczeichner Matthew Inman alias The Oatmeal wurde über eine Kickstarter-Kampagne ins Leben gerufen und schaffte es nach nur acht Minuten die gewünschte Summe zu erreichen – zur damaligen Zeit ein Rekord. Weiterlesen

”Black Panther” (2018)

Poster zum Film "Black Panther"Filmkritik: Der Superheldenfilm “Black Panther” (OT: “Black Panther”, USA, 2018) ist der 18. Film aus dem Marvel-Universum und sticht trotzdem aus der Masse hervor. Das liegt auf der einen Seite an dem Umstand, dass ‘Black Panther’ der erste schwarze Superheld ist, aber vor allem an seiner konsequenten, tadellosen Umsetzung. Kein Wunder also, dass er in den Vereinigten Staaten Rekordsummen einnahm und sich lange an der Spitze der Kinocharts halten konnte. Weiterlesen

“Atomic Blonde” (2017)

© Focus Features / Jonathan Prime

Filmkritik: Das zweigeteilte Berlin zur Zeit des kalten Krieges war schon immer eine gern genutzte Kulisse für Komödien, Action- und Liebesfilmen, aber allen voran für Spionage-Thriller. Da reiht sich die internationale Koproduktion “Atomic Blonde” (OT: “Atomic Blonde”, Deutschland/Schweden/USA, 2017) nahtlos ein. Weiterlesen

“Valerian – Die Stadt der tausend Planeten” (2017)

© Universum Film GmbH

Filmkritik: Der Spielfilm “Valerian – Die Stadt der tausenden Planeten” (OT: “Valerian and the City of a Thousand Planets”, Frankreich, 2017) ist der Film, den der bekannte, französische Regisseur Luc Besson schon immer machen wollte. So ist ein buntes, traumhaftes Spektakel entstanden, doch der Subtext besitzt leider eine unangenehmen Beigeschmack. Weiterlesen

“Guardians of the Galaxy Vol. 2” (2017)

© Walt Disney

Filmkritik: Vor drei Jahren war wohl jeder von der Comic-Adaption “Guardians of the Galaxy” (2014) begeistert. Diese Chaotentruppe aus dem Marvel-Universum war interessanter und cooler als alle anderen Comicfilme dieser Tage. Zudem war die Inszenierung unter der Hand von James Gunn mit seiner großartigen Musik und den fantastischen Bildern ein Kinospektakel. So war es natürlich ein Muss, dass eine Fortsetzung folgte. In “Guardians of the Galaxy Vol.2” (OT: “Guardians of the Galaxy Vol. 2”, USA/Neuseeland/Kanada, 2017) müssen sich die vertrauten Helden wieder daran machen, die Welt zu retten und dabei aber noch mehr zusammenzuwachsen. Weiterlesen

„Wonder Woman“ (2017)

© Warner Bros

Filmkritik: Seit Jahren erfreut uns Marvel mit guten Superheldenfilmen wie “Iron Man” (2008), “The Avengers” (2012) und dem bald in den Kinos anlaufenden “Spiderman: Homecoming” (2017). DC, der ebenfalls sehr berühmte, andere Verlag der Branche, welcher uns Helden wie Batman und Superman geschenkt hat, versucht seit längerem schon im Kinogeschäft mitzuziehen, liefert aber bisher viel Enttäuschendes wie “Green Lantern” (2011), “Batman vs. Superman” (2016) und das eigentlich vielversprechende “Suicide Squad” (2016) ab. Mit “Wonder Woman” (OT: “Wonder Woman”, USA/China/Hong Kong/UK/Italien/Kanada/Neuseeland, 2017) kommen ein neuer DC-Film und eine neue Figur aus dem Universum ins Kino und diesmal funktioniert die Adaption erstaunlich gut. Weiterlesen

“Echte Freunde – Die wunderbare Welt von Liz Climo” von Liz Climo (2014)

© Liz Climo

Buchkritik: Die amerikanische Illustratorin und Kinderbuchautorin Liz Climo (*1981) hat vor einigen Jahren angefangen ihre Comics im Internet zu präsentieren. “Echte Freunde – Die wunderbare Welt von Liz Climo” ist eine Zusammenstellung vieler der über die Jahre entstandenen meist aus zwei Bildern bestehenden Comic Strips. Weiterlesen

Alte Meister. Graphic Novel von Mahler

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@Suhrkamp Verlag

Buchkritik: Der Comiczeichner Nicolas Mahler ist bekannt für Minimalismus in den Bildern. Zu Graphic Novels verarbeitet er am liebsten dicke Wälzer. So hat er vor drei Jahren den rund 1700 Seiten langen Schinken „Der Mann ohne Eigenschaften“ des Robert Musil auf 150 recht wortarme Seiten gebannt.

Mit „Alte Meister“ von 2011 nimmt sich Mahler den Großmeister des Wortkreisels und des nörglerischen Rundumschlags vor: Thomas Bernhard. Mahler nutzt das malerische Setting in der Gemäldegalerie, um die spärliche Handlung in Szene zu setzen. Große Kunst, der kleine Mensch und die Frage, was wirklich zählt im Leben.

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