“Valerian – Die Stadt der tausend Planeten” (2017)

© Universum Film GmbH

Filmkritik: Der Spielfilm “Valerian – Die Stadt der tausenden Planeten” (OT: “Valerian and the City of a Thousand Planets”, Frankreich, 2017) ist der Film, den der bekannte, französische Regisseur Luc Besson schon immer machen wollte. So ist ein buntes, traumhaftes Spektakel entstanden, doch der Subtext besitzt leider eine unangenehmen Beigeschmack. Weiterlesen

“Guardians of the Galaxy Vol. 2” (2017)

© Walt Disney

Filmkritik: Vor drei Jahren war wohl jeder von der Comic-Adaption “Guardians of the Galaxy” (2014) begeistert. Diese Chaotentruppe aus dem Marvel-Universum war interessanter und cooler als alle anderen Comicfilme dieser Tage. Zudem war die Inszenierung unter der Hand von James Gunn mit seiner großartigen Musik und den fantastischen Bildern ein Kinospektakel. So war es natürlich ein Muss, dass eine Fortsetzung folgte. In “Guardians of the Galaxy Vol.2” (OT: “Guardians of the Galaxy Vol. 2”, USA/Neuseeland/Kanada, 2017) müssen sich die vertrauten Helden wieder daran machen, die Welt zu retten und dabei aber noch mehr zusammenzuwachsen. Weiterlesen

„Wonder Woman“ (2017)

© Warner Bros

Filmkritik: Seit Jahren erfreut uns Marvel mit guten Superheldenfilmen wie “Iron Man” (2008), “The Avengers” (2012) und dem bald in den Kinos anlaufenden “Spiderman: Homecoming” (2017). DC, der ebenfalls sehr berühmte, andere Verlag der Branche, welcher uns Helden wie Batman und Superman geschenkt hat, versucht seit längerem schon im Kinogeschäft mitzuziehen, liefert aber bisher viel Enttäuschendes wie “Green Lantern” (2011), “Batman vs. Superman” (2016) und das eigentlich vielversprechende “Suicide Squad” (2016) ab. Mit “Wonder Woman” (OT: “Wonder Woman”, USA/China/Hong Kong/UK/Italien/Kanada/Neuseeland, 2017) kommen ein neuer DC-Film und eine neue Figur aus dem Universum ins Kino und diesmal funktioniert die Adaption erstaunlich gut. Weiterlesen

“Echte Freunde – Die wunderbare Welt von Liz Climo” von Liz Climo (2014)

© Liz Climo

Buchkritik: Die amerikanische Illustratorin und Kinderbuchautorin Liz Climo (*1981) hat vor einigen Jahren angefangen ihre Comics im Internet zu präsentieren. “Echte Freunde – Die wunderbare Welt von Liz Climo” ist eine Zusammenstellung vieler der über die Jahre entstandenen meist aus zwei Bildern bestehenden Comic Strips. Weiterlesen

Alte Meister. Graphic Novel von Mahler

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@Suhrkamp Verlag

Buchkritik: Der Comiczeichner Nicolas Mahler ist bekannt für Minimalismus in den Bildern. Zu Graphic Novels verarbeitet er am liebsten dicke Wälzer. So hat er vor drei Jahren den rund 1700 Seiten langen Schinken „Der Mann ohne Eigenschaften“ des Robert Musil auf 150 recht wortarme Seiten gebannt.

Mit „Alte Meister“ von 2011 nimmt sich Mahler den Großmeister des Wortkreisels und des nörglerischen Rundumschlags vor: Thomas Bernhard. Mahler nutzt das malerische Setting in der Gemäldegalerie, um die spärliche Handlung in Szene zu setzen. Große Kunst, der kleine Mensch und die Frage, was wirklich zählt im Leben.

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Lese-Reisen: Mosambik, Iran, Kuba – „Madgermanes“, „Persepolis“, „Havanna“

Bücherkritik: Sommerzeit ist Reisezeit. Das geht auch günstig mit Graphic Novels. Sie führen uns selbst in Länder, in die man sich kaum zu reisen traut, wie den Iran oder Mosambik.

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@Avant Verlag

Birgit Weyhe: Madgermanes

Als bester Comic des Jahres 2016 zeichnet der Max & Moritz Preis diese Graphic Novel aus. Besonders der Zeichenstil Birgit Weyhes erntet Lob. Das verwundert zuerst, denn die Zeichnungen erscheinen grob und beschränken sich auf drei Farben. Und doch: Hat der Leser sich etwas eingelesen und eingeschaut, bewundert er die Bildsprache, die afrikanische und sozialistische Bildtradition verbindet.

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„Fantastic Four“ (2015)

© 2015 Constantin Film Verleih GmbH

© 2015 Constantin Film Verleih GmbH

Filmkritik: Im Jahre 1961 startete die Comicbuchreihe „Die fantastischen Vier“ (OT: „Fantastic Four“). Geschaffen wurden diese Bücher, bei denen zum ersten Mal ein Superhelden-Team im Zentrum stand, von den Marvel-Größen Stan Lee und Jack Kirby. Bereits 1986 erwarb Bernd Eichinger die Rechte zu einer Verfilmung. Damit diese nicht verfielen, produzierte er einen Film, der zwar fertiggestellt, aber nie veröffentlicht wurde, denn das verlängerte die Vertragslaufzeit. Daher zeichnet sich Eichinger als Produzent bei den beiden amerikanischen Verfilmungen „Fantastic Four“ (2005) und „Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer“ (2007) verantwortlich. Jetzt erscheint eine erneute filmische Adaption der Fantastischen Vier. Der Film „Fantastic Four“ (OT: „The Fantastic Four“, US, 2015) basiert auf der überarbeiteten Comic-Reihe „Ultimate Fantastic Four“ aus dem Jahr 2004 und möchte einen anderen Weg beschreiten.

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