„Der Stadtneurotiker“ (1977)

Filmkritik: Ganze 24 Mal war der Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler Woody Allen im Laufe seines bisherigen Schaffens für diverse Oscars nominiert gewesen. Die ersten Trophäen erhielt er für seinen Spielfilm „Der Stadtneurotiker“ („Annie Hall“, USA, 1977), der 1977 einen Wendepunkt in seiner Karriere darstellte. Zum 50. Jubiläum der Oscarverleihung, welche zum 13. Mal von Bob Hope moderierte wurde, wurde der Film für die Big Five nominiert, konnte vier Oscars u.a. den für ‚Besten Film‘ gewinnen und setzte sich so in der Hauptkategorie gegen Filme wie „Krieg der Sterne“ (1977) von George Lucas durch. 

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„Das Schweigen der Lämmer“ (1991)

Filmkritik: Der Spielfilm „Das Schweigen der Lämmer“ (OT: „The Silence of the Lambs“, USA, 1991) von Jonathan Demme schaffte bei der 64. Oscarverleihung 1992, welche am 30. März im Dorothy Chandler Pavilion in Los Angeles stattfand, etwas, was erst zwei weiteren Filmen („Es geschah in einer Nacht“ (1934), „Einer flog übers Kuckucksnest“ (1975)) gelungen ist. Er gewann die Big Five von seinen insgesamt sieben Nominierungen. Das überraschte alle, die Ausgezeichneten selbst ebenso wie das Publikum, denn schon lange hat kein Thriller, geschweige denn einer mit expliziten Horror-Elementen, den Preis gewonnen und setzte sich so in der Hauptkategorie ‚Bester Film‘ gegen Filme wie „JFK – Tatort Dallas“ (1991) und „Die Schöne und das Biest“ (1991) durch.

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„Slumdog Millionär“ (2008)

Filmkritik: Der britische Spielfilm „Slumdog Millionär“ (OT: „Slumdog Millionaire“, UK, 2008) von Danny Boyle war nach „Der letzte Kaiser“ (1987) erst der zweite Film, der ohne Unterstützung eines US-Studios realisiert wurde, den Preis für den ‚Besten Film‘ gewann. Die 81. Oscarverleihung fand am 22.02.2009 im Kodak Theatre in Los Angeles unter der Moderation von Hugh Jackman statt. Von 281 Filmen, die sich für die Kategorie ‚Bester Film‘ qualifizierten, wurden fünf Filme u.a. „Der Vorleser“ (2008) und „Milk“ (2008) nominiert und „Slumdog Millionär“, der vorher schon als Favorit gehandhabt wurde, gewann schlussendlich acht Oscars von insgesamt neun Nominierungen, darunter auch die Hauptpreise ‚Bester Film‘ und ‚Beste Regie‘.

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„The Long Goodbye“ (2020)

Kurzfilm / UK / Fiktion / 2020

Filmkritik: Der Schauspieler und Rapper Riz Ahmed, der u.a. 2020 für „The Sound of Metal“ für den Oscar für den ‚Besten Hauptdarsteller‘ nominiert war, schuf zusammen mit dem Regisseur Aneil Karia den Kurzfilm „The Long Goodbye“ schuf, der 2022 den Oscar für den ‚Besten Kurzfilm‘ gewann.

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„The Queen of Basketball“ (2021)

Kurzfilm / USA / Dokumentation / 2021

Filmkritik: Der Gewinner des Oscars für den ‚Besten Dokumentarkurzfilm‘ auf der 94. Oscarverleihung 2022 war das 22-minütige Portrait „The Queen of Basketball“ von Ben Proudfoot, welcher der Basketballerin Lusia Harris ein verdientes Denkmal setzt.

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„Der schlimmste Mensch der Welt“ (2021)

Filmkritik: Der norwegische Regisseur Joachim Trier, der weitläufig mit dem bekannten Regisseur Lars von Trier verwandt ist, erzählt in seinem fünften Spielfilm „Der schlimmste Mensch der Welt“ (OT: „Verdens verste menneske“, Norwegen, Frankreich, Schweden, Dänemark, 2021) von der heutigen Generation der End-20er, welcher alle Möglichkeiten offen stehen, und schaffte es damit bis zur 94. Oscarverleihung, wo er in den Kategorien ‚Bester fremdsprachiger Film‘ und ‚Bestes Originaldrehbuch‘ nominiert wurde.

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„The Windshield Wiper“ (2021)

Kurzfilm / USA, Spanien / Animation / 2021

Filmkritik: Der Animationsfilm „The Windshield Wiper“ von Alberto Mielgo erzählt vom universellen Thema der Liebe in heutigen, technologie-bestimmten Zeiten und konnte damit den Oscar für den ‚Besten animierten Kurzfilm‘ auf der 94. Oscarverleihung 2022 gewinnen.

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„Rebecca“ (1940)

Filmkritik: Der Schwarz-Weiß-Film „Rebecca“ war der erste Film, den Alfred Hitchcock in Amerika mit dem Produzenten David O. Selznick realisierte. Basierend auf einer erfolgreichen Romanvorlage erzählt er ein klassisches Schauermärchen, welches aber nur wenig der bekannten Hitchcock-Handschrift trägt. Der Film war trotzdem ein großer Erfolg und erhielt auf der 13. Oscarverleihung, welche am 27. Februar 1941 in Los Angeles im Biltmore Hotel stattfand, 11 Nominierungen in 16 Kategorien (die Gewinner wurden erstmals in der Geschichte der Oscars bis zur Verleihung geheim gehalten). Unter der Moderation von Bob Hope gewann der Film zwei Oscars: für die „Beste Kamera in einem Schwarzweißfilm“ und als „Bester Film“. In der Hauptkategorie konnte er sich gegen neun Konkurrenten, u.a. „Der große Diktator“ (1940) von Charles Chaplin und „Früchte des Zorns“ (1940) von Darryl F. Zanuck, durchsetzen. 

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„12 Years a Slave“ (2013)

Filmkritik: Der Spielfilm „12 Years a Slave“ (OT: „12 Years a Slave“, 2013, USA/UK) von Steve McQueen konnte auf der 86. Oscarverleihung, welche am 2. März 2014 im Dolby Theatre in Los Angeles stattfand, drei der insgesamt 19 0scars, u.a. den für ‚Besten Film‘, mit nach Hause nehmen und setzte sich damit in der Hauptkategorie gegen Filme wie „Dallas Buyers Club“ (2013), „Gravity“ (2013), „Her“ (2013) und „American Hustle“ (2013), der im Gesamten als der große Verlierer des Abends galt, durch. 

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„King Richard“ (2022)

Filmkritik: Der Spielfilm „King Richard“ (OT: „King Richard“, USA, 2022) erzählt, mit Unterstützung der Williams-Familie selbst, die Geschichte der beiden Tennisspielerinnen Serena und Venus und wie ihr Vater ihren Weg geebnet hat. Schon lange im Vorfeld war man sicher, dass Will Smith für diese Rolle ausgezeichnet wurde und so erhielt er auch auf der 94. Oscarverleihung 2022 den Preis für den ‚Besten Hauptdarsteller‘ und gewann so eine der sechs Nominierungen. 

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