„Ein Amerikaner in Paris“ (1951)

1952 / 24. Oscarverleihung / 1952 / 8 Nominierungen / 6 Auszeichnungen

Filmkritik: Das dritte Musical, das in der Geschichte der Oscars die Auszeichnung ‚Bester Film‘ erhielt, war Vincente Minellis „Ein Amerikaner in Paris“ (OT: „An American in Paris“, USA, 1951). Er konnte von seinen acht Nominierungen sechs Preise mit nach Hause nehmen und mit seinem Sieg hätte im Vorfeld keiner gerechnet. Die beiden Filme „Ein Platz an der Sonne“ und „Endstation Sehnsucht“ waren die großen Favoriten des Abends, doch schon bei den Golden Globes konnte das Musical den Preis für das ‚Beste Musical‘ gewinnen, prädestinierte sich so auch für die Oscars und ging schlussendlich als großer Sieger des Abends, als lachender Dritter, aus dem Rennen hervor.

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„Miss Daisy und ihr Chauffeur“ (1989)

  1. Oscarverleihung / 9 Nominierungen / 4 Auszeichnungen

Filmkritik: Das Feelgood-Movie „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ (OT: „Driving Miss Daisy“, USA, 1989) aus der Hand von Bruce Beresford gewann  auf der 62. Oscarverleihung am 26. März 1990 vier der begehrten Trophäen. Darunter auch zwei der Big Five für die Beste Darstellerin – Jessica Tandy ist die bis dato älteste Schauspielerin, welche diesen Preis gewann – und für den ‚Besten Film‘ und setzte sich dabei gegen Filme wie „Der Club der toten Dichter“ (1989) und „Geboren am 4. Juli“ (1989) von Oliver Stone durch. Der Zweite galt lange Zeit als absoluter Oscarfavorit (vor allem auch nach „Platoon“ (1986)), bis sich „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ bei den Golden Globes hervortat, neun Nominierungen bei den Academy Awards erhielt und mit vier Oscars zum großen Sieger des Abends wurde.

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„Schwarzfahrer“ (1993)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 1993

Filmkritik: Auf den 30. Bamberger Kurzfilmtagen liefen in einem Sonderprogramm Kurzfilme bekannter Regisseure. Dort konnte man u.a. „True“ von Tom Tykwer, „So schnell es geht nach Istanbul“ von Andreas Dresen und den Gewinner des Oscars als ‚Bester Kurzfilm‘ 1994 sehen: „Schwarzfahrer“ von Pepe Danquart sehen.

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„Pioniere des wilden Westens“ (1931)

1931 / 4. Oscarverleihung / 7 Nominierungen / 3 Auszeichnungen

Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „Pioniere des wilden Westens“ (OT: „Cimarron“, USA, 1931) ist der erste Western, der den Oscar für den ‚Besten Film‘ gewann. Der Film aus dem Genre, was so alt wie der Film selbst ist, konnte sich auf der 4. Oscarverleihung am 10. November 1931 gegen vier Konkurrenten durchsetzen und gewann von seinen sieben Nominierungen insgesamt noch zwei weitere Trophäen. Damit war er der große Gewinner des Abends, denn insgesamt wurden nur neun Preise in einem Bankett-Rahmen, nicht wie heute mit einem Riesenspektakel, vergeben.

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„Nefta Football Club“ (2018)

Kurzfilm / Frankreich, Tunesien, Algerien / Fiktion / 2018

Filmkritik: Die meisten Nominierten des Oscars für den ‚Besten Kurzfilm‘ waren ernster und schwerer Natur. So auch der Gewinner „The Neighbors‘ Window“ von Marshall Curry. Doch einer der fünf Nominierten schafft es reale Ereignisse, die auch Missstände anprangern, mit viel Humor zu erzählen: Yves Piats „Nefta Football Club“.

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„Titanic“ (1997)

1998 / 70. Oscarverleihung / 14 Nominierungen / 11 Auszeichnungen

Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „Titanic“ (OT: „Titanic“, USA, 1997) war nicht nur bei seinem Erscheinen ein absolutes Massenphänomen, sondern gilt bis heute als einer der großen Blockbuster der Filmgeschichte. Das klassische Melodram, fußend auf den wahren Ereignissen des Titanic-Unglücks von 1912, ist ein absolutes Mammutprojekt seiner Zeit gewesen, stellte einige Rekorde auf und machte Leonardo DiCaprio und Kate Winslet weltberühmt. Das hallte natürlich auch auf der 70. Oscarverleihung am 23. März 1998, die zum sechsten Mal von Billy Crystal moderiert wurde, nach, bei der er von 14 Nominierungen 11 Oscars gewinnen konnte. Somit hält dieser Film zusammen mit „Ben Hur“ (1959) und „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ (2003) den Rekord für die meisten Auszeichnungen. Vor allem wurden hier auch die technischen Leistungen honoriert, aber auch den Oscar für den ‚Besten Film‘ konnte er gewinnen und setzte sich damit gegen Konkurrenten wie „Good Will Hunting“ (1997) und „L.A. Confidential“ (1997) durch.     

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„The Neighbors‘ Window“ (2019)

Kurzfilm / USA / Fiktion / 2019

Filmkritik: Der amerikanische Kurzfilm „The Neighbors’ Window“ von Marshall Curry war einer der fünf Nominierten für den ‚Besten Kurzfilm‘ auf der 92. Oscarverleihung 2020. Mit seiner Geschichte, die ganz harmlos beginnt und emotional endet, konnte er sich gegen seine Konkurrenz wie die starken Filme „Nefta Football Club“ (2019) und „Une sœur“ (2019) behaupten und gewann die begehrte Trophäe.

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„1917“ (2019)

Filmkritik: Das Kriegsdrama „1917“ (OT: „1917“, Großbritannien, USA, 2019) war auf der 92. Oscarverleihung einer der großen Favoriten, vor allem ahnte man, dass Sam Mendes für dieses Werk seinen zweiten Oscar als Regisseur erhalten würde. Dem war nicht so, ausgezeichnet wurde Bong Joon-ho von „Parasite“, aber trotzdem erhielt der Spielfilm von seinen zehn Nominierungen die drei Trophäen für die ‚Beste Kamera‘, den ‚Besten Ton‘ und die ‚Besten visuellen Effekte‘.

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„Walk Run Cha-Cha“ (2019)

Kurzfilm / USA / Dokumentation / 2019

 Filmkritik: Auf den ersten Blick scheint die Kurz-Dokumentation „Walk, Run, Cha-Cha“ nicht der perfekte Oscarkandidat zu sein. Doch der Film von Laura Nix, einer der fünf Nominierten als ‚Bester Dokumentar-Kurzfilm‘ auf der 92. Oscarverleihung, erzählt auf entspannte Weise eine Flüchtlingsgeschichte aus einem anderen Blickwinkel heraus.

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