„Sophiechen und der Riese“ von Roald Dahl (1982)

208 Seiten / ab 10 Jahren / Rowohlt Taschenbuch Verlag / 16,99 €

Buchkritik: Das Kinderbuch „Sophiechen und der Riese“ (OT: „BFG“) von Roald Dahl gehört zum festen Kanon seiner bekannten Kinderbüchern und erfuhr 2016 eine Verfilmung aus der Hand Steven Spielbergs. Das verhältnismäßig seitenstarke Kinderbuch prägte maßgeblich den fantastischen Sprachkanon des Autors, welchen man nach dem Buch auch Gobblefunk benannt hat.

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„Rocketman“ (2019)

Filmkritik: Nachdem die Geschichte Freddy Mercurys mit „Bohemian Rhapsody“ (2018) Millionen Zuschauer in die Kinos lockte und vier Oscars abstauben konnte, kommt gefühlt nur kurze Zeit später das Biopic „Rocketman“ (OT: „Rocketman“, UK/USA, 2019) in die Kinos. Es lässt sich dabei nicht vermeiden, diese beiden Filme zu vergleichen, erzählen sie doch beide die Geschichte eines berühmten, ehemals drogensüchtigen Sängers und das auch noch aus der Hand des gleichen Regisseurs, Dexter Fletcher. Doch eigentlich ist ein Vergleich unnötig, denn „Rocketman“ wählt eine andere Form für seine Geschichte über Elton John: das Musical.

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„Mrs. Miniver“ (1942)

1943 / 15. Oscarverleihung / 12 Nominierungen / 6 Auszeichnungen   

Filmkritik: Ursprünglich sollte der Spielfilm „Mrs. Miniver“ (OT: „Mrs. Miniver“, USA, 1942) reine Kriegspropaganda sein, um die amerikanische Bevölkerung davon zu überzeugen, in den zweiten Weltkrieg einzusteigen. Doch dann mauserte sich der Film von William Wyler schnell zum Box-Office-Hit und wurde nicht nur vom Präsidenten Franklin D. Roosevelt empfohlen, sondern auch zum Zuschauerliebling. So verwundert es nicht, dass er sich dann bei der 15. Oscarverleihung in sechs Kategorien, darunter auch ‚Bester Film‘ u.a. gegen Konkurrenten wie „Der große Wurf“ (1942), „Yankee Doodle Dandy“ (1942) und Orson Welles’ „Der Glanz des Hauses Amberson“ (1942) durchsetzen konnte. Weiterlesen

„Lobsters“ (2018)

Kurzfilm / UK / Fiktion / 2018

Filmkritik: Der Regisseur Matt Huntley findet wie sein Kollege Johan Rosell mit „Eloise“, beide waren zu sehen in der Comedy Night des 20. Landshuter Kurzfilmfestivals, einen komödiantischen Blick auf eine unerfüllte Liebe in einer ganz und gar nicht romantischen Umgebung. Weiterlesen

“I used to be famous” (2015)

Kurzfilm / UK / Animation / 2015

Poster zum Kurzfilm "I used to be famous"Filmkritik: Der britische Kurzfilm “I used to be famous”, welcher in der ‘Europe in 19 Minutes’-Reihe auf dem 18. Landshuter Kurzfilmfestival 2017 lief, verbindet geschickt verschiedene Themen und mausert sich so zu einem stimmigen Gesellschaftsporträt. Weiterlesen

“The Party” (2017)

Filmkritik: Seit Jahren liefert uns die britische Regisseurin Sally Potter (*1949) Filme aus verschiedensten Epoche wie der auch im viktorianischen England spielende “Orlando” (1992) und den in den 60er Jahren angesiedelten “Ginger & Rosa” (2012). Dabei erzählt sie persönliche Geschichten und stellt diese gern in einen historischen Kontext. So auch in ihrem neuesten Film “The Party” (OT: “The Party””, Großbritannien, 2017), der nicht nur mit seiner Kürze überrascht, sondern mit seiner wunderbaren Mischung aus Emotionen und wichtigen, aktuellen Themen. Weiterlesen

“Dunkirk” (2017)

© 2017 Warner Bros. Entertainment Inc.

Filmkritik: Fast alles was der britische Regisseur Christopher Nolan (*1970) hervorgebracht hat, ist in die Filmgeschichte eingegangen. Sein Sci-Fi-Film “Interstellar” (2010) prägte das Genre, die Dark Knight-Trilogie machten Batman und Heath Ledger unsterblich und der Film “Inception” (2010) ist jetzt schon ein Klassiker des modernen Kinos. In seinem neuesten Film – “Dunkirk” (OT: “Dunkirk”, UK/Niederlande/Frankreich/USA, 2017) – beschäftigt er sich mit dem nationalen Thema der Schlacht von Dünkirchen. Dabei schuf er aber nicht nur ein pures Historienepos, sondern mit seiner verkreuzten Erzählstruktur, wenigen Worten und gewaltigen Bildern ein ergreifendes Werk, das Nolans mannigfaltiges Können beweist. Weiterlesen