„The Power of the Dog“ (2021)

Filmkritik: Einer der großen Oscarfavoriten, der nur eine Trophäe mit nach Hause nehmen konnte, war der Western „The Power of the Dog“ (OT: „The Power of the Dog“, Neuseeland, Australien, 2021) aus der Hand von Jane Campion, der Regisseurin, welche mit ihrem Film „Das Piano“ als erste Frau die Goldene Palme des Filmfestivals von Cannes gewinnen konnte. Nun kehrt sie nach längerer Pause mit ihrem neuesten Film auf die Streamingplattform Netflix zurück.

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„Don’t Look Up“ (2021)

Filmkritik: Die Satire „Don’t Look Up“ (OT: „Don’t Look Up“, USA, 2021) stammt aus der Hand von Adam McKay, der sich in seinen Filmen immer wieder mit gesellschaftsrelevanten Themen auseinandersetzt, diese gut verpackt und damit den Zuschauer:innen einen Spiegel vorhält. Bei seinem neuesten Film handelt es sich um eine klare Analogie auf die Klimakrise und dieses Mal verzichtet er auf Subtilität.

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94. Oscars 2022

  1. März 2022 /  Dolby Theatre in Los Angeles

Oscar-Rückblick: Die 94. Verleihung der Academy Awards of Merit, kurz genannt die Oscars, fanden in diesem Jahr 2022 wieder unter dem Stern der Normalität statt. Auf Masken und andere Hygienevorschriften wurde weitgehend verzichtet, man saß und stand wieder nah beieinander. Auch wurde die Show wieder um viele Aspekte, die man im letzten Jahr schmerzlich vermisst hat, erweitert, so gab es wieder Gesangsdarbietungen und eine Anmoderation. Regina Hall, Amy Schumer und Wanda Sykes übernahmen diese und brachten den gesellschaftsbissigen Witz wieder auf die Bühne. Das einzige was von den letzten Jahren übrig geblieben ist, war das Gefühl, dass sie es sehr eilig hatten. Bereits  kurz vor der eigentlichen Verleihung wurden acht Preise verliehen und per Video in die Show integriert. Die dreistündige Verleihung, bei der insgesamt zwölf Filme ausgezeichnet wurden, verging im Gesamten wie im Flug und brachte die eine oder andere Überraschung mit sich.

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„Drive my Car“ (2021)

Filmkritik: Der japanische Film „Drive my Car“ OT: „Doraibu mai kā“, Japan, 2021) des Regisseurs Ryūsuke Hamaguchi, der auf der 71. Berlinale 2021 für seinen Film „Wheel of Fortune and Fantasy“ mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde, ist vermutlich der überraschendste Oscarkandidat der diesjährigen Verleihung. Mit seinen insgesamt vier Nominierungen hat er sich aus dem normalen Stammplatz nicht-amerikanischer Film heraus bewegt und verdient diese Ehrung und auch die eine oder andere Trophäe zu Recht.

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