“Claire and Bruno: a story of love and fresh meat” (2016)

Kurzfilm / Frankreich / Fiktion / 2016

Filmkritik: Der sympathische Filmemacher Lionel Delebarre präsentiert seinen Debütfilm “Claire and Bruno: a story of love and fresh meat” (OT: “Claire et Bruno: une histoire d’amour et de viande crue”) als Deutschlandpremiere auf dem 18. Landshuter Kurzfilmfestival 2017 vor. Weiterlesen

“Spelletjrdavond” (2016)

Kurzfilm / Niederlande / Fiktion / 2016

Filmkritik: In der Comedy-Nacht des 18. Landshuter Kurzfilmfestivals 2017 lief der niederländische Kurzfilm “Spelletjrdavond” (Englischer Titel: “Game NIght”), der überraschend, amüsant und wunderbar böse ist. Kein Wunder, dass er noch auf unzähligen anderen Festivals vertreten war. Weiterlesen

“Am Strand” (2015)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2015

© Monika Plura

© Monika Plura

Filmkritik: Die Deutsche Nele Mueller-Stöfen (*1967), welche bereits mit Edward Berger, der vor allem als Fernsehregisseur bekannt ist, an dem Film “Jack” (2014) zusammengearbeitet hat, liefert mit dem Kurzfilm “Am Strand” ihren eigenen von ihr geschriebenen und regierten Film. Dieser erzählt die Geschichte von Clemens (Fabian Busch) und Laura (Laura Tonke), die sich in ihrem Ostseeurlaub so sehr langweilen, dass sie ein kleines Spiel mit den Nachbarn spielen, was sie aber dazu treibt immer mehr zu lügen. Dies führt dazu, über ihre eigene Beziehung und Liebe nachzudenken. Treffsicher mit guten Humor und pointierten Dialogen erzählt Mueller-Stöfen in ihrem 20-minütigen Kurzfilm von typischen zwischenmenschlichen Problemen und dem Ende einer Beziehung. Sie geht das Thema dabei ohne Scheu und realitätsnah an. Der Humor ergibt es sich aus einer kleinen Übersteigerung des Alltags und wird durch die fabelhaften Schauspieler ausgelebt. Fabian Busch und Laura Tonke sind ein großer Gewinn für den Film und geben ihren Figuren eine bestechende Lebendigkeit und Authentizität. Mit so einem gelungen Debüt wird es Nele Mueller-Stöfen in der deutschsprachigen Filmwelt gewiss zu etwas bringen.

Bewertung: 8/10

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen: 28. Filmfest Dresden – Festival Katalog

“Wachstumsschmerz” von Sarah Kuttner (2011)

© Fischer Verlage

© Fischer Verlage

Buchkritik: Der zweite Roman – “Wachstumsschmerz” (2011) – der deutschen Fernsehmoderatorin und Kolumnistin Sarah Kuttner (*1979) beschäftigt sich wieder sehr intensiv mit dem Innenleben ihrer Protagonistin. Während es sich bei “Mängelexemplar” (2009) um das spezielle Thema Depression drehte, geht es in ihrem zweiten Roman um den Prozess des vollständigen Erwachsenwerdens mit all seinen Hürden in Beruf und Privatem.

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