„Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen“ (2020)

Emilia Schüle und Günther Maria Halmer

Filmkritik: Der Spielfilm „Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen” (Deutschland, 2020) von Nadine Heinze und Marc Dietschreit, der auf dem 42. Filmfestival Max Ophüls Preis seine Weltpremiere feierte, erzählt mit Einfühlungsvermögen und im Gewand des deutschen Unterhaltungskinos mit hochkarätiger Besetzung von dem Leben einer 24-Stunden-Pflegekraft in Deutschland.

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„Verstand und Gefühl“ von Jane Austen (1984)

480 Seiten / Anaconda Verlag / 9,95 €

Anaconda Verlag

Buchkritik: Die britische Schriftstellerin Jane Austen hat mit ihrem Werk, das nur sieben Romane umfasst, Stoff für unzählige Filme und Serien geliefert. Basierend auf dem Buch „Verstand und Gefühl” (OT: „Sense and Sensibility“, 1811) drehte Ang Lee 1995 den großartigen Film „Sinn und Sinnlichkeit“ mit Emma Thompson und Kate Winslet in den Hauptrollen. Die Lektüre der Vorlage zeigt, dass alle Story-Elemente, Emotionen wie auch der großartige Humor bereits in dem Buch stecken.

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Zehn Fragen an Areum Parkkang

Interview: Im Gespräch mit der südkoreanischen Filmemacherin Areum Parkhang konnten wir mehr über ihre Dokumentation „Areum Married“ (OT: „박강아름 결혼하다“), der seine deutsche Premiere auf dem 63. DOK Leipzig feierte, erfahren, wie es sich anfühlte sein eigenes Leben zu verfilmen, was ihr visuell wichtig war und wie weit ihr Ehemann selbst im Film involviert war.

The original english language interview is also available.

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„Areum Married“ (2019)

Filmkritik: In ihrer Dokumentation „Areum Married“ (OT: „박강아름 결혼하다“, Südkorea, 2019), der auf dem 63. DOK Leipzig seine Deutschlandpremiere feierte, erzählt die südkoreanische Filmemacherin Areum Parkhang von ihrer Ehe, dem gemeinsamen Leben in einem fremden Land und wie ein Pop Up-Restaurant ihren Alltag veränderte.

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„I’m here“ (2020)

Kurzfilm / Polen / Animation / 2020

Filmkritik: Der Stop-Motion-Film „I’m here“ (OT: „Jestem tutaj“) der polnischen Filmemacherin Julia Orlik gehörte zu den bewegendsten Filmen des 63. DOK Leipzig, wo er seine deutsche Premiere feierte. Er schafft es, die letzten Wochen eines Menschen authentisch einzufangen.

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„Die Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler (1926)

ab 6 Jahren / S.-Fischer-Verlag / 96 Seiten

Buchkritik: Der österreichische Schriftsteller, Arzt und Dramatiker Arthur Schnitzler erzählt in seinen Werken oft von menschlichen Verfehlungen und beleuchtet psychologisch das Innenleben seiner ProtagonistInnen. Er gilt als der Vertreter der Wiener Moderne, da in seinen Werken auch stets die Hauptstadt und dessen typische Bewohner eine Rolle spielen. Auch in seiner Erzählung „Die Traumnovelle“, geschrieben 1926, spielen all diese Punkte eine wichtige Rolle und so entstand eine abgründige Geschichte über das Verlangen, welche von Stanley Kubrick in „Eyes Wide Shut“ (1999) verfilmt wurde.

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„Wren Boys“ (2017)

Kurzfilm / Großbritannien / Fiktion / 2017

Filmkritik: Der britische Kurzfilm „Wren Boys“ war 2019 zu Gast auf vielen Festivals u.a. dem 31. Filmfest Dresden und wurde sogar für einen BAFTA in der Kategorie ‚Best Short Film‘ nominiert. Ganz zu recht, denn der Regisseur Harry Lighton überrascht in seinem kurzen Film mit zahlreichen Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat. 

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„Kramer gegen Kramer“ (1979)

1980 / 52. Oscarverleihung / 9 Nominierungen / 5 Auszeichnungen

Filmkritik: Ende der 70er Jahre wurde in der ganzen USA heiß über das Thema der Sorgerechtsfrage diskutiert. Es gab allein rund 50 Bücher, die sich damit beschäftigten. Das ging natürlich nicht an Hollywood vorbei. Sie lieferten mit der Romanadaption „Kramer gegen Kramer“ (OT: „Kramer vs. Kramer“, USA, 1979) ihren eigenen Beitrag zur Debatte. Schon im Vorfeld der 52. Oscarverleihung war klar, dass es sich hierbei um den sicheren Anwärter für den ‚Besten Film‘ handeln würde. So konnte er von seinen neun Nominierungen (in den 17 Kategorien) fünf Trophäen gewinnen und setzte sich damit gegen die starke Konkurrenz mit Filmen wie „Apocalypse Now“ von Francis Ford Coppola und Bob Fosses „Hinter dem Rampenlicht“ durch.   

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