„Kramer gegen Kramer“ (1979)

1980 / 52. Oscarverleihung / 9 Nominierungen / 5 Auszeichnungen

Filmkritik: Ende der 70er Jahre wurde in der ganzen USA heiß über das Thema der Sorgerechtsfrage diskutiert. Es gab allein rund 50 Bücher, die sich damit beschäftigten. Das ging natürlich nicht an Hollywood vorbei. Sie lieferten mit der Romanadaption „Kramer gegen Kramer“ (OT: „Kramer vs. Kramer“, USA, 1979) ihren eigenen Beitrag zur Debatte. Schon im Vorfeld der 52. Oscarverleihung war klar, dass es sich hierbei um den sicheren Anwärter für den ‚Besten Film‘ handeln würde. So konnte er von seinen neun Nominierungen (in den 17 Kategorien) fünf Trophäen gewinnen und setzte sich damit gegen die starke Konkurrenz mit Filmen wie „Apocalypse Now“ von Francis Ford Coppola und Bob Fosses „Hinter dem Rampenlicht“ durch.   

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„Unbreakable Kimmy Schmidt“ (Staffel 2, 2016)

Serienkritik: Die amerikanische Serie „Unbreakable Kimmy Schmidt“ (OT: „Unbreakable Kimmy Schmidt“) überraschte die Zuschauer in ihrer ersten Staffel mit gut platziertem Humor und Gags, die einfach funktionierten, sowie der darin innewohnenden Gesellschaftskritik und starken weiblichen Charakteren. Natürlich zog der Erfolg weitere Staffeln nach sich: Nur kurze Zeit später erschien die zweite Staffel, welche die Charaktere weiter ausbaut und die Fäden weiter spinnt.

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„West Side Story“

Semperoper Dresden / 17.07. – 04.08.2019

Theaterbericht: Nur selten hat man die Chance Stücke so zu Gesicht zu bekommen, wie sie ursprünglich komponiert, arrangiert und choreographiert wurden. Doch bei der Aufführung des Musicals „West Side Story“ in der Semperoper Dresden, welche vom 17. Juli bis 4. August 2019 hier zu Gast war, ist das der Fall. Nicht nur, dass den Songs von Leonard Bernstein und den Texten von Stephen Soderbergh treu geblieben wurde, es wurde auch die Original-Choreographie übernommen. Das lässt die Herzen jedes Musical-Fans höher schlagen. Weiterlesen

„Beale Street“ (2019)

Filmkritik: Bereits sein nur zweiter Film „Moonlight“ verschaffte dem Regisseur Barry Jenkins viel Aufmerksamkeit und ein paar wichtige Trophäen wie den Oscar für den ‘Besten Film’ im Jahr 2017. Sein Film besaß eine besondere Schönheit trotz des rauen Inhalts und wurde unterstützt durch eine eindringliche Kameraarbeit. Diesem Konzept bleibt er in seinem dritten Film „Beale Street“ (OT: „If Beale Street could talk“, USA, 2018) treu und findet die richtigen Bilder, um den Roman von James Baldwin zu bebildern. Weiterlesen

“A Beautiful Day” (2018)

Filmkritik: Einer der vielfältigsten Schauspieler, der über die Jahre immer wieder mit Überraschungen und unerwarteten Rollen hervortrat, ist der Darsteller Joaquin Phoenix. In „8mm“ (1999) sah man ihn neben Nicolas Cage in einer kleinen Rolle und schon damals machte er auf sich aufmerksam. Dann unvergesslich mit Alu-Hut in „Signs“ (2002) von M. Night Shyamalan. Nachdem er angeblich Musiker werden wollte, kam er mit „I’m still here“ (2010) wieder ins Kino zurück und überzeugte in „Walk the Line“ (2005), „The Master“ (2012) und „Her“ (2013). Vor kurzem konnte man ihn auch als Jesus in „Maria Magdalena“ (2018) sehen. Doch viel bemerkenswerter ist sein Auftritt in Lynne Ramsays neuem Film „A Beautiful Day“ (OT: „You Were Never Really Here“, UK/Frankreich/USA, 2018). Weiterlesen

Fünf Fragen an Andy London

Interview: Auf dem 30. Filmfest Dresden lief der dokumentarische Animationskurzfilm “149th and Grand Concourse”. Andy London, von dem ‘London Squared’-Filmemacher-Team erzählt uns mehr zur Entstehung des Films, über ihre langjährige Zusammenarbeit und die Liebe zu New York.

The original english language interview is also available.
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“149th and Grand Concourse” (2016)

Kurzfilm / USA / Animation / 2016

Filmkritik: Das Ehepaar und Filmemacher-Team Carolyn und Andy London schuf mit dem Kurzfilm “149th and Grand Concourse” eine dokumentarische Liebeserklärung an die Stadt New York und ihre Vielfältigkeit und steuerten damit einen der außergewöhnlichsten Animationsfilme zum 30. Filmfest Dresden bei. Weiterlesen