Filmkritik: Auch wenn die Regie diesmal Michael Sarnoski übernahm, merkt man „A Quiet Place: Tag Eins“ (OT: „A Quiet Place: Day One“, USA/UK/Kanada, 2024) doch die Verwandtschaft zu den beiden John-Krasinski-Filmen an. Trotzdem kann man den 99-minütigen Spielfilm sehr gut auch unabhängig sehen,da er es schafft, in diesem Kosmos auf eigenen Beinen zu stehen.
Reihe
„Blusenfax“ (2023)
Kurzfilm / Deutschland / Animation / 2023
Filmkritik: Der Kurzfilm „Blusenfax“ von Mariola Brillowska, der auf dem 36. Filmfest Dresden 2024 im Nationalen Wettbewerb lief, ist aus einem Radioprojekt entstanden, steht aber trotzdem auf eigenen Füßen.
Neun Fragen an Britt Dunse
Interview: Im Gespräch mit der Filmemacherin Britt Dunse erzählt sie uns mehr über ihren Kurzfilm „Die gestiefelte Katze“, der auf dem Open Air des 35. Filmfest Dresden 2023 lief, ihre Zusammenarbeit mit den Schüler:innen und was sie sich für ihre Märchenreihe am meisten wünschen würde.
„Scream“ (2022)
Filmkritik: Im Jahr 1996 erschien der Horrorfilm „Scream“ von Wes Craven, der so überraschend selbstreferentiell war und ein ganz eigenes Genre begründete. Natürlich zog er viele Fortsetzungen nach sich. Die neueste, mittlerweile fünfte Fortsetzung entstand 26 Jahre danach und wartet nicht nur mit ähnlichen selbstreferentiellen Anspielungen auf, sondern auch mit einem Teil der Originalcrew: „Scream“ (OT: „Scream“, USA, 2022) von den Regisseuren Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett.
„Conjuring 3: Im Bann des Teufels“ (2021)
Filmkritik: Als James Wan im Jahr 2013 das klassische Haunted-House-Genre auf innovative Weise mit „Conjuring“ neu belebte, wurde man als ZuschauerIn mit feinstem Grusel unterhalten. Mittlerweile kommt die Reihe mit allen Franchises auf acht Filme an deren vorläufigem Ende „Conjuring 3: Im Bann des Teufels“ („The Conjuring: The Devil Made Me Do It“, USA, 2021) steht. Leider hat dieser mittlerweile die Strahlkraft der ersten Filme und auch seine Spannung weitestgehend verloren.
„Rocky – Die Chance seines Lebens“ (1976)
1977 / 49. Oscarverleihung / 10 Nominierungen / 3 Auszeichnungen
Filmkritik: Bei der 49. Oscarverleihung am 28. März 1977 gewann die Trophäe des ‚Besten Films‘ ein Film, von dem man bei der Produktion davon ausging, dass er als B-Movie an den Kinokassen untergeht. Der Boxerfilm „Rocky – Die Chance seines Lebens“ (OT: „Rocky“, USA, 1976) von John G. Avildsen schaffte es nicht nur überraschend in den Box-Office-Listen nach oben und gewann die Herzen die Zuschauer, sondern konnte auch auf der Oscarverleihung 1977 drei der begehrten Preise gewinnen und sich sogar in der Hauptkategorie gegen Konkurrenten wie „Die Unbestechlichen“ (1976) von Alan J. Pakula und Martin Scorseses „Taxi Driver“ (1976) durchsetzen. Weiterlesen
Fünf Fragen an Lena von Döhren
Interview: Auf den 28. Bamberger Kurzfilmtagen lief der entzückende Kinderfilm „Der kleine Vogel und die Raupe“. Der Kurzfilm ist der dritte Teil einer Quadrologie über den kleinen Vogel. Im Interview erzählt uns Lena von Döhren, Regisseurin und Zeichnerin, mehr über die Entstehung des Projekts, Pupswitzen und wie sie ihren Stil fand. Weiterlesen
“Jigsaw” (2017)
Filmkritik: Als “Saw” von James Wan 2004 in die Kinos kam, war der Horrorfilm eine Revolution. Er kombinierte Spannung, Torture Porn und Rätsel miteinander und schuf eine fesselnde Wirkung. Auch die ersten beiden Nachfolger besaßen noch Potenzial und führten die Geschichte konsequent fort. Doch danach ging es immer mehr bergab, so dass man froh war, als die Reihe 2010 endete. Jetzt mit einer längeren Pause folgt der achte Teil: “Jigsaw” (OT: “Jigsaw”, USA/Kanada, 2017). Weiterlesen