11. HARD:LINE Film Festival 2024

11.-14. April 2024 / Ostentorkino Regensburg

Festivalbericht: Im Jahr 2013 wurde das Genre-Festival HARD:LINE in Regensburg ins Leben gerufen. Elf Jahre später präsentieren sie an vier Tagen ein internationales Programm aus 13 Lang- und 16 Kurzfilmen aus zahlreichen Ländern. Dabei zeigen sie nicht nur Horror und Splatter, sondern auch andere Genre wie Thriller, Science-Fiction und auch ja Dramen fanden sich im Programm wieder, das von einem vielköpfigen Team unter der Leitung von Florian Scheuerer zusammengestellt wurde.

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„Beau is Afraid“ (2023)

Filmkritik: Der amerikanische Regisseur Ari Aster, der mit seinen beiden Horrorfilmen „Hereditary – Das Vermächtnis“ (2018) und „Midsommar“ (2019) das Genre umkremmelte und verheißungsvoll neue Erzählweisen mit klassischen Themen verband, stellt nun mit „Beau is Afraid“ (OT: „Beau is Afraid“, USA/UK/Finnland/Kanada, 2023) seinen dritten Spielfilm vor, der verheißungsvoll beginnt, aber leider im letzten Drittel seinen Fokus verliert.

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„Scream“ (2022)

Filmkritik: Im Jahr 1996 erschien der Horrorfilm „Scream“ von Wes Craven, der so überraschend selbstreferentiell war und ein ganz eigenes Genre begründete. Natürlich zog er viele Fortsetzungen nach sich. Die neueste, mittlerweile fünfte Fortsetzung entstand 26 Jahre danach und wartet nicht nur mit ähnlichen selbstreferentiellen Anspielungen auf, sondern auch mit einem Teil der Originalcrew: „Scream“ (OT: „Scream“, USA, 2022) von den Regisseuren Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett.

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„Conjuring 3: Im Bann des Teufels“ (2021)

Filmkritik: Als James Wan im Jahr 2013 das klassische Haunted-House-Genre auf innovative Weise mit „Conjuring“ neu belebte, wurde man als ZuschauerIn mit feinstem Grusel unterhalten. Mittlerweile kommt die Reihe mit allen Franchises auf acht Filme an deren vorläufigem Ende „Conjuring 3: Im Bann des Teufels“ („The Conjuring: The Devil Made Me Do It“, USA, 2021) steht. Leider hat dieser mittlerweile die Strahlkraft der ersten Filme und auch seine Spannung weitestgehend verloren.

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„Escape Room 2: No Way Out“ (2021)

Filmkritik: Im Jahr 2019 lieferte der amerikanische Spielfilm „Escape Room“ wunderbare Unterhaltung und begeisterte mit seiner Mischung aus Adventure-Room und klassischen Horror-Elementen. Nun folgt – zwei Jahre später – „Escape Room 2: No Way Out“ (OT: „Escape Room: Tournament of Champions“, USA, 2021), der direkt am Ende des anderen Films anknüpft und die bekannten Charaktere erneut in einen Escape Room schickt.

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„A Quiet Place 2“ (2021)

Filmkritik: Im Jahr 2018 überraschte der Regisseur und Schauspieler John Krasinski mit seinem Spielfilm „A Quiet Place“, der seinen Horror wunderbar über eine im Kino alles beherrschende Stille transportieren konnte. Jetzt nach drei Jahren erscheint die Fortsetzung „A Quiet Place 2“ (OT: „A Quiet Place 2“, USA, 2021) und setzt genau an dem Punkt an, wo der erste Teil aufhörte und besitzt, trotz mehr Action, die gleichen Stärken, wie der erste Film.

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„Naiwan“ (2019)

Kurzfilm / Deutschland, Philippinen / Fiktion / 2019

Filmkritik: Der Genre-Kurzfilm „Naiwan“ des deutschen Filmemachers Andreas Irnstorfer, der auf dem 21. Landshuter Kurzfilmfestival im ‚Shock Block‘-Programm zu sehen war, bringt ein Pärchen an einen romantischen Ort und lotet durch übernatürliche Einflüsse die Grenzen ihrer Beziehung aus.

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Sieben Fragen an Andrew Rutter

Interview: Der britische Filmemacher Andrew Rutter, der auch den Kurzfilm „The Front Door“ (2018) realisierte, erzählt in seinem neuesten Kurzfilm „Peter the Penguin“, der u.a. auf dem 27. Slamdance Filmfestival lief, eine bitterböse Geschichte. Im Gespräch berichtet er mehr von der Entstehung des Projekt, dem Einfluss von Fernsehsendungen und wie er es geschafft hat, den Film ohne Budget auf die Beine zustellen.

The original english language interview is also available.

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„Scream“ (Staffel 2, 2016)

Serienkritik: Nach der ersten Staffel wird die amerikanische Horror-Serie „Scream“ mit 14 Folgen in einer zweiten Staffel, ebenfalls auf Netflix zu sehen, fortgesetzt. Sie bekommt eine neue Handschrift durch den Wechsel der Serienmacher verpasst, spinnt die Geschichte um den Killer aber weiter und driftet schlussendlich ins Ärgerliche ab.

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