„West Side Story“ (2021)

Filmkritik: Das Musical „West Side Story“ von Leonard Bernstein (uraufgeführt 1957) ist eine Adaption der Romeo-und-Julia-Geschichte von William Shakespeare und brachte die Konflikte und Unglücke des Stücks auf die Straßen von New York. Der Film aus dem Jahr 1961 von Robert Wise und Jerome Robbins adaptierte wiederum filmisch die Songs und den Stoff gelungen und schuf ein Meisterwerk, was dann auch mit zehn Oscars ausgezeichnet wurde. Der bekannte Regisseur Steven Spielberg, bekennender Fan des Originals, hat nun das Musical noch einmal filmisch aufgelegt und schuf dabei wenig Neues, aber gelungene Unterhaltung: „West Side Story“ (OT: „West Side Story“, USA, 2021).

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„This Is Us – Das ist Leben“ (Staffel 3, 2019)

Serienkritik: Auch in der dritten Staffel der amerikanischen Serie „This Is Us“ des Serienmachers Dan Fogelman, welche 2016 auf NBC uraufgeführt wurde, wird die Familiengeschichte über mehrere Generationen weitererzählt. Dabei spannt die Staffel mit ihren 18 Folgen nun auch einen Bogen in die Zukunft und gibt den Geschichten so noch einen anderen Drift.

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„M. Carreaux“ (2020)

Kurzfilm / Kanada / Animation / 2020

Filmkritik: Der kanadische Animationsfilm „M. Carreaux“, gesehen im Internationalen Wettbewerb des 33. Filmfest Dresden, ist die dritte Arbeit der Regisseurin Marie-Hélène Turcotte und weist die gleiche poetische Kraft und traumähnliche Bilder auf wie ihre vorhergehenden Arbeiten.

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„Glee“ (Staffel 6, 2018)

Serienkritik: Die sechste und letzte Staffel der amerikanischen High-School-Musical-Serie „Glee“ schafft es nach zwei eher schwachen Staffeln zu ihrer ursprünglichen Kraft zurück, die sich zum Teil auch aus einer gewissen Abstrusität speist, zurückzufinden. So sind die letzten 13 Folgen ein Genuss für alle Fans und ein wunderbarer Abschluss einer Serie, die es in dieser Kombination aus Genres vorher so noch nie gab.

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„Rupien! Rupien!“ von Vikas Swarup (2005)

352 Seiten / ab – Jahren / KiWi-Taschenbuch / 9,99 €

Buchkritik: Der Roman „Rupien! Rupien!“ des indischen Autors Vikas Swarup wurde durch die Verfilmung „Slumdog Millionär“, die Dev Patel weltberühmt machte und mit acht Oscars ausgezeichnet wurde, international bekannt, geht aber in seiner Schilderung der indischen Gesellschaft weit über die Verfilmung hinaus.

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„Just a Guy“ (2020)

Kurzfilm / USA / Dokumentation / 2020

Filmkritik: Der Anime-Dok „Just a Guy“ von Shoko Hara erzählt in Stop-Motion von der Liebe mehrerer Frauen zu einem bekannten Serienmörder und das aus einem persönlichen Standpunkt heraus. Damit tourt der Film erfolgreich über die Festivals und konnte auf dem 33. Filmfest Dresden gleich zwei Preise gewinnen. 

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„Yallah Habibi“ (2018)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2018

Filmkritik: Der deutsche Kurzfilm „Yallah Habibi“ der Regisseurin Mahnas Sarwari, gesehen auf dem 21. Landshuter Kurzfilmfestival 2021, erzählt eine freche Coming-of-Age-Geschichte und integriert mühelos viele damit verbundene Themen.

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„Wir werden die Besten Sein“ (2020)

Kurzfilm / Schweiz / Fiktion / 2020

Petar Đurđević und Aleksandra Jovanović

Filmkritik: Der schweizer Kurzfilm „Wir werden die Besten Sein“ (OT: „Bićemo Najbolji“) von Jelena Vujović, der auf dem 42. Filmfestival Max Ophüls Preis seine Deutschlandpremiere feierte, überzeugt als sanftes Drama vor wahren Hintergründen.

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„Ich bin dein Mensch“ (2021)

Filmkritik: Oft finden sich im Berlinale Wettbewerb, welcher in diesem Jahr 15 Filme aus 16 Länder umfasste, viele schwere Stoffe und viele Dramen. Doch in diesem Jahr überraschte das vielfältige Programm, u.a. der Gewinner „Bad Luck Banging or Loony Porn“, aber auch die deutschen Beiträge waren für Überraschungen gut. So auch der neueste Film von Maria Schrader – „Ich bin Dein Mensch“ (ET: „I’m Your Man“, Deutschland, 2021) – eine im Kern romantische Komödie.

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