„Sudden Death!“ (2012)

Kurzfilm / USA / Fiktion / 2012

Filmkritik: Während sich das Musical in der Filmgeschichte vor allem als Gute-Laune-Genre etablierte und oft für Kinderfilme herhalten musste, gab es doch immer wieder Weiterentwicklungen in andere Genres hinein. So muss man gleich an „Anna und die Apokalypse“ (2018) denken oder an den Kurzfilm „Hard Way – The Action Musical“ (2017). Auch der 2012 gedrehte „Sudden Death!“ von Adam Hall geht einen anderen Weg.

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„Ein Amerikaner in Paris“ (1951)

1952 / 24. Oscarverleihung / 1952 / 8 Nominierungen / 6 Auszeichnungen

Filmkritik: Das dritte Musical, das in der Geschichte der Oscars die Auszeichnung ‚Bester Film‘ erhielt, war Vincente Minellis „Ein Amerikaner in Paris“ (OT: „An American in Paris“, USA, 1951). Er konnte von seinen acht Nominierungen sechs Preise mit nach Hause nehmen und mit seinem Sieg hätte im Vorfeld keiner gerechnet. Die beiden Filme „Ein Platz an der Sonne“ und „Endstation Sehnsucht“ waren die großen Favoriten des Abends, doch schon bei den Golden Globes konnte das Musical den Preis für das ‚Beste Musical‘ gewinnen, prädestinierte sich so auch für die Oscars und ging schlussendlich als großer Sieger des Abends, als lachender Dritter, aus dem Rennen hervor.

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„Glee“ (Staffel 1, 2009)

Serienkritik: Die amerikanische Serie „Glee“, deren ersten Staffel im 2011 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, wurde begeistert von Fans aufgenommen. So gab es neben den Staffeln u.a. einer Live-Tournee, einen Kinofilm und viele CD- und DVD-Verkäufe, und „Glee“  wurde über die gesamte Zeit zu einer äußerst erfolgreichen Musical-Serie ausgebaut, die in fünf weiteren Staffeln bis 2015 fortgesetzt wurde.

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„Walk Run Cha-Cha“ (2019)

Kurzfilm / USA / Dokumentation / 2019

 Filmkritik: Auf den ersten Blick scheint die Kurz-Dokumentation „Walk, Run, Cha-Cha“ nicht der perfekte Oscarkandidat zu sein. Doch der Film von Laura Nix, einer der fünf Nominierten als ‚Bester Dokumentar-Kurzfilm‘ auf der 92. Oscarverleihung, erzählt auf entspannte Weise eine Flüchtlingsgeschichte aus einem anderen Blickwinkel heraus.

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„Close“ (2018)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2018

Emma Drogunov und Andrej Agranovski

Filmkritik: Der deutsche Kurzfilm „Close“ von Lisa Reich, zu sehen u.a. auf dem 29. Filmfest Dresden und 28. Bamberger Kurzfilmtage 2018, erzählt eine zarte Liebesgeschichte aus zwei Blickwinkeln.

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„Wenn wir erst tanzen“ (2018)

 

Bühnenprobe aus dem Film „Wenn wir erst tanzen“

Filmkritik: Der in der Lausitz produzierte Film „Wenn wir erst tanzen“ (Deutschland, 2018), der auf dem 28. Cottbuser Filmfestival lief, ist eine Dokumentation über die Stadt Hoyerswerda, ihre Bewohner und darüber, wie das Tanztheater, unter der Leitung von Dirk Lienig, sie zusammengeschweißt hat. Weiterlesen

“Girl” (2018)

Filmkritik: Der junge, belgische Regisseur Lukas Dhont, welcher mit seinem Kurzfilm “L’infini” (2014) bereits international auf sich aufmerksam gemacht hat, gibt mit dem Spielfilm “Girl” (OT: “Girl”, Belgien & Niederlande, 2018) sein Langfilm-Debüt, welches auf den Cannes-Festspielen 2018 sehr viel Aufmerksamkeit bekam. Der Film passt gut zur einer neuen Bewegung der Sichtbarmachung von Transgender-Themen, wozu der Film “Eine fantastische Frau” von Sebastián Lelio viel beigetragen hat und sogar mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

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„Latched“(2017)

Kurzfilm / Kanada / Fiktion / 2017

Filmkritik: Schon auf dem letztjährigen Landshuter Kurzfilmfestival begeisterten zwei Kurzfilme von Justin Harding – „Point of View“ (2015) und „Kookie“ (2016) – die Zuschauer. So verwundert es nicht, dass er im Jahr 2018 den ‚Deadline Award‘ für den besten Horrorfilm bekam. Sein ausgezeichneter Kurzfilm „Latched“ verbindet geschickt seine Leidenschaft mit der seiner Frau – der Tänzerin Alana Elmer. Weiterlesen