Fünf Fragen an Tomoki Misato

Interview: Im Gespräch mit dem japanischen Filmemacher Tomoki Misato konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „My little Goat“ erfahren, der im Internationalen Wettbewerb des 31. Filmfest Dresden lief, was ihn bei seinem Stil beeinflusst hat und von seiner Liebe zur Stop-Motion-Technik. 

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Neun Fragen an Brian Lonano

Interview: Im Gespräch mit dem amerikanischen Filmemacher Brian Lonano konnten wir mehr über seinen bereits heiß erwarteten Kurzfilm „BFF Girls“, gesehen auf dem 20. Landshuter Kurzfilmfestival, erfahren, welche Rolle die Serie „Sailor Moon“ spielte und wie er seine Idee Wirklichkeit werden ließ. 

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„BFF Girls“ (2018)

Kurzfilm / USA / Fiktion / 20178

Lawrence Sykkmon

Filmkritik: Nachdem uns der Filmemacher Brian Lonano bereits mit Filmen wie „Crow Hand“ (2014) und vor allem „Gwilliam“ (2015) erfreut hat, wartete man schon freudig auf seinen neuesten Streich. Mit seinem 13-minütigen Kurzfilm „BFF Girls“ taucht er in die Welt der Mangas und der Frauenprobleme ein. Weiterlesen

25. Internationale Kurzfilmwoche Regensburg 2019

13.-24. März 2019 / Ostentor-Kino, Galerie Leerer Beutel, W1 – Kulturzentrum, Andreasstadel

Festivalbericht: Die Internationale Kurzfilmwoche Regensburg feierte in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Dafür wurde unter der Leitung von Insa Wiese und Philipp Weber ein Programm zusammengestellt, das vom 13.-24. März 2019 in rund 40 Veranstaltungen über 260 Filme präsentierte. Viele Sonderreihen und Zusatzveranstaltungen boten für jeden Zuschauer etwas und würdigten damit die Kurzfilmwoche und die Kurzfilme selbst. Weiterlesen

“Neko No Hi” (2018)

Kurzfilm / Deutschland / Animation / 2018

Filmkritik: Im Jahr 2018 führte das 30. Filmfest Dresden, passend zu den zahlreichen Genderdebatten in der Filmindustrie, den Preis ‘Goldener Reiter für Geschlechtergerechtigkeit’ ein. Heiße Kandidaten gab es viele. Darunter war auch der Kinderfilm “Mrs. McCutcheon” von John Sheedy, der eine lobende Erwähnung erhielt. Gewonnen hat den mit 1000 € dotierten Preis der deutsch-japanische Animationsfilm “Neko No Hi” (DT: “Katzentage”, AT: “Cat Days”) von Jon Frickey. Weiterlesen

„Isle of Dogs – Ataris Reise“ (2018)

© Twentieth Century Fox Germany

Filmkritik: Vom ersten Film an konnte der amerikanische Regisseur Wes Anderson sich eine treue Fangemeinde aufbauen, deren Liebe zum Regisseur mit Filmen wie “Die Royal Tennenbaums” (2001) und “Die Tiefseetaucher” (2004) immer mehr wuchs. Mit seinem letzten Film “The Grand Budapest Hotel” (2014) holte er Fans, Neulinge und Kritiker gleichermaßen ab und es regnete viele Preise, darunter auch einen Golden Globe, vier Oscars und den “Großen Preis der Jury” auf der Berlinale 2014. Die diesjährige Berlinale wurde von seinem neuesten Film – “Isle of Dogs” – Ataris Reise” (OT: “Isle of Dogs”, Deutschland/Japan/USA, 2018) eröffnet und der Film steht den Erwartungen in nichts nach, ruht sich aber glücklicherweise auch nicht auf dem großen Erfolg des Vorgängers aus.

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„Silence“ (2016)

© Concorde Filmverleih GmbH

Filmkritik: Der amerikanische Regisseur Martin Scorsese (*1942) gehört zu den Bekanntesten und Beliebtesten seines Fachs in unserer Zeit. Seit Jahren realisiert er erfolgreich Filme wie “Taxi Driver” (1973), “Departed – Unter Feinden” (2006) und “The Wolf of Wall Street” (2013), die immer ein großes Publikum erreichen und begeistern können. Mit seinem neuesten Film “Silence” (OT: “Silence”, USA/Taiwan/Mexiko, 2016), der 2017 auch für den Oscar für die Beste Kamera nominiert wurde, verwirklichte er ein Herzensprojekt mit einer klaren religiösen Botschaft. Weiterlesen

“Master Blaster” (2014)

Kurzfilm / Japan / Animation / 2014

© Sawako Kabuki, Standbild

© Sawako Kabuki, Standbild

Filmkritik: Bereits in ihren vorherigen Werken hat die japanische Regisseurin Sawako Kabuki, Jahrgang 1990, mit Werken wie “Anal Juke – Anal Juice” (2014) in ihrer analen Phase geschwelgt. Der knallbunte Animationskurzfilm “Master Blaster” erzählt mit Hilfe eines Liedes eine seltsame Geschichte über Liebe und Besitzansprüche. Dabei möchte die Frau am liebsten im Anus ihres Geliebten eintauchen. Der japanische Song von Shinsuke Sugahara erklärt die Leidenschaften der dargestellten Personen zum Teil und bringt ein bisschen Licht in das Wirrwarr. “Master Blaster” ist kein besonders tiefgründiger Film oder einer, der jeden Geschmack treffen wird. Aber er schafft es bestimmt, das ein oder andere Gemüt mit seinen vier Minuten Länge zu unterhalten und einen Ohrwurm zu verpassen.

Bewertung: 5/10

Der komplette Kurzfilm (Musik m. engl. UT):

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen: 28. Filmfest Dresden – Festival Katalog