„Casablanca“ (1942)

1944 / 16. Oscarverleihung / 8 Nominierungen / 3 Auszeichnungen

Filmkritik: Wenn es um das Vermächtnis der Filmgeschichte geht, kommt keine Aufzählung, kein Buch und keine Liste an dem Film „Casablanca“ (OT: „Casablanca“, USA, 1942) vorbei. In einem Atemzug mit vielen Filmen, wie „Vom Winde verweht“ (1939) und „Citizen Kane“ (1941) genannt, gehört er zu den großen Klassikern. Dass hier etwas Außergewöhnliches entstanden ist, was auch nach über 70 Jahren immer noch wunderbar funktioniert, war auch schon dem damaligen Publikum und den Kritikern bewusst. In diesem Sinne wurde er auch auf der 16. Oscarverleihung mit drei Oscars u.a. auch für den ‚Besten Film‘ bedacht und setzte sich in dieser Kategorie gegen neun weitere Filme durch. Weiterlesen

“Chika, die Hündin im Ghetto” (2016)

Kurzfilm / Deutschland / Animation / 2016

Filmkritik: Die Holocaust-Überlebende Bat-Sheva Dagan (*1925) schrieb ihre Erfahrungen in fünf Büchern nieder. Eines davon war das Kinderbuch “Chika, die Hündin im Ghetto” (OT: “Chika the dog in the ghetto”, 1993). Die Filmemacherin Sandra Schießl übersetzt diese Geschichte in ihrem gleichnamigen Kurzfilm in wunderschöne Stop-Motion-Technik. Weiterlesen

“Dunkirk” (2017)

© 2017 Warner Bros. Entertainment Inc.

Filmkritik: Fast alles was der britische Regisseur Christopher Nolan (*1970) hervorgebracht hat, ist in die Filmgeschichte eingegangen. Sein Sci-Fi-Film “Interstellar” (2010) prägte das Genre, die Dark Knight-Trilogie machten Batman und Heath Ledger unsterblich und der Film “Inception” (2010) ist jetzt schon ein Klassiker des modernen Kinos. In seinem neuesten Film – “Dunkirk” (OT: “Dunkirk”, UK/Niederlande/Frankreich/USA, 2017) – beschäftigt er sich mit dem nationalen Thema der Schlacht von Dünkirchen. Dabei schuf er aber nicht nur ein pures Historienepos, sondern mit seiner verkreuzten Erzählstruktur, wenigen Worten und gewaltigen Bildern ein ergreifendes Werk, das Nolans mannigfaltiges Können beweist. Weiterlesen

“Iwans Kindheit” (1962)

© Ministerstvo Kinematografii

© Ministerstvo Kinematografii

Spezial 2 / Filmkritik: Mit seinem Langfilm-Debüt “Iwans Kindheit” (OT: “Ivanovo detstvo”, 1962, RU) verschaffte sich der russische Regisseur Andrej Tarkowski sofort internationale Aufmerksamkeit. Der damals 30-jährige Regisseur wurde mit seinem Erstlingswerk nicht nur in Moskau bekannt, sondern bekam in Venedig und San Francisco Auszeichnungen dafür. Er selbst wollte mit dem Film nur herausfinden, ob er seinen eigenen poetischen Stil in Filmen trotz des konventionellen Korsetts jener Zeit umsetzen kann.

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