„Zone 13“ (Projekttheater, Dresden)

Projekttheater Dresden / Termine: 27./28. März 2019 jeweils 20 Uhr / Eintritt: 8€, ermäßigt 5€

Theaterkritik: Im Neustädter Projekttheater Dresden kann man zur Zeit ein Stück sehen, welches sich intensiv mit russischer Science-Fiction-Literatur des letzten Jahrhunderts beschäftigt hat. Das hat der Regisseur Andrej Tarkowski auch getan und so erscheint das Stück wie eine stimmige Adaption von „Stalker“ (1979) und „Solaris“ (1971). Weiterlesen

„Opfer“ (1986)

© imdb

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Andrej Tarkowski – Spezial 8: Der letzte Film von Andrej Tarkowski ist nur wenige Monate vor seinem Tod entstanden. Der in Schweden gedrehte Film besitzt zwar einige der typischen Elemente eines Tarkowski-Films, unterscheidet sich aber trotzdem stark von seinen Vorgängern. Nicht nur der Aufbau der Geschichte hat sich verändert, sondern auch die Redseligkeit ist neu und macht den siebten Langfilm – “Opfer” (Originaltitel: “Offret”) – zum schwächsten Werk des russischen Regisseurs.

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„Nostalghia“ (1983)


nostalghiaAndrej Tarkowski – Spezial 7:
Der sechste Spielfilm von Andrej Tarkowski – “Nostalghia” (OT: “Nostalghia ”, 1983, IT/RU) war sein erster Film, der außerhalb der Sowjetunion entstand. Zwar bleibt der russische Regisseur seinem Stil und seiner Erzählweise treu, aber die Entfernung zu seinem Heimatland wurde zum bestimmenden Thema seines neuesten Werkes und dieses wirkt dadurch dunkler und melancholischer als seine Vorgänger.

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“Stalker” (1979)

© imdb

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Andrej Tarkowski – Spezial 6: Der Spielfilm “Stalker” gehört wohl zu den bekanntesten Werken des russischen Regisseurs Andrej Tarkowski. Sein fünfter Film kehrt zu einer einfacheren Erzählweise zurück und ist wieder eine Science-Fiction-Film nach einer Romanvorlage. Trotz der stringenten Erzählstruktur ist der Film ein Sinnbild für das Schaffen des Regisseurs, der mit wenig Sprache alles auszudrücken vermag, was dieser vermitteln will.

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“Der Spiegel” (1975)

der-spiegelAndrej Tarkowski – Spezial 5: Der vierte Film des russischen Regisseurs Andrej Tarkowski – “Der Spiegel” (OT: “Zerkalo ”, 1975, Russland) – passt in keine filmische Kategorie der damaligen Zeit und stieß beim Publikum und bei Kollegen auf ein hohes Maß an Ablehnung. Aus heutiger Sicht ist “Der Spiegel” fast ein Experimentalfilm, der vieles aus Tarkowskis eigenem Leben verarbeitet und das poetische Kino seiner Vorstellung zum Leben erweckt.

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“Solaris” (1972)

© imdb

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Andrej Tarkowski – Spezial 4: In seinem dritten Langspielfilm wendet sich der russische Regisseur Andrej Tarkowski wieder einem neue Genre zu. Nach einem Kriegs- und einem Historienfilm führt er den Zuschauer nun in die Science-Fiction-Gefilde. Mit “Solaris” (OT: “Solyaris”, Deutschland/ Russland, 1972) wendet sich Tarkowski von seiner geliebten Erde ab, um in den Tiefen des Weltalls die notwendige Erd- und Naturverbundenheit unverhohlen zu bewerben.

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“Andrej Rubljow” (1966)

Andrej Tarkowski – Spezial 3: Nachdem der russische Regisseur Andrej Tarkowski mit seinem Debütfilm “Iwans Kindheit” (1962) sehr viel Anerkennung im eigenen Land sowie im Ausland erhielt, hatte er freie Hand bei der Verwirklichung seines zweiten Films. Der Spielfilm “Andrej Rubljow” (OT: “Andrey Rublev”, 1966, RU) ist oberflächlich betrachtet ein Historienfilm über den russischen Ikonenmaler Andrej Rubljow, welcher die russische Kunst vom Mittelalter hin zur Renaissance geleitete.

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“Iwans Kindheit” (1962)

© Ministerstvo Kinematografii

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Spezial 2 / Filmkritik: Mit seinem Langfilm-Debüt “Iwans Kindheit” (OT: “Ivanovo detstvo”, 1962, RU) verschaffte sich der russische Regisseur Andrej Tarkowski sofort internationale Aufmerksamkeit. Der damals 30-jährige Regisseur wurde mit seinem Erstlingswerk nicht nur in Moskau bekannt, sondern bekam in Venedig und San Francisco Auszeichnungen dafür. Er selbst wollte mit dem Film nur herausfinden, ob er seinen eigenen poetischen Stil in Filmen trotz des konventionellen Korsetts jener Zeit umsetzen kann.

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Andrej Tarkowski (1932-1986) und seine Filme

Andrej Tarkowski – Spezial 1: Der 1932 in der Sowjetunion geborene Regisseur Andrej Tarkowski ist untrennbar mit der Filmgeschichte verbunden. Auf leichten Umwegen stieß er zu einer Laufbahn beim Film. Noch in seinem 1985 erschienenen Filmmanifest “Die versiegelte Zeit” spricht er davon, dass er anfänglich nicht davon überzeugt war, dass er zum Regisseur tauge. Dabei ging es ihm vor allem um die Möglichkeit, die Filme auf eine bestimmte Art zu inszenieren. In den strengen kulturbürokratischen Zeiten der 60er und 70er Jahre in der Sowjetunion schuf er Filme, welche die Welt so noch nicht gesehen hatte. Das Gefühl und die Ästhetik scheinen dabei stets über der Geschichte zu stehen, welche selbst oft nur dazu diente, die Ansichten von Tarkowski zu transportieren.

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