„Take and Run“ (2022)

Kurzfilm / Schweiz / Fiktion / 2022

Filmkritik: Der schweizer Kurzfilm „Take and Run“ (OT: „Ala Kachuu“) von Maria Brendle erzählt von wahren Ereignissen, gut recherchiert aber in Form eines Spielfilms und schaffte es mit der aufwühlenden Geschichte bis zu den 94. Oscars, wo er für den ‚Besten Kurzfilm‘ nominiert war.

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„Infidel“ (2020)

Filmkritik: Der amerikanische Spielfilm „Infidel“ (OT: „Infidel“, USA, 2020) von Cyrus Nowrasteh gehört zu den ersten Filmen, die kurz nach der Öffnung wieder in den Kinos starten, und ist ein unangenehme, unverblümte Propaganda von christlich-fundamentalistischen Werten und tarnt sich im Gewand eines Actionthrillers.

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„Spanish Trash“ auf den 29. Bamberger Kurzfilmtagen – Dani Moreno

Festival-Spezial: Auf der 29. Bamberger Kurzfilmfestival gab es in der Trash-Nacht drei Kurzfilme des spanischen Regisseurs und Drehbuchschreibers Dani Moreno zu sehen: „Martians Go Home“ (2006), „Attack of the Mutant Dick From Outer Space“ (2007) und „Amazing Mask“ (2008), welche zusammen das bunte Treiben des Filmemachers zeigen. Weiterlesen

Sieben Fragen an Domenico de Feudis

Interview: Im Gespräch erzählte uns der italienische Regisseur Domenico de Feudis mehr über seinen Film  “L’ora del buio” (ET: “The Hour of Darkness”), den die Testkammer auf dem Landshuter Kurzfilmfestival sichten konnte, und worauf er sein Augenmerk gelegt hat. Er erzählt uns mehr von Italien als Filmland, wie er seine Hauptdarstellerin Maria Disegna fand und ob er schon mal an die Verwirklichung eines Langfilms gedacht hat.

The original english language interview is also available.

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„L’ora del buio“ (2017)

Kurzfilm / Italien / Fiktion / 2017

Filmkritik: Der italienische Kurzfilm „L’ora del buio“ (AT: „The Hour of Darkness“), gesehen in der ‚Shock Block‘-Reihe auf dem 19. Landshuter Kurzfilmfestival, weiß, wie man mit einfachen Mitteln eine enorme Spannung aufbaut.

 

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“A Beautiful Day” (2018)

Filmkritik: Einer der vielfältigsten Schauspieler, der über die Jahre immer wieder mit Überraschungen und unerwarteten Rollen hervortrat, ist der Darsteller Joaquin Phoenix. In „8mm“ (1999) sah man ihn neben Nicolas Cage in einer kleinen Rolle und schon damals machte er auf sich aufmerksam. Dann unvergesslich mit Alu-Hut in „Signs“ (2002) von M. Night Shyamalan. Nachdem er angeblich Musiker werden wollte, kam er mit „I’m still here“ (2010) wieder ins Kino zurück und überzeugte in „Walk the Line“ (2005), „The Master“ (2012) und „Her“ (2013). Vor kurzem konnte man ihn auch als Jesus in „Maria Magdalena“ (2018) sehen. Doch viel bemerkenswerter ist sein Auftritt in Lynne Ramsays neuem Film „A Beautiful Day“ (OT: „You Were Never Really Here“, UK/Frankreich/USA, 2018). Weiterlesen

„Gridlock“ (2016)

Kurzfilm / Irland / Fiktion / 2016

Filmkritik: Einer der spannendsten und überraschendsten Filme in der ‚Shock Block‘-Reihe des 19. Landshuter Kurzfilmfestival war der irische Kurzfilm „Gridlock“ des Regisseurs Ian Hunt Duffy. Dieser zieht einen sofort in den Bann und erinnert mit seiner Suspense-Wirkung an die Filme von Alfred Hitchcock.
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„Die besonderen Fähigkeiten des Herrn Mahler“ (2016)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2016

Filmkritik: Auf der 5. Genrenale 2017 wurde der Kurzfilm „Die besonderen Fähigkeiten des Herrn Mahler“ gleich mit zwei Preisen (‚Bester Kurzfilm‘, ‚Bester Hauptdarsteller‘) bedacht. Auch die Besucher der 28. Bamberger Kurzfilmtage 2018 wählten den Film zu ihrem Favoriten. Kein Wunder, denn der Film erzählt eine spannende, kluge Geschichte angesiedelt zwischen Genre und Drama.
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”Alles Geld der Welt” (2017)

Poster zum Film "Alles Geld der Welt"Filmkritik: Der Film “Alles Geld der Welt” machte im Vorfeld viel Furore. Kurz vor dem öffentlichen Kinostart wurde Kevin Spacey wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung aus dem Film herausgeschnitten und Christopher Plummer übernahm den Part. Das brachte dem 88-jährigen Schauspieler eine Oscar-Nominierung ein. Das konnte den Film aber trotzdem nicht retten, was aber nicht an vorangegangen Skandalen lag, sondern an der Verarbeitung der Geschichte selber. Weiterlesen

“Game Night” (2018)

Poster zum Film "Game Night"Filmkritik: Den Regisseur John Francis Daley kennen die meisten als Lance Sweets aus der US-Serie “Bones – Die Knochenjägerin“ (2007-2014). Bereits 2015 gab er in Gemeinschaftsarbeit mit Jonathan Goldstein mit dem Film “Vacations – Wir sind die Griswolds”  sein Debüt als Regisseur. Nun folgt seine zweite Regiearbeit: “Game Night” (OT: “Game Night”, USA, 2018). Weiterlesen