„Anna und die Apokalypse“ (2018)

Filmkritik: Es gibt leider nicht viele Filme, die sich in das Subgenre Horror-Musical einordnen lassen. Neben der großartigen „Buffy“-Folge ‚Once more, with feeling‘ stechen Filme wie „Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street“ (2007), „Der kleine Horrorladen“ (1986) und der großartige „Rocky Horror Picture Show“ (1975) hervor. Mit „Anna und die Apokalypse“ (OT: „Anna and the Apocalypse“, Großbritannien/USA, 2018) bekommt jetzt auch endlich der Zombiefilm sein eigenes Musical. Weiterlesen

“The Walking Dead” (Staffel 4, 2013-14)

Serienkritik: Mit einem fast glücklichen Ende schließt die dritte Staffel der amerikanischen Zombie-Dystopie “The Walking Dead” ab. Die Serie hatte bis dato zwar die Zuschauer mit einigen Schicksalsschlägen konfrontiert, Figuren sind ausgeschieden und unterschiedliche Bedrohungen haben sich gezeigt. Doch was nun in der vierten Staffel auf die Charaktere wartet, damit hätten hartgesottene Fans vermutlich nicht gerechnet, und das zeigt gleichzeitig in welche Richtung sich die Serie entwickelt. Weiterlesen

“A Father’s Day” (2016)

Kurzfilm / UK / Fiktion / 2016

Poster zum Kurzfilm "A Father's Day"Filmkritik: Der versierte, britische Filmemacher Mat Johns schuf mit seinem Kurzfilm „A Father’s Day“ einen Zombiefilm, der wie schon „Warm Bodies“ eine andere Perspektive auf eine dystopische Zukunft wählt. Auf dem 18. Landshuter Kurzfilmfestival 2017 haben sie ihren Kurzfilm persönlich vorgestellt und bekamen dafür viel Zuspruch beim Publikum. Weiterlesen

“Claire and Bruno: a story of love and fresh meat” (2016)

Kurzfilm / Frankreich / Fiktion / 2016

Filmkritik: Der sympathische Filmemacher Lionel Delebarre präsentiert seinen Debütfilm “Claire and Bruno: a story of love and fresh meat” (OT: “Claire et Bruno: une histoire d’amour et de viande crue”) als Deutschlandpremiere auf dem 18. Landshuter Kurzfilmfestival 2017 vor. Weiterlesen

“Train to Busan” (2016)

Filmkritik: Der Zombiefilm ist ein beliebtes Subgenre des Horrorfilms, das es bereits seit den 30 Jahren des 20. Jahrhunderts gibt. Seitdem sind viele Spielarten in diesem Genre entstanden: Voodoo-Filme, Seuchenausbrüche, Dystopien, Liebesfilme und natürlich auch Komödien. Über die Zeit haben sich immer mehr Regeln, Stereotypen und auch Klischees entwickelt. Der südkoreanische Film “Train to Busan” (OT: “Busanhaeng”, Südkorea, 2016) schnappt sich die besten Elemente und macht daraus ein spannendes und referenzielles Genreexemplar. Weiterlesen

“The Girl with All the Gifts” (2016)

Filmkritik: Bereits am Anfang des 20. Jahrhunderts kam der Zombiefilm als Subgenre des Horrorfilms auf. Es fing an mit Voodoo-Filmen, in welchen die Untoten belebt wurden und ging mit vielen oft seuchenartigen Infektionen weiter. Der Zombiefilm hat spätestens seit den 70er Jahren Hochkonjunktur und kann seitdem mit vielen Spielarten aufwarten. Neben den klassischen Infektionsfilmen wurden in den letzten Jahren vor allem die Zombiekomödien en vogue (siehe beispielsweise “Z-Office”). Unabhängig von der Ausrichtung ist stets eine moralische Komponente oder ein gesellschaftskritischer Ansatz vorhanden. Der Spielfilm “The Girl with All the Gifts” (OT: “The Girl with All the Gifts”, UK/USA, 2016), der auf dem Filmfestival in Locarno seine Weltpremiere feierte, setzt auf Realitätsnähe und rückt schwierige moralische Fragen ins Zentrum seiner Geschichte. Weiterlesen

Staatsschauspiel Dresden: Die lebenden Toten

Okay so, oder noch mehr Blut? @Matthias Horn

Aufführungsbericht: Wie ungerecht ist die Welt! Insgesamt nur dreimal sollte das neue Stück von Theaterautor Christian Lollike in Dresden gezeigt werden. Durch einen Unfall im Ensemble entfiel eine Vorstellung: Auf die Premiere folgte die letzte Aufführung. Pures Glück, sich für den richtigen Termin entschieden zu haben. „Die lebenden Toten“ ist eine schamlose und bitterböse Verschmelzung von Horrorfilm-Farce und Flüchtlingskrise. Spektakulär in Szene gesetzt hat es Regisseur Tilmann Köhler.

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