„D.O.D.“ (2022)

Doreen Kaltenecker
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Kurzfilm / USA / Fiktion / 2022

Filmkritik: Der Kurzfilm „D.O.D.“ von Paul Davis, der im ‚Shock Block‘ des 24. Landshuter Kurzfilmfestival 2024 lief, ist eine astreine Zombie-Horror-Komödie mit einer albernen Idee und einem groß angelegten Setting.

Zwei Überlebende (Paul Davis und Joseph Lake Guffey) kämpfen sich in der Zombie-Apokalypse durch. Dabei haben sie schon viele Mitstreiter:innen verloren und sind deshalb immer auf der Hut. Doch mit dieser einer Begegnung, die sie komplett aus der Bahn wirft, hätten sie nicht gerechnet.

Der 18-minütige Short ist ein gelungener Zombie-Film. Nicht nur die Zombies wurden hervorragend zum Leben erweckt, sondern auch das Setting ist gelungen. Da hat sich für Paul Davis, Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller, eine Gelegenheit aufgetan, die er zu nutzen wusste: Er konnte das Set eines Flugzeugabsturzes aus dem Film „Krieg der Welten“ (2005) nutzen, um seine Geschichte zu erzählen. Diese geht konventionelle Wege und bricht dann mit einer äußerst albernen Idee die Ernsthaftigkeit der Inszenierung. Als Zuschauer:in kommt man nicht umhin, sich einzugestehen, dass man damit wahrlich nicht gerechnet hat. Auch wie lange es ausgereizt wird, ist gelungen. So kann man auch gespannt sein, wie es weitergehen wird, denn der Kurzfilm war der Auftakt für einen Langfilm. 

Fazit: „D.O.D.“ ist ein amüsanter Kurzfilm von Paul Davis, der wunderbar das Genre des Zombie-Horrorfilms zu benutzen weiß, beinah eine klassische Apokalypse-Survivor-Geschichte erzählt, aber dann das Ganze mit einer Überraschung konterkariert. So kann man gespannt wie sich „D.O.D.“ als Langfilm weiterentwickelt.

Bewertung: 7/10

Trailer zum Kurzfilm „D.O.D.“:

geschrieben von Doreen Kaltenecker

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