Serienkritik: Die 2010 gestartete Zombie-Serie, die auf den gleichnamigen Comicbuch-Reihe von Robert Kirkman (2003-2019) basiert, ging 2019 in die zehnte Verlängerung. Nachdem sich bereits in der neunten Staffel eine der Hauptfiguren verabschiedet hat, gibt es auch hier wieder einige Personen zu verabschieden. Auch die zehnte Staffel aus der Hand der Showrunnerin Angela Kang wählt einen roten Faden durch die 22 Folgen, der sich vor allem vielen Einzelgeschichten widmet.
Zombies
„28 Years Later“ (2025)
Filmkritik: Der britische Regisseur Danny Boyle ist mit seinen Filmen wie „Trainspotting – Neue Helden“ (1996), „Sunshine“ (2007) und „Yesterday“ (2019) in vielen Genres unterwegs. Zusammen mit Alex Garland, mit dem er zum ersten Mal bei „The Beach“ (2000) zusammenarbeitete, schuf er 2002 „28 Days Later“ – einen Zombie-Film, der das Sub-Horrorgenre und seinen Themenkanon bereichert hat. Nun erscheint 23 Jahre danach die dritte Fortsetzung „28 Years Later“ (OT: „28 Years Later“, USA, 2025), bei der Boyle und Garland wieder zusammengearbeitet haben, und ist gleichzeitig der Auftakt für eine Trilogie.
„The Last of Us“ (2013, Playstation 3)
ab 18 Jahre / 1 Spieler / Naughty Dog
Spielekritik: Im Jahr 2013 erschien auf der PlayStation 3 ein Computerspiel, das die Games-Branche nachhaltig verändern und prägen sollte. Das Survival-Spiel „The Last of Us“ aus dem Hause Naughty Dog vereint eine komplexe Story mit handfesten Actionszenen und fantastischen Bildern. Mittlerweile gibt es einen Nachfolger, eine remasterte Version für die PlayStation 4 und eine Serie mit Pedro Pascal und Bella Ramsey in den Hauptrollen.
„We Forgot About The Zombies“ (2022)
Kurzfilm / USA / Fiktion / 2022
Filmkritik: Der amerikanische Regisseur Chris McInroy macht seit Jahren erfolgreiche Genre-Kurzfilme stets mit viel Humor. Nach Filmen wie „Bad Guy #2“ (2014) und „We Summoned A Demon“ (2017) und „Guts“ (2021) ist sein neuester Film – „We Forgot About The Zombies“ – wieder ein knackiger Dark Comedy Short geworden.
„All of us are Dead“ (Staffel 1, 2022)
Serienkritik: Die koreanische Serie „All of us are dead“ (OT: „지금 우리 학교는 只今 우리 學校는“) aus der Hand von Chun Sung-il, Lee Jae-kyoo und Kim Nam-su, ausgestrahlt auf Netflix, erzählt von einem sich schnell ausbreitenden Zombie-Epidemie, beginnend in einer Highschool. Wie auch sein großer Bruder „Train to Busan“ (2016) schafft es die Serie dabei, den begrenzten Raum, Zombie-Action und das menschliche Miteinander gelungen zu vereinen.
„The Walking Dead“ (Staffel 9, 2018)
Serienkritik: Die 16 Folgen der neunten Staffel der amerikanischen Zombie-Serie „The Walking Dead“ aus der Hand der Showrunnerin Angela Kang macht mittendrin einen gigantischen Zeitsprung, lässt dabei anfänglich viel im Unklaren und etabliert einen erschreckenden Feind, der wieder einmal übermächtig zu sein scheint.
„The Walking Dead“ (Staffel 8, 2017)
Serienkritik: Seit dem Beginn der Serie „The Walking Dead“ aus der Hand des Serienmachers Frank Darabont im Jahr 2010 hat sich die Serie immer weiter zugespitzt. Die siebte Staffel mit neuen Gegner samt einem erschütternden Ohnmachtsgefühl stellte bis dato den Höhepunkt dar. Die 16 Folgen der achten Staffel knüpfen nahtlos daran an, doch diesmal stehen alle Zeichen auf Kampf.
„The Walking Dead“ (Staffel 7, 2016)
Serienkritik: Nie war ein Staffelende der amerikanischen Zombieserie „The Walking Dead“, welche 2010 ins Leben gerufen wurde, so grausam wie das der sechsten Staffel. Darauf aufbauend führen die 16 Folgen der siebten Staffel das Grauen fort und etablieren eine Fehde, welche gefühlt nie ein Ende finden wird.
„Zombies“ (2019)
Kurzfilm / Belgien, Kongo / Experimental / 2019
Filmkritik: Der Künstler und Filmemacher Baloji findet mit seinem Kurzfilm „Zombies“, gesehen im ‚Internationalen Wettbewerb‘ des 32. Filmfest Dresden 2020, eine gelungene musikalische Reflektion auf die technik-obsessive Generation.
„The Walking Dead“ von Robert Kirkman (2009-2013)
Comicserie / 193 Ausgaben / Image Comics / 2009-2013
Buchkritik: Die Comicreihe „The Walking Dead“ aus der Hand von Robert Kirkman, die durch die gleichnamige Serie weltberühmte wurde, wurde über 16 Jahre immer weiter fortgesetzt und besteht aus 193 Ausgaben. In dem ersten von vier Kompendien sind auf über 1000 Seiten die ersten 48 Ausgaben zusammen gebracht und bieten so einen guten Einstieg in dieses Universum.