Fünf Fragen an Faraz Arif Ansari

Interview: Im Gespräch mit dem indischen Filmemacher Faraz Arif Ansari konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „Sisak“, der im Programm ‚Queer-Streifen‘ auf der Internationalen Kurzfilmwoche Regensburg lief, erfahren und darüber, wie fast unmöglich die Produktion seines Films war, da Indien gegenüber Homosexualität einen radikalen Standpunkt vertritt.

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„Der verlorene Sohn“ (2018)

Filmkritik: Schon vor Jahren konnte man in Deutschland das Buch „Umkehr der Liebe“ von John und Anne Paulk lesen, welche darin ihren heilsamen Weg aus der Homosexualität hin zueinander beschreiben. Die Neuorientierung fand in einem christlichen Camp statt. Wer eine andere Sicht, also eine die weniger nach Gehirnwäsche klingt, der Lage solcher Camps erfahren möchte, kann sich nicht nur in den gängigen Medien informieren, sondern auch den neuen Film von Joel Edgerton ansehen: „Der verlorene Sohn“ (OT: „Boy Erased“, USA; 2018).

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Fünf Fragen an Arkasha Nepytaliuk

Interview: Im Gespräch erzählt uns der ukrainische Filmemacher Arkasha Nepytaliuk, dessen Kurzfilm „Inn. Küche – Nacht.“ auf dem 28. Cottbuser Filmfestival lief, wie er die Geschichte dafür fand, warum er einen sehr artifiziellen Stil ausgewählt hat und wie er die Ukraine als Filmland empfindet.  

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„Int. Kitchen. Night.“ (2018)

Kurzfilm / Ukraine / Animation / 2018

Filmkritik: Auf dem 28. Cottbuser Filmfestival lief der ukrainische Kurzfilm „Inn Küche – Nacht“ (OT: „Int. Kitchen. Night.“) von Arkasha Nepytaliuk, der sich in seinen Filmen gerne mit wichtigen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt. In diesem viermütigen Kurzfilm, der eine ausgezeichnete künstlerische Bildsprache besitzt, ist das Kernthema Homophobie. Weiterlesen

„We love Moses“ (2016)

Kurzfilm / UK / Fiktion / 2016

Filmkritik: Der britische Kurzfilm “We love Moses”, welcher auf dem 19. Landshuter Kurzfilmfestival 2018 in der Reihe ‘Europe in 19 Minutes’ lief, besitzt die richtige Mischung aus Coming-of-Age-Geschichte und Gesellschaftsstück und erreicht dabei eine ähnliche Intensität wie “Moonlight” (2016) von Barry Jenkins.

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“Call Me by Your Name” (2018)

Poster zum Film Filmkritik: Fast in jedem Jahr gibt es einen Film mit dem man auf der Oscar-Verleihung nicht gerechnet hätte. Diesmal war es der zarte Independent-Film “Call Me by Your Name” (OT: “Call Me by Your Name”, Italien/Frankreich/USA/Brasilien; 2017) des Italieners Luca Guadagnino. Der Film hat bereits 2017 seine Deutschland-Premiere auf der 68. Berlinale gefeiert. Mit gleich vier Nominierungen (“Bester Film”, ‘Bester Filmsong’, ‘Bester Hauptdarsteller’ und ‘Bestes adaptiertes Drehbuch’) ging der Film ins Rennen und bekam den Oscar für das ‘Beste adaptierte Drehbuch’. Weiterlesen