„The Awakening“ (2024)

Doreen Kaltenecker
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Kurzfilm / UK / Fiktion / 2024

Filmkritik: Der britische Kurzfilm „The Awakening“ von Al Campbell, der im ‚Shock Block‘ des 25. Landshuter Kurzfilmfestival 2025 lief, schafft es sich mühelos von einem amüsanten Komödie zu einem Horrorfilm zu entwickeln und das in nur 15 Minuten.

Mike (Daniel Mays) führt ein beschauliches Leben in einem ruhigen Dorf in England. Als er eines Morgens mit Schlamm an den Füßen aufwacht, ist er verwirrt und beschließt, nachdem es noch einmal passiert ist, der Sache auf den Grund zu gehen.

Der Regisseur und Drehbuchautor Al Campbell hatte schon lange die Idee eines normalen Mannes, der mit Schlamm an den Füßen aufwacht. Mit den beiden Autoren Nat Saunders und James Serafinowicz baute er die Idee weiter aus. Anfänglich als Komödie inszeniert sieht das Publikum der Hauptfigur dabei zu, wie sie herausfinden will, was in der Nacht passiert. Doch dann schleicht sich immer mehr das Grauen ein, das sich in einem finalen Schlussakt komplett entfaltet. Diese Mischung und auch dieser unerwartete Fortgang der Geschichte machen den Reiz des Films aus. Dazu ist der Film noch überzeugend inszeniert und hat mit Daniel Mays in der Hauptrolle die perfekte Besetzung gefunden. Abgerundet wird der Film von einem starken Sounddesign und überzeugenden Effekten, so dass ein durch und durch sehenswerter Kurzfilm entstand.

Fazit: „The Awakening“ ist ein Kurzfilm von Al Campbell, der als Comedy beginnt und als knallharter Horrorfilm endet. Diese Mischung und der gelungene Übergang mit stimmiger Inszenierung und einem perfekt besetzten Hauptdarsteller machen den Kurzfilm zu einer absoluten Empfehlung.

Bewertung: 8,5/10

Trailer zum Kurzfilm „The Awakening“:

geschrieben von Doreen Kaltenecker

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