„Radium Girls“ von Cy (2021)

136 Seiten / ab 14 Jahren / Carlsen Comics / 20 €

Buchkritik: Die Graphic Novel „Radium Girls“ stammt aus der Hand der Autorin und Zeichnerin Cyrielle Evrard, abgekürzt Cy, die mit wenigen Farben und einem unverwechselbaren Stil die wahre Geschichte von jungen Frauen erzählt, die in den 1920er Jahren in Frankreich ein hartes Schicksal erlitten haben.

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„The Garden of Fauns“ (2022)

Kurzfilm / Deutschland, Spanien / Dokumentation / 2022

Filmkritik: Die spanische Kurz-Doku „The Garden of Fauns“ von Pol Merchan, die auf dem 65. DOK Leipzig 2022 ihre Weltpremiere feierte, beschäftigt sich mit dem Künstler Nazario, der mit seinen schwulen Graphic-Novels Spanien in den 1970er Jahren in Aufruhr versetzte.

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„Monet – Auf den Spuren des Lichts“ von Salva Rubio und EFA (2017)

112 Seiten / ab 0 Jahren / Knesebeck / 22 €

Buchkritik: Die Graphic Novel „Monet – Auf den Spuren des Lichts“ (OT: „Nomade de la lumière“, 2017) von Salva Rubio und dem Maler EFA erzählt vom Leben und seiner Arbeit des berühmten Impressionisten Claude Monet und geht dabei nicht nur auf biographische Eckpunkte ein, sondern benutzt Monets Kunst selbst, um seine Geschichte auszugestalten. 

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„In meiner Erinnerung war mehr Streichorchester“ von Julia Hoße (2018)

176 Seiten / Verlag Edition Büchergilde / 26 €

© Julia Hoße

Buchkritik: Die Graphic-Novel „In meiner Erinnerung war mehr Streichorchester“ ist das gelungene Debüt der deutschen Comiczeichnerin Julia Hoße. Sie bindet die eigenen Erinnerungen durch einen wunderbaren Stil in einen erzählerischen Kosmos ein. Weiterlesen

Alte Meister. Graphic Novel von Mahler

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@Suhrkamp Verlag

Buchkritik: Der Comiczeichner Nicolas Mahler ist bekannt für Minimalismus in den Bildern. Zu Graphic Novels verarbeitet er am liebsten dicke Wälzer. So hat er vor drei Jahren den rund 1700 Seiten langen Schinken „Der Mann ohne Eigenschaften“ des Robert Musil auf 150 recht wortarme Seiten gebannt.

Mit „Alte Meister“ von 2011 nimmt sich Mahler den Großmeister des Wortkreisels und des nörglerischen Rundumschlags vor: Thomas Bernhard. Mahler nutzt das malerische Setting in der Gemäldegalerie, um die spärliche Handlung in Szene zu setzen. Große Kunst, der kleine Mensch und die Frage, was wirklich zählt im Leben.

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Lese-Reisen: Mosambik, Iran, Kuba – „Madgermanes“, „Persepolis“, „Havanna“

Bücherkritik: Sommerzeit ist Reisezeit. Das geht auch günstig mit Graphic Novels. Sie führen uns selbst in Länder, in die man sich kaum zu reisen traut, wie den Iran oder Mosambik.

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@Avant Verlag

Birgit Weyhe: Madgermanes

Als bester Comic des Jahres 2016 zeichnet der Max & Moritz Preis diese Graphic Novel aus. Besonders der Zeichenstil Birgit Weyhes erntet Lob. Das verwundert zuerst, denn die Zeichnungen erscheinen grob und beschränken sich auf drei Farben. Und doch: Hat der Leser sich etwas eingelesen und eingeschaut, bewundert er die Bildsprache, die afrikanische und sozialistische Bildtradition verbindet.

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