„Miss Daisy und ihr Chauffeur“ (1989)

  1. Oscarverleihung / 9 Nominierungen / 4 Auszeichnungen

Filmkritik: Das Feelgood-Movie „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ (OT: „Driving Miss Daisy“, USA, 1989) aus der Hand von Bruce Beresford gewann  auf der 62. Oscarverleihung am 26. März 1990 vier der begehrten Trophäen. Darunter auch zwei der Big Five für die Beste Darstellerin – Jessica Tandy ist die bis dato älteste Schauspielerin, welche diesen Preis gewann – und für den ‚Besten Film‘ und setzte sich dabei gegen Filme wie „Der Club der toten Dichter“ (1989) und „Geboren am 4. Juli“ (1989) von Oliver Stone durch. Der Zweite galt lange Zeit als absoluter Oscarfavorit (vor allem auch nach „Platoon“ (1986)), bis sich „Miss Daisy und ihr Chauffeur“ bei den Golden Globes hervortat, neun Nominierungen bei den Academy Awards erhielt und mit vier Oscars zum großen Sieger des Abends wurde.

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„Three Stories Inside A Rental Van“ (2019)

Kurzfilm / Australien / Fiktion / 2019

Filmkritik: In seinem dritten Kurzfilm „Three Stories Inside A Rental Van“, gesehen im Internationalen Wettbewerb des 31. Filmfest Dresden, erzählt der australische Filmemacher Lewis Attey drei Kurzgeschichten aus dem Inneren eines Lieferwagen heraus, ohne diesen jemals zu verlassen. 

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„Caroline“ (2018)

Kurzfilm / USA / Fiktion / 2018

Filmkritik: Die beiden Filmemacher Logan George und Celine Held realisieren als ELO Films viele wunderbare Kurzfilme zusammen. Dabei arbeiten sie nicht nur als Regisseure zusammen, sondern übernehmen auch immer wieder selbst die Hauptrollen. Auf einer Vielzahl von Festivals kann man ihre neuesten Filme wie „Babs“ (20. Landshuter Kurzfilmfestival) und „Lookout“ sehen. Ebenfalls zu Gast ist der 12-minütige Kurzfilm „Caroline“, der es sogar auf die Oscars-Shortlist für den Besten Animationsfilm 2019 geschafft hat. Weiterlesen

“Breath” (2015)

Kurzfilm / Frankreich / Fiktion / 2015

© uniFrance

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Filmkritik: Der französische Regisseur Just Philippot (*1982) schuf zusammen mit dem Drehbuchschreiber Pierre Dejon den ergreifenden Kurzfilm “Breath” (OT: “Ses Souffles”), der in seinen fast 25 Minuten ein treffendes Portrait über menschliche Sehnsüchte und gesellschaftliche Schranken bietet.

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“The Transporter – Refueled” (2015)

 © Universum Film GmbH

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Filmkritik: 2002 erschien der erste “Transporter”-Film, dem zwei weitere Filme und eine Serie folgten. Immer mit Jason Statham in der Hauptrolle, erfreuten sich die Filme großer Beliebtheit. Unter dem gleichen Produzenten, Luc Besson, wurde mit “The Transporter – Refueled” (OT: “Transporter – Refueled”, FR/ US, 2015) ein Reboot der Reihe begonnen.

Frank Martin (Ed Skrein) nimmt den Auftrag von Anna (Loan Chabanol) an, den Fahrer für einen Banküberfall zu spielen. Doch statt der Beute steigen zwei weitere Frauen ein und eröffnen Frank, dass sie die Pakete sind, die er transportieren soll. Als Druckmittel haben sie Franks Vater (Ray Stevenson) entführt. Schon bald wird klar, dass Anna und die Frauen etwas Größeres gegen den russischen Mafiaboss und Mädchenhändler Karasov (Radivoje Bukvic) planen, in das Frank schon längst involviert ist.

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