Sieben Fragen an Su Che Hsien

Interview: Im Gespräch mit dem taiwanischen Regisseur Su Che Hsien konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „Nine Shots“ (OT: „九發子彈“), der auf dem 33. Filmfest Dresden im Internationalen Wettbewerb lief, und die wahre Geschichte im Hintergrund erfahren und in welchem zeitlichen Rahmen und mit welchem visuellen Ansatz er das Ganze umgesetzt hat.

The original english language interview is also available.

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„Rupien! Rupien!“ von Vikas Swarup (2005)

352 Seiten / ab – Jahren / KiWi-Taschenbuch / 9,99 €

Buchkritik: Der Roman „Rupien! Rupien!“ des indischen Autors Vikas Swarup wurde durch die Verfilmung „Slumdog Millionär“, die Dev Patel weltberühmt machte und mit acht Oscars ausgezeichnet wurde, international bekannt, geht aber in seiner Schilderung der indischen Gesellschaft weit über die Verfilmung hinaus.

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„Pulsion“ (2019)

Kurzfilm / Argentinien, Frankreich / Animation / 2019

Filmkritik: Der düstere CGI-Animationsfilm „Pulsion“ (ET: „Drive“), gesehen im ‚Internationalen Wettbewerb‘ des 32. Filmfest Dresden, ist eine gelungener Psychothriller mit Horror-Elementen, welcher visuell und storytechnisch überraschend ist.

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„Une Sœur“ (2018)

Kurzfilm / Belgien / Fiktion / 2018

Filmkritik: Der belgische Kurzfilm „Une Sœur“ war einer der fünf nominierten Filme für den Oscar ‚Bester Kurzfilm‘ auf der 92. Oscarverleihung 2020. Der dritte Kurzfilm der Regisseurin Delphine Girard konnte zwar nicht die Trophäe gewinnen, war aber ein gut ausgesuchter Kandidat, da er Spannung und Drama gekonnt vereinte.

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„Nationalstraße“ (2019)

Filmkritik: Nicht nur der Rechtspopulismus nimmt in vielen Ländern immer weiter zu, sondern auch die Bereitschaft zu Gewalt. Doch wie sieht es im Kopf eines solchen Menschen aus? Dieser Frage ging der tschechische Autor Jaroslav Rudiš bereits 2013 mit seinem Roman „Národní Třída” nach, den jetzt der Regisseur Štěpán Altrichter unter dem gleichnamigen Titel „Nationalstraße“ (OT: „Národní Třída“, Tschechische Republik, Deutschland, 2019) auf die Kinoleinwände bringt und zeigt, dass man dieses Thema auch mit Humor angehen kann. 

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„Zurück nach Hause“ (2018)

Filmkritik: Der polnische Spielfilm „Zurück nach Hause“ (OT: „Powrót“, ET: „Back Home“,  Polen, 2018) der Regisseurin Magdalena Łazarkiewicz lief im Jugendprogramm des 28. Cottbuser Filmfestival und war mit seiner dunklen Erzählung alles andere als leichte Kost und schaffte es, die Zuschauer mit seiner Geschichte zu packen.

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Im Staatsschauspiel Dresden: Das große Heft

Aufführungsbericht: Ulrich Rasche hat seine Masche gefunden: eine Masse Menschen, die im Chor den Text vortragen und dabei auf rotierender Scheibe gehen, das Ganze in Schwarzweiß-Optik. Egal, ob dabei das knapp 200 Jahre alte Drama „Woyzeck“ auf die Bühne kommt, mit dem er 2018 zum Berliner Theatertreffen eingeladen war – oder nun der mit 30 Jahren noch frische Roman „Das große Heft“. Für diese Inszenierung gab es den Sächsischen Theaterpreis 2018, auch wenn Wikipedia davon nichts weiß.

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Die zweite Scheibe ist anfangs nicht da. © Sebastian Hoppe

„Woyzeck“ wurde dazumal aufgezeichnet und von 3sat übertragen. Die Optik war neu, ja. Aber die zweistündige Inszenierung hatte deutliche Längen, zumindest für den Fernsehzuschauer. Wie besteht das gleich gestrickte Stück „Das große Heft“?

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“The First Purge” (2018)

Filmkritik: Vor fünf Jahren entstand mit „The Purge“ der Auftakt zu einer Horrorfilm-Reihe, welche von Beginn nicht auch das Politische gescheut hat. Mit dem vierten Teil – „The First Purge“ (OT: „The First Purge“, USA, 2018) gehen der Drehbuchschreiber James DeMonaco (Regisseur der ersten drei Filme) und Regisseur Gerard McMurray noch einen Schritt weiter und machen aus dem Film mehr ein politisches Drama als einen Horrorfilm, als was die Reihe begann. Weiterlesen

“Wo warst Du?” (2016)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2016

Poster des Kurzfilms "Wo warst du?"Filmkritik: Die Theaterschauspielerin Katja Benrath, entdeckte während ihrer Theaterlaufbahn ihre Liebe zum Film und schuf seitdem Kurzfilme. Ihr fünfter Kurzfilm “Wo warst Du?” geht auf erfrischende Art und Weise ein sensibles Thema an.

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„Spoon“ (2016)

Kurzfilm / Deutschland / Animation / 2016

Poster zum Kurzfilm „Spoon“
© Markus Kempken

Filmkritik: Auch der deutsche Filmemacher Markus Kempken (*1962) benutzt das Medium des Animationsfilms, um seine autobiographische Geschichte zu erzählen, welche auf den 27. Bamberger Kurzfilmtagen 2017 zu sehen war. Weiterlesen