Filmkritik: Der Kurzfilm „S’Tuntschi vo Juf“ von Jon Grandpierre, der Teil des Wettbewerbs Mittellanger Film des 47. Filmfestival Max Ophüls Preis 2026 war, interpretiert eine Schweizer Sage mit einem ungewöhnlichen Requisit neu.
Abgeschiedenheit
„Ice Merchants“ (2022)
Kurzfilm / Portugal, UK, Frankreich / Animation / 2022
Filmkritik: Der portugiesische Regisseur João Gonzalez schuf mit „Ice Merchants“ der mit seiner gelungenen BIldsprache und seiner berührenden Geschichte nicht nur Gast auf vielen Festivals (u.a. beim 65. DOK Leipzig 2022, 35. Filmfest Dresden 2023 und dem 30. Internationales Trickfilm Festival Stuttgart 2023) war, sondern auch auf der 95. Oscarverleihung 2023 eine Nominierung als ‚Bester Animierter Kurzfilm‘ erhielt.
Zehn Fragen an Stéphane Manchematin und Serge Steyer
Interview: Im Gespräch mit den beiden französischen Regisseuren Stéphane Manchematin und Serge Steyer konnten wir mehr über ihre Dokumentation „Suzanne from Day to Day“ (OT: „Suzanne jour après jour“) erfahren, die ihre Weltpremiere auf dem 66. DOK Leipzig 2023 feierte, wie sie Suzanne kennengelernt haben, wie es war, vor Ort mit ihr zu drehen und was man als Zuschauer:in von Suzanne und ihrem Leben lernen kann.
„Suzanne from Day to Day“ (2023)
Filmkritik: Die französische Dokumentation „Suzanne from Day to Day“ (OT: „Suzanne jour après jour“, Frankreich, 2023) von Stéphane Manchematin und Serge Steyer, die auf dem 66. DOK Leipzig 2023 ihre Weltpremiere feierte, begleitet eine ältere Dame in ihrem zurückgezogenen Leben über ein ganzes Jahr.
„Bucolic“ (2021)
Filmkritik: Wie fühlt sich das Leben abseits von Städten oder Dörfern an? Der Regisseur Karol Pałka nähert sich der Frage mit seiner Dokumentation „Bucolic“ (OT: „Bucolica“, Polen, 2021) auf einfühlsame Weise an, begleitet dafür seine beiden Heldinnen über einen längeren Zeitraum und fängt ihr alltägliches Leben in der Abgeschiedenheit ein.
„Taste“ (2021)
Filmkritik: Der vietnamesische Regisseur Lê Bảo debütierte mit seinem 97-minütigen Spielfilm „Taste“ (OT: „Vị“, Vietnam, Singapur, Frankreich, Thailand, Deutschland, Taiwan, 2021) auf der 71. Berlinale 2021 und lieferte damit ein starkes expressives Werk mit düsteren Bildern, wenigen Worte und rohen animalischen Instinkten ab.
Sieben Fragen an Hilke Rönnfeldt
Interview: Im Gespräch mit der Regisseurin Hilke Rönnfeldt konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Silence of the Fish“ (OT: „Þögn Silungsins“) erfahren, den wir im ‚Nationalen Wettbewerb‘ des 33. Filmfest Dresden gesehen haben, wie schwierig die Suche nach der perfekten Location war und was der Filmemacherin bei der Besetzung am Herzen lag.
„Die letzten Kinder im Paradies“ (2019)
Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2019
Filmkritik: Mit dem fast 30-minütigen Kurzfilm „Die letzten Kinder im Paradies“, gesehen auf dem 30. Bamberger Kurzfilmtagen, schuf die deutsche Filmemacherin Anna Roller eine berührende Coming-of-Age-Geschichte und überzeugt mit inszenatorischem Geschick.
Fünf Fragen an Damiano Giacomelli und Lorenzo Raponi
Interview: Im Gespräch mit den beiden italienischen Dokumentarfilmer Damiano Giacomelli und Lorenzo Raponi erzählen sie mehr über ihrem Dokumentarfilm „Siddhartha“ (OT: „Noci Sonanti“), der auf dem 62. DOK Leipzig seine Internationale Premiere feierte. Sie berichten davon, wie sie ihr Thema gefunden haben, wie die Zusammenarbeit verlief und worauf sie ihr Augenmerk gelegt haben.
„Siddhartha“ (2019)
Filmkritik: Die italienische Dokumentation „Siddhartha“ (OT: „Noci Sonanti“, Italien, 2019), die auf dem 62. DOK Leipzig ihre Internationale Premiere feierte, entführt die Zuschauer an einen Ort, der ohne die zivilisatorischen Errungenschaften auskommt, und portraitiert einen Jungen, der in beiden Welten groß wird.