Sieben Fragen an Jean-Guillaume Bastien

Jean-Guillaume Bastien auf dem 30. Filmfest Dresden

Interview: Die Besucher des 30. Filmfest Dresden bekam die Gelegenheit die Filme von Joëlle Desjardins Paquette und Jean-Guillaume Bastien in einer Retrospektive zu sehen. Von dem kanadischen Filmemacher Bastien liefen die beiden Filme “Ruby pleine de marde” (ET: “Ruby full of shit”) und “Je ne suis pas un grand acteur” (“I’m not a great actor”). Im Interview erzählt er uns mehr über die Entstehung der beiden Filme und seine Liebe zum Theater.

The original english language interview is also available.

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“Je ne suis pas un grand acteur” (2017)

Kurzfilm / Frankreich / Fiktion / 2013

Filmkritik: In der Québec-Retrospektive der beiden Filmemacher Joëlle Desjardins Paquette und Jean-Guillaume Bastien lief neben dem großartigen “Ruby pleine de marde” auch der Kurzfilm “Je ne suis pas un grand acteur” (AT: “Im not a great actor”), der mit seiner Machart und dem intimen Einblick in die Theaterszene begeistern konnte. Weiterlesen

Auftakt-Wochenende für das Staatsschauspiel Dresden

Tipp: Theaterfreunde aus Dresden und der Umgebung, das kommende Wochenende wird ein Feuerwerk! Am Samstag, dem 25.08. startet das Staatsschauspiel Dresden mit dem großen Eröffnungsfest in die neue Spielzeit. Ab 16.00 Uhr gibt es am Postplatz und im Großen Haus Veranstaltungen für die ganze Familie. Bis auf die Saisonvorschau (20.00 Uhr, 5,00 Euro) sind alle Angebote kostenlos.

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Musik und Lesungen, Kinderschminken und Einblicke in die Theaterwerkstätten sind nur einige wenige Programmpunkte im Angebot. © Sebastian Hoppe

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Im Staatsschauspiel Dresden: Hexenjagd

Aufführungsbericht: Man nehme einen Text von Arthur Miller, der perfekt zur aktuellen Lage passt. Dazu ein 16 Mann starkes (und wirklich starkes) Schauspielteam und zweieinhalb Stunden Zeit. Was erhält man? Dank der neuen Homepage-Gestaltung des Staatsschauspiels Dresden weiß das wirklich nur, wer sich das Stück ansieht. Oder diese Rezension liest.

Edit: Mittlerweile gibt es vom Staatsschauspiel wieder Videos! So auch von Hexenjagd.

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Ganz links: Ursula Hobmair als verleumderische Abigail Williams. In der Mitte die Rückansicht von Torsten Ranft als Richter. © Sebastian Hoppe

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Günstig ins Theater! Ein halbes Dutzend Tipps

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Schauspielhaus des Staatsschauspiels Dresden (c) Michael Kranewitter

Tipp: „Das Staatsschauspiel ist toll! Sobald man genug Geld gespart hat, sollte man hingehen!“ So ungefähr lautet eine begeisterte Bewertung eines Google-Nutzers zum Staatsschauspiel Dresden. Und man fragt sich entgeistert: Wieso sparen?

Also gut, der Füllstand des Portmonees variiert von Mensch zu Mensch. Wer aber bedenkenlos ins Kino gehen kann, hat auch genügend Geld fürs Theater, wenn er einige Kniffe kennt.

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Im Berliner Ensemble: Die Juden

Aufführungsbericht: 1749 wars, als Gotthold Ephraim Lessing sein Lustspiel „Die Juden“ schrieb. Dreißig Jahre vor seinem „Nathan“ umreißt „Die Juden“ bereits die Themen und Einsichten, die auch das humanistische Alterswerk prägen.

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Boris Jacoby als idealer Jude und Hanna Jürgens als junge und überdrehte Baronentochter (c) Braunschweiger Zeitung

2003 hatte das Stück Premiere in der Inszenierung des legendären George Tabori. Schon die vielen Jahre, die sich die Inszenierung auf der Bühne hält, zeugen von ihrer Qualität und Beliebtheit.

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Staatsschauspiel Dresden: Alte Meister

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Albrecht Goette als Reger @Matthias Horn für Staatsschauspiel Dresden. Übrigens: Der gut platzierte Zuschauer sitzt direkt unter der Sixtinischen Madonna!

Aufführungsbericht: Alte Meister in den Alten Meistern. Klingt normal, ist aber ein außergewöhnliches Bonbon für den Theatergänger. Denn die Alten Meister, um die es geht, stammen von Thomas Bernhard und sind der Titel für seine über 300 Seiten lange Schimpftirade. Bernhard ist ein Meister des Ausschweifenden und der Wiederholung, und dementsprechend bleibt kaum Raum für Handlung. Kann das den richtigen Stoff für einen gelungenen Theaterabend geben?

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