„Playback“ (2019)

Kurzfilm / Argentinien / dokumentarische Form / 2019

Filmkritik: Der Kurzfilm „Playback“ (OT: „Playback. Ensayo de una despedida“) von Agustina Comedi, der im diesjährigen ‚Berlinale Shorts‘-Programm lief und den Teddy Award gewann, erzählt auf der Grundlage alter VHS-Aufnahmen von einer Gruppe Transgender-Frauen im Argentinien der späten 80er Jahre.

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Jetzt ins Theater!

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Ihr könnt der alte Mann sein! Quasi. Foto von Martin Prinoth, Thalia Theater

Ja, jetzt, und natürlich ohne die Wohnung zu verlassen. Denn immer mehr deutsche, österreichische und Schweizer Theater lindern die Coronanot, indem sie ihre Archive öffnen. Hier eine – sicherlich nicht vollständige – Liste mit Links und natürlich Empfehlungen. Berücksichtigt habe ich nur komplette Bühnenstücke, keine Ausschnitte und keine sonstigen Belustigungen. Schaut einfach mal beim Theater eures Herzens vorbei, es kann gut sein, dass etwa die Schauspieler aus ihren Lieblingsbüchern lesen oder andere Arten der Unterhaltung für euch bereithalten.

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„Alphamädchen“ (2017)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2017

Filmkritik: Im Jugendblock des 30. Filmfest Dresden lief die Coming-of-Age-Geschichte „Alphamädchen“. Der Regisseur und Drehbuchschreiber Martin Monk liefert damit nicht nur ein souveränes Portrait einer Heranwachsenden, sondern zusätzlich auch noch einen kleinen Einblick in die Berliner Theaterwelt.
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Im Staatsschauspiel Dresden: Das große Heft

Aufführungsbericht: Ulrich Rasche hat seine Masche gefunden: eine Masse Menschen, die im Chor den Text vortragen und dabei auf rotierender Scheibe gehen, das Ganze in Schwarzweiß-Optik. Egal, ob dabei das knapp 200 Jahre alte Drama „Woyzeck“ auf die Bühne kommt, mit dem er 2018 zum Berliner Theatertreffen eingeladen war – oder nun der mit 30 Jahren noch frische Roman „Das große Heft“. Für diese Inszenierung gab es den Sächsischen Theaterpreis 2018, auch wenn Wikipedia davon nichts weiß.

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Die zweite Scheibe ist anfangs nicht da. © Sebastian Hoppe

„Woyzeck“ wurde dazumal aufgezeichnet und von 3sat übertragen. Die Optik war neu, ja. Aber die zweistündige Inszenierung hatte deutliche Längen, zumindest für den Fernsehzuschauer. Wie besteht das gleich gestrickte Stück „Das große Heft“?

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“Fucking Drama” (2017)

Kurzfilm / Österreich / Fiktion / 2017

Filmkritik: Auf dem 19. Landshuter Kurzfilmfestival, welches in diesem Jahr ein Sonderprogramm mit Beiträgen aus Österreich hatte, eröffnete der österreichische Kurzfilm “Fucking Drama” das Festival mit. Der Regisseur und Drehbuchschreiber Michael Podogil schuf mit seinem Kurzfilm eine Geschichte, die man so einfach nicht erwartet hatte. Weiterlesen

Sieben Fragen an Jean-Guillaume Bastien

Jean-Guillaume Bastien auf dem 30. Filmfest Dresden

Interview: Die Besucher des 30. Filmfest Dresden bekamen die Gelegenheit die Filme von Joëlle Desjardins Paquette und Jean-Guillaume Bastien in einer Retrospektive zu sehen. Von dem kanadischen Filmemacher Bastien liefen die beiden Filme “Ruby pleine de marde” (ET: “Ruby full of shit”) und “Je ne suis pas un grand acteur” (“I’m not a great actor”). Im Interview erzählt er uns mehr über die Entstehung der beiden Filme und seine Liebe zum Theater.

The original english language interview is also available.

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