Interview: Im Gespräch mit dem Schweizer Filmemacher Marcel Barelli konnten wir mehr über seinen ersten langen Animationsfilm „Mary Anning“ erfahren, der auf dem 68. DOK Leipzig 2025 im ‚Young Eyes‘-Programm lief, und seinen Kurzfilm „EX-tract“ über das Artensterben, ebenfalls auf dem Festival gesehen. Er erzählt von der Produktion des Langfilms in der Schweiz, für welches Zielpublikum er gedacht ist und ob sich ein Themenkanon durch seine Filme sieht.
Animationen
„EX-tract“ (2025)
Filmkritik: Der Schweizer Animationsfilm „EX-tract“ von Marcel Barelli, der im Animations-Kurzfilm-Wettbewerb des 68. DOK Leipzig 2025 seine Weltpremiere feierte, thematisiert in der Kürze der Zeit mit einer klaren Botschaft das aktuelle Artensterben.
41. Interfilm Berlin 2025
Festivalbericht: Bereits zum 41. Mal lädt Berlin im grauen November ins Kino ein. In der ersten Novemberwoche fand an neun Spielstätten unter der Leitung von Heinz Hermanns das Internationale Kurzfilmfestival – kurz interfilm – zusammen mit dem KUKI (Junges Kurzfilmfestival Berlin) statt. In vier Wettbewerben und vier Sonderprogrammen konnte man an den sechs Tagen über 280 Kurzfilme aus zahlreichen Ländern sehen. Unter diesen wurden elf Preise im Wert von 35.000€ vergeben.
68. Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2025
27. Oktober bis 02. November 2025 / Cinestar, Passage Kinos, Schauburg, Cinémathèque Leipzig, UT Connewitz, Kinobar Prager Frühling und Schaubühne Lindenfels
Festivalbericht: In der letzten Oktoberwoche fand bereits zum 68. Mal das Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, kurz DOK Leipzig, statt. Zum letzten Mal unter der Leitung von Christoph Terhechte, der im Corona-Jahr 2020 die Festivalleitung übernommen hatte, wurden zwar an weniger Spielstätten, aber mit der gleichen Programm- und Reihenvielfalt 252 Lang- und Kurzfilme gezeigt. Eröffnet wurde das Festival mit „Writing Life: Annie Ernaux Through the Eyes of High School Students“ von Claire Simon, welcher sich darin der Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin Ernaux über die Sichtweisen von Jugendlichen annähert.
„Writing Home“ (2024)
Kurzfilm / Tschechien / Fiktion / 2024
Filmkritik: Der tschechische Animations-Kurzfilm „Writing Home“ (OT: „O lýkožroutce“) von Eva Matejovičová, der im Kinderprogramm des 37. Filmfest Dresden 2025 lief, ist ein warmherziger Film über Verständigung, Naturschutz und Insekten.
Acht Fragen an Alice Gervat
Interview: Im Gespräch mit der französischen Regisseurin und Animationskünstlerin Alice Gervat konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Someone Special“ (OT: „Quelqu’un de spécial“) erfahren, der im Jugendprogramm des 37. Filmfest Dresden 2025 lief, wie eigene Sprachlernbemühungen zu der Geschichte geführt haben und was sie auf narrativer wie visueller Ebene zu diesem wunderbaren Animationsfilm inspiriert hat.
40. interfilm Festival Berlin 2024
5.-10. November 2024 / Berlin
Festivalbericht: Einen runden Geburtstag feierte das interfilm Festival Berlin in diesem Jahr. Zum 40. Mal fand in der Hauptstadt das internationale Kurzfilmfestival statt. Seit 2007 gibt es parallel dazu das Kinderfilmfestival KuKi. Unter der Leitung von Heinz Hermanns und Alexander Stein gab es in diesem Jahr eine Woche lang vom 5. bis 10. November 2024 über 300 Kurzfilme aus 56 Ländern in über 70 Programmen zu entdecken. Unter diesen wurden Preise in einem Gesamtwert von über 40.000 € vergeben.
„In Dreams“ (2023)
Kurzfilm / USA / Fiktion / 2023
Filmkritik: Der amerikanische Kurzfilm „In Dreams“ von Joshua Shaffner, der im Internationalen Wettbewerb des 36. Filmfest Dresden 2024 lief, ist eine traumähnliche Reise, die wie auch mancher Traum auch schwer zu deuten ist.
Sechs Fragen an Mariola Brillowska
Interview: Im Gespräch mit der deutschen Künstlerin und Filmemacherin Mariola Brilowska konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Blusenfax“ erfahren, der im ‚Nationalen Wettbewerb‘ des 36. Filmfest Dresden 2024 lief, von der dazugehörigen Radiosendung, dem gefundenen Animationsstil und ob es noch mehr davon geben wird.
Sieben Fragen an Stephen Vuillemin
Interview: Im Gespräch mit dem französischen Filmemacher Stephen Vuillemin konnten wir mehr über seinen Kurzfilm „A Kind of Testament“ (OT: „Un Genre de Testament“) erfahren, der im Internationalen Wettbewerb des 36. Filmfest Dresden 2024 lief und den ‚Goldenen Reiter für den Besten Filmton‘ gewinnen konnte. Er erzählt, wie das Erreichen des 30. Lebensjahres ein Kipppunkt war, wie viel Zeit er in den Film gesteckt hat und wie perfekt Musik und Soundeffekte ineinander greifen.