„Can you ever forgive me?“ (2018)

Filmkritik: Einer der Filme abseits der großen Oscar-Favoriten in diesem Jahr war die Literaturverfilmung „Can you ever forgive me“ aus der Hand von Marielle Heller. Mit drei Nominierungen ging er ins Oscar-Rennen und ging aber leider leer aus, obwohl die beiden Darsteller Melissa McCarthy und Richard E. Grant die Preise mehr als verdient hätten. Weiterlesen

„Jumpman“ (2018)

Filmkritik: Der russische Spielfilm „Jumpman“ (OT: „Podbrosy“, Russland, 2018) basiert auf wahren Begebenheiten und erzählt eine Geschichte zwischen Coming-of-Age, Gerichts- und Familiendrama. Damit versucht er viele Genres abzudecken und gleichzeitig einen kritischen Blick auf die russische Gesellschaft zu werfen. Weiterlesen

“Los Paul” (2017)

Kurzfilm / Deutschland / Fiktion / 2017
Poster zum Kurzfilm

Filmkritik: Der Regisseur Felix Karolus schuf mit “Los Paul” (AT: “Go Paul”) einen genreverliebten Actionfilm, auf den er einfach Lust hatte. Dies kam beim Publikum vieler Festivals darunter auch dem 18. Landshuter Kurzfilmfestival 2017 und den 28. Bamberger Kurzfilmtagen 2018 gut an.

Weiterlesen

“The Party” (2017)

Filmkritik: Seit Jahren liefert uns die britische Regisseurin Sally Potter (*1949) Filme aus verschiedensten Epoche wie der auch im viktorianischen England spielende “Orlando” (1992) und den in den 60er Jahren angesiedelten “Ginger & Rosa” (2012). Dabei erzählt sie persönliche Geschichten und stellt diese gern in einen historischen Kontext. So auch in ihrem neuesten Film “The Party” (OT: “The Party””, Großbritannien, 2017), der nicht nur mit seiner Kürze überrascht, sondern mit seiner wunderbaren Mischung aus Emotionen und wichtigen, aktuellen Themen. Weiterlesen

“Rico, Oskar und das Herzgebreche” von Andreas Steinhöfel (2009)

© Carlsen Verlag

© Carlsen Verlag

Buchkritik: Der zweite Teil – “Rico, Oskar und das Herzgebreche” – der Trilogie um Rico und Oskar kam 2009 auf den Markt. Also ein Jahr nachdem der erste Roman – “Rico, Oskar und die Tieferschatten” – erschienen war und der Autor Andreas Steinhöfel dafür mehrere Preise erhalten hatte.

Das zweite Buch führt die Geschichte der beiden Freunde Rico Doretti, der alles etwas langsamer erfasst und sich dadurch als tiefbegabt bezeichnet, und dem kleinen, hochbegabten Oskar fort. Nachdem Mister 2000 mit der Hilfe der beiden geschnappt worden ist, verzog sich der Medienrummel auch bald, doch Ruhe wollte nicht so recht einkehren. Oskar wird kurzerhand von seinem Vater bei den Dorettis abgestellt, Ricos Mutter wirkt schon seit längerem sehr traurig, der Bühl hat sich auch schon lange nicht mehr blicken lassen und irgendwelche mysteriösen Dinge gehen beim Bingo-Abend im Altersheim vor. Um gegen all die Probleme und Sorgen anzugehen, machen die beiden sich wieder einmal auf, um die Wahrheit herauszufinden.

Weiterlesen