„Nightmare Alley“ (2021)

Filmkritik: Für dunkle Mären hat der mexikanische Regisseur Guillermo del Toro schon immer eine Vorliebe. In „Pans Labyrinth“ (2006) überraschte er das Publikum mit einer gelungenen Mischung aus Kriegsdrama und Fantasy-Geschichte. 2018 gewann der Regisseur mit „The Shape of Water“ (2017), einer dunklen aber wunderschönen Liebesgeschichte, vier Oscars u.a. als ‚Bester Film‘. Nun folgt mit „Nightmare Alley“ (OT: „Nightmare Alley“, USA, 2021) sein mittlerweile elfter Film, der sich ebenfalls ein Schauermärchen als Vorlage nimmt.

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Sieben Fragen an Hannah Weißenborn

© Filmakademie Baden-Württemberg, Hannah Weissenborn

Interview: Im Gespräch mit der Filmemacherin Hannah Weißenborn konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Plume“, der auf dem 32. Filmfest Dresden den Preis für den besten Filmton erhielt, erfahren. Warum sie sich dafür entschied eine Geschichte aus der Zirkuswelt zu erzählen, wie sich das Projekt umsetzte und wie sie die perfekte Hauptdarstellerin gefunden hat.

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„Plume“ (2019)

Kurzfilm / Frankreich, Deutschland / Fiktion / 2019

Filmkritik: Der Kurzfilm „Plume“, der auf dem 32. Filmfest Dresden mit dem Goldenen Reiter für den ‚Besten Filmton‘ ausgezeichnet wurde, ist ein authentisches im Zirkus-Milieu angesiedeltes Drama von Hannah Weißenborn. 

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„Joy“ (2020)

Filmkritik: Der Eröffnungsfilm des 63. DOK Leipzig, was in diesem Jahr dual stattfand, der russische Zirkus-Dokumentarfilm „Joy“ (OT: „Джой“, Russland, 2020), welche damit in den Wettbewerb um die Goldene Taube im Internationalen Wettbewerb langer Dokumentar- und Animationsfilm ging. Weswegen der Film im Gedächtnis bleibt, ist die Diskrepanz zwischen dem, was die ZuschauerInnen in dem Film sahen und was die Regisseurin Daria Slyusarenko vermutlich beabsichtigt hat.

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“Greatest Showman” (2017)

Poster zum Film

© Twentieth Century Fox

Filmkritik: Dass der Australier Michael Gracey für sein Spielfilmdebüt gerade ein Musical über den Zirkus-Erfinder P.T. Barnum auswählte, kann als mutig angesehen werden. Nicht nur die handwerklichen Hürden mussten bewältigt werden, sondern auch eine passende Geschichte erdacht werden, in deren Mittelpunkt ein schwer zugänglicher Hauptcharakter steht. Zudem machten die transportierten Botschaften den Spielfilm “Greatest Showman” (OT: “The Greatest Showman”, USA, 2017) nicht nur zu einem Diskussionsobjekt, sondern führte sogar zu einem Boykott-Aufruf der Peta gegen den Film.

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