“Les Hommes-Poissons” (2017)

Kurzfilm / Frankreich / Fiktion / 2017

Filmkritik: Auf dem 30. Filmfest Dresden überraschte der französische Kurzfilm „Les Hommes-Poissons“ von Guillaume Chevalier mit seiner gelungenen Mischung aus Roadmovie und Fantasy-Elementen.

Michael (Rodolphe Blanchet) führt ein monotones Leben. Als an einem scheinbar belanglosen Tag die junge Hotelangestellte Manue (Zoé Thimonier-Skriabin) ihn überraschend bittet, sie an einen Ort zu fahren, lässt er sich auf diese ungewöhnliche Reise ein.

Der französische Regisseur und Drehbuchschreiber Guillaume Chevalier schuf mit seinem Kurzfilm „Les Hommes-Poissons“, was übersetzt soviel wie Fischmänner bedeutet, ein gefühlvolles Roadmovie. Der Zuschauer ist sich wie Michael nicht sicher, wo die Geschichte hinführen wird. Bis dahin begleitet das Publikum aber gern das ungleiche Gespann, welche beide schnell ein Gespür für den anderen entwickeln, auf ihrer Reise. Diese beiden werden wunderbar von den beiden Darstellern Rodolphe Blanchet und Zoé Thimonier-Skriabin gespielt und geben der Fantasy-Geschichte einen authentischen Anstrich. Insgesamt bleibt die Geschichte mit ihrem Setting und der Farbdramaturgie sehr dem Realismus verhaftet. Erst am Ende der Geschichte offenbart sich das fantastische Element. In diesem Stoff und den Figuren steckt auf jeden Fall das Potential für mehr. Mal sehen ob uns der Regisseur Guillaume Chevalier mit einer Langfilmvariante oder einem weiteren Kurzfilm erfreuen wird.

Fazit: Der französische Kurzfilm „Les Hommes-Poissons“ aus der Hand von Guillaume Chevalier überzeugt als gelungene Mischung aus Roadmovie, ungewöhnlicher Liebesgeschichte und Fantasy-Elementen und stellte so einen spannenden Genrebeitrag zum Filmfest 2018 dar.  

Bewertung: 7,5/10

geschrieben von Doreen Matthei

Quellen:

  • 30. Filmfest Dresden 2018 – Katalog (Wettbewerb ‘Internationaler Wettbewerb’)
  • Eintrag des Kurzfilms „Les Hommes-poissons“ bei der Uni France 
  • Eintrag des Kurzfilms „Les Hommes-poissons“ bei der Produktionsfirma “G.R.E.C.” 

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