Sieben Fragen an Seunghee Kim

Interview: Im Gespräch mit der Filmemacherin und Animationskünstlerin Seunghee Kim konnten wir mehr über ihren Kurzfilm „Tiger and Ox“, der auf dem 63. DOK Leipzig seine Deutschlandpremiere feierte, erfahren, wie sie sich mit dem Thema der Stigmatisierung alleinerziehender Mütter in ihrem Land beschäftigte und warum sie sich dafür entschied den Film mit der linken Hand zu zeichnen.

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„The House of Us“ (2019)

Filmkritik: Der südkoreanische Film „The House of Us“ (OT: „우리집“, Südkorea, 2019) erzählt aus der Sicht von Kindern, wie sich dysfunktionale Familien anfühlen. Dabei schafft es der zweite Spielfilm der Filmemacherin Ga-eun Yoon, dass die Geschichte nicht etwa von Schwermut bestimmt wird, sondern von Freundlichkeit und kindlicher Freude.

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„Peninsula“ (2020)

Filmkritik: Nicht nur der Oscarpreisträger „Parasite“ (2019) von Bong Joon-ho, der auch den Monster-Horror „The Host“ (2006) schuf, und die Arbeiten von Park Chan-wook wie „Oldboy“ (2003) zeigen, dass Südkorea erstklassiges Genrekino produzieren kann. Genauso fiel das Debüt „Train to Busan“ (2016) von Yeon Sang-ho auf, das zwar das Zombiegenre nicht neu erfand, aber perfekte Unterhaltung mit der richtigen Portion Action, Drama und Spannung bot. Vier Jahre später startete der Nachfolger – „Peninsula“ (OT: „Train to Busan 2“, Südkorea, 2020) in den Kinos.

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Sechs Fragen an Nakyung Kim

Interview: Im Gespräch mit der südkoreanischen Filmemacherin Nakyung Kim konnten wir mehr über die Entstehung ihres Kurzfilms „Proxy Exam“ (OT: „대리시험“), der auf dem 32. Filmfest Dresden im Jugend-Programm lief, erfahren und  wie schwer es war die richtigen Darstellerinnen zu finden. Außerdem macht sie neugierig auf ihren ersten Langfilm, den sie jetzt fertig gestellt hat.  

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„In the Absence“ (2019)

Kurzfilm / Südkorea / Dokumentation / 2019

Filmkritik: Die fast 30-minütige Kurz-Dokumentation „In the Absence“ (OT: „Bujaeui gieok“) ist der südkoreanische Beitrag der als ‚Bester Dokumentar-Kurzfilm‘ auf der 92. Oscarverleihung in dieser Kategorie nominiert wurde. Zwar konnte er nicht, wie der Landeskollege „Parasite“ die Trophäe gewinnen, überzeugte aber mit seiner detaillierten Schilderung des Fährunglücks, welches sich 2014 vor der Küste von Südkorea ereignet hat.

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„Parasite“ (2019)

Filmkritik: Der koreanische Regisseur Joon-ho Bong liefert seit Jahren gute Filme ab u.a. „Snowpiercer“ (2013) und „Okja“ (2017). Seinen internationalen Durchbruch feierte er mit dem außergewöhnlichen Monsterhorrorfilm „The Host“ (2006). Jetzt folgt sein neuester Film „Parasite“ (OT: „Gisaengchung“, Südkorea, 2019), eine Mischung aus Horrorfilm und Gesellschaftsdrama. Damit gewann er als erster südkoreanischer Film die ‚Goldene Palme‘ in Cannes und sensationellerweise vier Oscars auf der 92. Oscarverleihung 2020.

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„Die Welle“ (2018)

Kurzfilm / Deutschland / Animation/ 2018

Filmkritik: Auf dem 61. DOK Leipzig feierte der Animations-Kurzfilm „Die Welle“ (OT: „The Wave“) seine Weltpremiere. Der Regisseur und Animationskünstler Sae Yun Jung machte mit diesem Kurzfilm seinen Abschluss an der Kunsthochschule für Medien in Köln und erzählt darin von einer wahren Begebenheit, welche ihn schon länger beschäftigt. Weiterlesen

“The Wailing – Die Besessenen” (2017)

© Alamode Film

Filmkritik: Der südkoreanische Horrorfilm “The Wailing – Die Besessenen” (OT: “Gok-seong”, Südkorea/ USA, 2017) ist die dritte Langfilmarbeit des südkoreanischen Regisseurs Na Hong-jin (*1974) und wartet mit einer unerwarteten Mischung aus Komik, Drama, westlichen Genremitteln und traditionellen Elementen auf. Weiterlesen