„The Report Card“ (2023)

Doreen Kaltenecker
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Kurzfilm / Südkorea / Fiktion / 2023

Ji-won Kim

Filmkritik: Der südkoreanische Kurzfilm „The Report Card“ von Myo-gyeoung Kim, der im Jugendprogramm des 36. Filmfest Dresden 2024 lief und seine Weltpremiere feierte, ist eine Familiengeschichte aus der Sicht eines Mädchens, das sich an ein neues Leben gewöhnen muss.

Als Won-gyeoung (Ji-won Kim) ihr Zeugnis bekommt, beschließt sie, es vor ihrer Mutter (Iram Kang) zu verheimlichen, denn sie hofft, dadurch mit ihrem Vater Kontakt aufnehmen zu können.

Ji-won Kim

Der südkoreanische Kurzfilm der Regisseurin Myo-gyeoung Kim, die auch das Drehbuch dazu geschrieben hat, erzählt eine Geschichte über eine neue Familienkonstellation. Dabei wählt sie den Standpunkt des Mädchens, dass sich erst einmal daran gewöhnen muss, dass sie jetzt nur noch zu zweit sind. Ausgehend von der kollektiven Erinnerung, dass man mal ein Zeugnis vor seinen Eltern verheimlicht hat, spinnt die Regisseurin eine einfühlsame Geschichte. Sie inszeniert diese dabei mit einem hohen Authentizitätsanspruch, so dass sich alles sehr echt anfühlt. Alle Darsteller:innen vor allem die Jungdarstellerin Ji-won Kim füllen ihre Rollen gut aus. So dass ein einfühlsamer und behutsam inszenierter Film entstand, der einen Einblick in die Gedanken eines Kindes gibt und so seine Familiengeschichte erzählt. 

Fazit: „The Report Card“ ist ein Kurzfilm der südkoreanischen Regisseurin Myo-gyeoung Kim, die darin einfühlsam und authentisch die Geschichte einer Familie erzählt, die sich erstmal neu finden muss.

Bewertung: 8/10

geschrieben von Doreen Kaltenecker

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