„Battery Mommy“ (2024)

Doreen Kaltenecker
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Kurzfilm / Südkorea / Animation / 2024

Filmkritik: Bereits im Jahr 2023 begeisterte der südkoreanische Filmemacher mit seinem Kurzfilm „Battery Daddy“ das Publikum. Jetzt hat er eine Quasi-Fortsetzung geschaffen und war damit wieder zu Besuch auf dem 36. Filmfest Dresden 2024: „Battery Mommy“.

Die Batterie-Mutter geht vielen Tätigkeiten nach und setzt sich dabei auch mancher Gefahr aus. Aber für ihre Familie stemmt sie jede Aufgabe.

Im Kinderprogramm des Filmfest Dresden kam der neunminütige Stop-Motion-Film des südkoreanischen Filmemachers Seungbae Jeon, der auch das Drehbuch schrieb, sehr gut an. Die Geschichte braucht keine Worte, um zu zeigen, wie die Mutter tagtäglich arbeiten geht und für ihre Kinder da ist. Da es sich hier um Batterien handelt, ist der Film bei den Jobs sehr kreativ und kann die Zuschauer:innen schon allein damit zum Schmunzeln bringen. Die innewohnende Botschaft ist klar eine Liebeserklärung an Mütter, die Familie und Arbeit stemmen, um für ihre Kinder ein sorgloses Leben zu ermöglichen. Wie auch „Battery Daddy“, der damals auf dem Open Air des 35. Filmfest Dresden 2023 zu sehen war, wurde das ganze in Stop-Motion realisiert. Dabei arbeitet Seungbae Jeon mit sehr haptischen, flauschigen Materialien und fängt mit wunderbarer Liebe zum Detail die Batterie-Welt ein.

Fazit: „Battery Mommy“ von Seungbae Jeon ist ein warmherziger Kurzfilm über das Muttersein und schafft es ohne Worte, aber mit entzückenden Stop-Motion-Bildern Klein und Groß zu begeistern.

Bewertung: 8,5/10

Trailer zum Kurzfilm „Battery Mommy“:

geschrieben von Doreen Kaltenecker

Quellen:

  • 36. Filmfest Dresden 2024 – Katalog (Programm ‚Kids‘)
  • Eintrag des Kurzfilms „Battery Mommy“ beim Interfilm Festival Berlin

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