39. Internationales Kurzfilmfestival Berlin 2023 & 16. Junges Kurzfilmfestival Berlin 2023

Doreen Kaltenecker
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14.-19. November 2023 / Volksbühne, Pfefferberg Theater, CineStar Kino in der KulturBrauerei, ACUD Kino, Zeiss-Großplanetarium, SİNEMA TRANSTOPIA, Rollberg Kino, Unterfilm Clubkino

Festivalbericht: Vom 14. bis 19. November 2023 fand das 39. Internationale Kurzfilmfestival Berlin statt, kurz ‚interfilm‘ genannt, unter der Leitung eines zehnköpfigen Kuratoriums in zehn Spielstätten statt. Zusammen mit dem zwei Tage eher beginnenden Kinder- und Jugendfilmfestival KUKI ist es eines der größten deutschen Kurzfilmfestivals und zeichnete insgesamt 18 Filme der über 300 gezeigten Kurzfilme aus 60 Ländern mit Preisen aus.

Internationaler Wettbewerb

Der ‚Internationale Wettbewerb‘ zeigte in acht Programmen 49 Filme aus 38 Ländern. In diesem Wettbewerb wurden fünf Preise und zwei ‚Besondere Erwähnungen‘ vergeben. Als Bester Spielfilm wurde der ukrainische Film „Golden Leggings“ von Arkadii Nepytaliuk geehrt. Er erzählt eine Geschichte aus dem Jahr 1991: In einem Sommercamp geht alles seinen Gang, aber eine Zeit der Veränderung steht allen bevor. Nepytaliuk beweist ein Geschick für witzige, kluge Dialoge wie auch für das menschliche Miteinander. Ein ganz anderes Miteinander erfährt die vierköpfige Familie in „The Möbius Trip“ von Simone Smith. Der mit dem Best Sound Design ausgezeichnete Spielfilm macht einen Drogentrip spür- und vor allem hörbar und driftet wie seine Figuren von Zeit zu Zeit komplett ab. Als Bester Animationsfilm wurde „The Miracle“ von Nienke Deutz ausgezeichnet. Sie erzählt von einer alleinreisenden Urlauberin, die etwas zu verarbeiten scheint. Nach und nach lernen wir sie und ihre ganz eigene Einsamkeit kennen. Deutz findet dafür gelungene Bilder. Auch Khozy Rizal, der Regisseur von „Basri & Salma in a Never-Ending Comedy“, findet eine tolle Bildsprache für sein Portrait eines Paares, das eben noch keine Kinder möchte und bei dem vor allem die Frau die Entscheidung getroffen hat. Auch in „Yellow“ von Elham Ehsas geht es um Selbstbestimmung. Der Mann, der die Musik verehrt, und die Frau, die den Tanz liebt, leben in einem repressiven System, doch etwas Hoffnung schimmert auf, als die beiden sich begegnen. Die beiden letztgenannten Filme haben eine ‚Lobende Erwähnung‘ der Jury erhalten. Der Film „Granica“ von Joshua Neubert erhielt in dem parallel stattfindenden ‚Wettbewerb Confrontations‘ den Hauptpreis, erzählt von einer Begegnung an der Grenze zwischen Belarus und Polen und zeigt das Spannungsfeld zwischen Selbstschutz und Hilfsbereitschaft. 

weitere Preise im Internationalen Wettbewerb

  • Berlin-Brandenburg Short Award – Bester Film: „Eeva“ von Lucija Mrzljak und Morten Tšinakov
  • Best Cinematography: „Heart Fruit“ von Kim Allamand

Bereits auf andere Festivals gesichtet, rezensiert und interviewt

Deutscher Wettbewerb

Der Gewinner des Deutschen Wettbewerbs war der Film „Fünfzehn Minuten“ von Sejad Ademaj, der eindringlich einfängt, wie es sich anfühlt, wenn in einem Moment dein Leben auf den Kopf gestellt wird, indem eine ganze Familie abgeschoben werden soll. Auch der Gewinner des zweiten Preises und auch des Publikumspreises beschäftigt sich mit einem Leben in Deutschland. „Balkan, Baby“ von Mona Okulla Obua handelt von einer gut integrierten Mittvierzigerin, die mit ihrer eigenen Herkunft ringt und sich eine gewisse deutsche Scham zugelegt hat. Den FBW-Sonderpreis zur Förderung des besonderen Kurzfilms erhielt der deutsche Kurzfilm „Indigo“, in dem es ebenso um die beiden Themen Identität und das Leben in Deutschland ging. Im Deutschen Wettbewerb wurden ebenfalls zwei ‚Lobende Erwähnungen‘ ausgesprochen und auch hier setzt sich das Thema der Preisträger-Filme fort. In der Dokumentation „Alles gehört zu dir“ von Hien Nguyen begleiten wir eine junge Frau, die von Oslo zurück nach Neustrelitz zieht und über ihre eigene Kindheit als Kind vietnamesischer Einwander berichtet. Der zweite Film – „Forewarned“ – ist dabei eher im Thriller-Drama-Fach verortet und berichtet von einer mysteriösen Begegnung. Ebenfalls im Wettbewerb lief der Animationsfilm „Borschtsch mit Brezel“ von Anna Ring: Sie erzählt darin von ihrer Mutter, die aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland kam, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. 

Bereits auf andere Festivals gesichtet und rezensiert

Dokumentarfilm Wettbewerb und Green Film Wettbewerb

Neben den Hauptwettbewerben gibt es schon seit Beginn den ‚Dokumentarfilm Wettbewerb‘ und seit 2012 auch den ‚Green Film Wettbewerb‘. Wie gewohnt ist der Dokumentarfilm dabei breit aufgestellt und liefert auch Hybridformen („Demon Box“) und Essays („Bear“). Im Programm fiel der sympathische „Powernapper’s Paradise“ von Samir Arabzadeh auf, der das Publikum auf eine Reise in ein scheinbar verschlafenes Land mitnimmt. Der Umweltfilm, der sich natürlich auch viel mit der Klimakrise beschäftigt, war in diesem Jahr mit 17 Filmen breiter als erwartet aufgestellt. So konnte man einen nachdenklichen Film über die Wege, die Menschen nehmen („Desire Lines“) sehen, mehr über einen grausamen Unterhaltungssport in der Barockzeit („Fox Tossing“) erfahren und einen experimentellen Film über die Verschmutzung der Meere („PLSTC“) bewundern.

Gewinner im Dokumentarfilm und Umweltfilm Wettbewerb

  • Best documentary film: „Apostles of Cinema“ von Darragh Amelia, Gertrude Malizana, Jesse Gerard Mpango und Cece Mlay
  • Bundeszentrale für politische Bildung: Ever since, I have been flying“ von Aylin Gökmen
  • Best environmental film: Eco-Hack!“ von Brett Marty und Josh Izenberg

Bereits auf andere Festivals gesichtet, rezensiert und interviewt

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Auch in diesem Jahr konnte man in dieser Reihe der abwegigen Filme viele interessante Techniken, Themen sowie Humorvolles und Ernstes entdecken. So fand man unter u.a. einen Mockumentary über einen Mann, der durch eine transzendentale Erfahrung sein Erscheinungsbild ständig wechselt („Transcending Harry“), ein Animation-Musical darüber, wie Unterwasserwesen die im Meer verlegten Rohre empfinden („The Great Connection“) und einen Spielfilm, der uns die Gedanken eines Hundes näherbringt („Dream of Leon“). Besonders eindrucksvoll war der experimentelle Collage-Film „Woman as Image, Man as Bearer of the Look“. Die Regisseurin Carlos Velandia erzählt darin anhand unzähliger Filmszenen von der Uniformität und der Wahrnehmung von Frauen in den Medien bis heute. Eine starke Collage-Arbeit, die mit ihrem Ton zusätzlich an den Nerven zerrt.

Gewinner des Wettbewerbs
Audience award for the weirdest & most wonderful film: „Und dänn …“ von Raphael Stalder, Leo Graf und Tanja Nuijten

weitere Programme und Sonderreihen

Neben den Wettbewerben gab es wieder zahlreiche Sonderprogramme und Reihen, in denen man aktuelle wie auch thematisch kuratierte Kurzfilme entdecken konnte. Die Reihe ‚Reality Bites‘ zeigte wieder Filme, welche die Frage stellen, wie viel Realität in Filmen möglich ist. Darunter war auch der Film „Scenic View“ von Maija Blåfield – experimentell und unerwartet inszeniert, so dass man nicht weiß, wo die narrative Reise hingeht. Das Programm ‚Body Talk‘, in dem zehn Kurzfilme gezeigt wurden, die von Körper und Bewegung handeln und ins Tänzerische gehen, erzählte u.a. eine Biographie („Snap – Archies Story“), von einer rückwärtslaufenden Autofahrt („Life left behind“) und davon, dass Tanz auch eine Befreiung sein kann. In der Reihe ‚Craving for Narratives‘, in der seit sieben Jahren Kurzfilme gezeigt werden, die mit der Subjektivität von Filmen spielen, begeisterte Yann Gonzalez mit dem überlangen Musikvideo „Hideous“. Darin wird um mehrere Songs des Sängers Oliver Sim (Teil der Band „The xx“) eine Geschichte gesponnen und die Musik überträgt diese und vor allem die Stimmung des Films wunderbar auf das Publikum. 

Bereits auf anderen Festivals gesichtet, rezensiert und interviewt

KUKI Programm 

Das beinah parallel stattfindende KUKI zeigte insgesamt 71 Kurzfilme aus 31 Ländern, die sich in Kinder- und Jugendblöcke aufteilten. Im Kinderprogramm, das auch noch Sonderreihen für Dokumentar- und Umweltfilme bereit hielt, konnte man viele Filme (wieder-)entdecken, u.a. den neuesten Teil der Musifanten („Die Kuchenballade“), eine Geschichte aus der Meereswelt („Tümpel“) und den neuesten Film der Animanimals („Katze“). Darüber hinaus gab es hier den 30-minütigen „Pebble Hill“ von Marjolaine Perreten zu sehen, die darin eine Geschichte von Heimatverlust und Flucht erzählt. Wie auch bereits in ihrem vorherigen Kurzfilm („The Last Day of Autumn“) begeistert Perreren mit der richtigen Mischung aus entzückenden Tieren, ernstem Background und einer groß gefassten Erzählung. 

In dem 37 Beiträge umfassenden Jugendprogramm, das auch Sprachprogramme für Englisch, Spanisch oder Französisch zu bieten hatte, gab es einige schöne Filme (wieder) zu entdecken, darunter war die Dokumentation „Bear“, der Essayfilm „Hardly Working“ und der Spielfilm „Simo“, der von einer Konkurrenz unter Brüdern erzählt. Besonders bemerkenswert war der Kurzfilm „Dede is Dead“ von Phillipe Kastner. Der Animationsfilm erzählt sehr einfühlsam und wahrhaftig, wie sich der Verlust eines geliebten Tieres anfühlen kann.

Fazit: Auch in diesem Jahr waren das 39. interfilm und das 16. KUKI vollgepackt mit vielen verschiedenen Kurzfilmen. Die Themenschwerpunkte waren dabei so vielfältig wie die Erzählformen und so gab es für Jung und Alt und für jeden Geschmack was zu entdecken.

Trailer des 39. Internationales Kurzfilmfestival Berlin 2023:

Trailer des 16. Jungen Kurzfilmfestival Berlin 2023:

geschrieben von Doreen Kaltenecker

Quellen:

Alle im Bericht erwähnte Kurzfilme:

  • „27“ (OT: „27“, Ungarn/Frankreich, 2023, Regie: Flóra Anna Buda)
  • A Single Life“ (OT: „A Single Life“, Niederlande, 2014, Regie: Job Roggeveen, Joris Oprins und Marieke Blaauw)
  • „Alles gehört zu dir“ (OT: „Alles gehört zu dir“, Deutschland, 2022, Regie: Hien Nguyen)
  • „Apostles of Cinema“ (OT: „Apostles of Cinema“, Tansania, 2023, Regie: Darragh Amelia, Gertrude Malizana, Jesse Gerard Mpango und Cece Mlay)
  • Aufnahmen einer Wetterkamera“ (OT: „Aufnahmen einer Wetterkamera“, Österreich/Deutschland, 2023, Regie: Bernhard Wenger)
  • „Balkan, Baby“ (OT: „Kafana na Balkanu“, Deutschland, 2023, Regie: Mona Okulla Obua)
  • „Basri & Salma in a Never-Ending Comedy“ (OT: „Basri & Salma dalam Komedi yang Terus Berputar“, Indonesien, 2022, Regie: Khozy Rizal)
  • Bear“ (OT: „Ours“, Schweiz, 2022, Regie: Morgane Frund)
  • Biegen und Brechen“ (OT: „Biegen und Brechen“, Deutschland, 2022, Regie: Falk Schuster und Mike Plitt)
  • „Borschtsch mit Brezel“ (OT: „Borschtsch mit Brezel“, Deutschland, 2022, Regie: Anna Ring)
  • „Dede is Dead“ (OT: „Deniska umřela“, Tschechishce Republik, 2023, Regie: Phillipe Kastner)
  • Demon Box“ (OT: „Demon Box“, Kanada, 2023, Regie: Sean Wainsteim)
  • „Desire Lines“ (OT: „Desire Lines“, UK, 2023, Regie: Duncan Cowles)
  • „Die Kuchenballade“ (OT: „Ballad od cake“, Deutschland, 2022, Regie: Meike Fehre)
  • „Dream on Leon“ (OT: „À quoi tu rêves Léon?“, Kanada, 2022, Regie: Roger Gariépy)
  • „Drive (OT: „Drijf“, Belgien, 2023, Regie: Levi Stoops)
  • „Eco-Hack!“ (OT: „Eco-Hack!“, USA, 2022, Regie: Brett Marty und Josh Izenberg)
  • Eeva“ (OT: „Eeva“, Kroatien/Estland, 2022, Regie: Lucija Mrzljak und Morten Tšinakov)
  • „Ever since, I have been flying“ (OT: „O Gündür Bu Gündür Uçuyorum“, Schweiz, 2023, Regie: Aylin Gökmen)
  • „Forewarned“ (OT: „Forewarned“, Deutschland, 2023, Regie: Wilfredo Casas)
  • „Fox Tossing“ (OT: „Fox Tossing“, Ungarn, 2023, Regie:Zénó Mira )
  • „Fünfzehn Minuten“ (OT: „Fünfzehn Minuten“, Deutschland, 2022, Regie: Sejad Ademaj)
  • „Golden Leggings“ (OT: „ГКЧП“, Ukraine, 2022, Regie: Argoldenkadii Nepytaliuk)
  • „Granica“ (OT: „Granica“, Deutschland, 2022, Regie: Joshua Neubert)
  • Hardly Working“ (OT: „Hardly Working“, Österreich, 2022, Regie: Total Refusal)
  • Heart Fruit“ (OT: „Heart Fruit“, Schweiz, 2022, Regie: Kim Allamand)
  • „Hideous“ (OT: „Hideous“, UK, 2022, Regie: Yann Gonzalez)
  • Human Resources“ (OT: „Human Ressources“, Frankreich, 2023, Regie: Isaac Wenzek, Titouan Tillier und Trinidad Plass)
  • „Indigo“ (OT: „Indigo“, Deutschland, 2023, Regie: Mona Okulla Obua)
  • It’s nice in here“ (OT: „It’s nice in here“, Niederlande, 2022, Regie: Robert-Jonathan Koeyers)
  • Jackfruit“ (OT: „Jackfruit“, Deutschland, 2021, Regie: Thùy Trang Nguyễn)
  • Katze“ (OT: „Katze“, Deutschland, 2022, Regie: Julia Ocker)
  • „Life left behind“ (OT: „Tilbakelagt Liv“, Norwegen, 2022, Regie: Valia Phyllis Zwart)
  • Long Time No Techno“ (OT: „Long Time No Techno“, Deutschland, 2022, Regie: Eugenia Bakurin)
  • Margarethe 89“ (OT: „Margarethe 89“, Frankreich, 2023, Regie: Lucas Malbrun)
  • Misaligned“ (OT: „Koniunkcja“, Lettland/Polen, 2022, Regie: Marta Magnuska)
  • Pebble Hill“ (OT: „La Colline aux cailloux“, Belgien/Frtankreich/Schweiz, 2023, Regie: Marjolaine Perreten)
  • Persona“ (OT: „각질“, Republik Korea, 2022, Regie: Xu Yuan)
  • Pipes“ (OT: „Pipes“, Schweiz, 2022, Regie: Jessica Meier, Kilian Feusi und Sujanth Ravichandran)
  • „PLSTC“ (OT: „PLSTC“, Frankreich, 2022, Regie: Laen Sanches)
  • „Powernapper’s Paradise“ (OT: „Powernapper’s Paradise“, Schweden/Philippinen, 2022, Regie: Samir Arabzadeh)
  • „Scenic View“ (OT: „Scenic View“, Finnland, 2022, Regie: Maija Blåfield)
  • „Shower Boys“ (OT: „Shower Boys“, Schweden, 2021, Regie: Christian Zetterberg)
  • „Simo“ (OT: „Simo“, Kanada, 2022, Regie: Aziz Zoromba)
  • „Snap – Archies Story“ (OT: „Snap – Archies Story“, Kanada, 2022, Regie: George Stamos)
  • „The Great Connection“ (OT: „The Great Connection“, Dänemark/Deutschland/Niederlande, 2023, Regie: Christen Bach)
  • „The Miracle“ (OT: „The Miracle“, Belgien/Frankreich/Niederlande, 2023, Regie: Nienke Deutz)
  • „The Möbius Trip“ (OT: „The Möbius Trip“, UK, 2023, Regie: Simone Smith)
  • The Waiting“ (OT: „The Waiting“, Deutschland, 2023, Regie: Volker Schlecht)
  • „Transcending Harry“ (OT: „Transcending Harry“, Schweiz, 2023, Regie: Bruno Conti Wuilloud)
  • „Tümpel“ (OT: „Tümpel“, Schweiz, 2023, Regie: Lena von Döhren und Eva Rust)
  • „Und dänn …“ (OT: „Und dänn …“, Schweiz, 2022, Regie: Raphael Stalder, Leo Graf und Tanja Nuijten)
  • „Woman as Image, Man as Bearer of the Look“ (OT: „La mujer como imagen, el hombre como portador de la mirada“, Kolumbien, 2022, Regie: Carlos Velandia)
  • Yallah Habibi“ (OT: „Yallah Habibi“, Deutschland, 2019, Regie: Mahnas Sarwari)
  • „Yellow“ (OT: „Yellow“, Afghanistan/UK, 2023, Regie: Elham Ehsas)
  • Über Wasser“ (OT: „Über Wasser“, Schweiz, 2021, Regie: Jela Hasler)

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