„Heart Fruit“ (2022)

Doreen Kaltenecker
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Kurzfilm / Schweiz / Fiktion / 2022

Filmkritik: Der Schweizer Kurzfilm „Heart Fruit“ von Kim Allamand, der im ‚Internationalen Wettbewerb‘ des 35. Filmfest Dresden 2023 den Dresdner Kurzfilmpreis des Verbandes der deutschen Filmkritik gewonnen hat, ist ein Episodenfilm über Liebe und Beziehungen.

In lauen Sommernächten finden sich manche zusammen, tauschen Blicke aus und kommen einander näher. Andere sind in ihren Beziehungen scheinbar gefangen, nur beim Tanzen wirken sie frei. 

In der Corona-Pandemie-Zeit entwickelte der schweizer Regisseur Kim Allamand (*1988) seine Idee für den Kurzfilm „Heart Fruit“. Es geht in seinem Episodenfilm um Liebe, menschliche Nähe und Beziehungen. Dabei nimmt er die spannenden Anfänge und Annäherungen genauso unter die Lupe, wie das Erlöschen von Gefühlen. In nur 20 Minuten erzählt er in fünf Episoden von einer ganzen Bandbreite an zwischenmenschlichen Verbindungen. Das Thema ist an sich nicht neu, aber mit seinen diversen Figuren und einem starken Zeitkolorit verortet er die Geschichte klar im Hier und Jetzt. Hinzu kommt eine gelungene Inszenierung, welche den Personen genug Raum zum Atmen lässt und gelungen die Figuren und ihre Geschichte mit der Zürcher Architektur verbindet. So entstand ein gelungener Kurzfilm über moderne Beziehungen, der neugierig auf weitere Arbeiten des Regisseurs Allamand macht.

Fazit: „Heart Fruit“ ist ein Kurzfilm von Kim Allamand, der in mehreren Episoden von Beziehungen und Liebe in unserer Zeit erzählt. Dabei ist seine Darstellung dieses Themas vielfältig und zeitgemäß und holt zudem die Zuschauer:innen noch mit einer gelungenen Optik und passenden Locations ab.

Bewertung: 8/10

Trailer zum Kurzfilm „Heart Fruit“:

geschrieben von Doreen Kaltenecker

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