Filmfest Dresden: Tag 1

  1. April: Festivaleröffnung / Nationaler Wettbewerb 1
Die Festivalorganisatorinnen: Karolin Kramheller, Katrin Küchler und Alexandra Schmidt

Die Festivalorganisatorinnen: Karolin Kramheller, Katrin Küchler und Alexandra Schmidt

Das 28. Filmfest Dresden (International  Short Film Festival) startete auch dieses Jahr wieder mit der feierlichen Eröffnung. Die Modaratorin Jenni Zylka leitete uns durch die Veranstaltung. Mit dem einen oder anderen gelungenen Witz untermalte sie das vorgestellte Festivalprogramm.  Zu Wort kamen nicht nur die drei Festivalorganisatorinnen Karolin Kramheller, Katrin Küchler und Alexandra Schmidt, sondern auch die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, die Zweite Bürgermeisterin von Dresden, Annekatrin Klepsch, Beigeordnete für Kultur und Tourismus sowie die Organisatoren Diana Ivanova und Dr. Claus Löser des Sonderprogramms „Retro: Filme für die Sicherheit“.

Sektempfang im Foyer der Schauburg

Das Festival ermöglicht dem gewillten Zuschauer in diesem Jahr die Sichtung von 305 Filmen. 61 davon laufen in den Wettbewerben und wurden aus 2.222 Einreichungen ausgewählt. Für die Wettbewerbsteilnehmer gibt es insgesamt 66.000 Euro Preisgeld zu gewinnen. Durch diese hohe Dotierung spielt das Filmfest Dresden in der oberen Liga der internationalen Kurzfilmfestivals mit. Die internationale Flagge wurde auch dieses Jahr wieder sehr hoch gehalten. Deshalb gaben einige Redner ihrer Hoffnung Ausdruck, dass Filme zum Abbau von Rassismus und Intoleranz beitragen können und Dresden ein internationaler Ort werden wird. Der Hauptschwerpunkt liegt aber auf dem Thema Fotoanimation. Dabei geht es um das spannende Spiel zwischen Bewegung und Stillstand. Einen guten ersten Einblick lieferten der Kurzfilm „Dahlia“ (USA, 2008) von Michael Langan sowie der Festivaltrailer von Paul und Menno de Nooijer (Niederlande, 2016), welche anwesend waren und auf der Bühne für gute Unterhaltung sorgten.

Die Macher von „Simply the Worst“: Johannes Kürschner und Franz Müller

Der sich anschließende Nationale Wettbewerb 1 konnte sich sehen lassen. Die drei Animations- und die drei Spielfilme boten eine gelungene Mischung aus Stilen und Genres. Wobei das Humoristische trotz mancher dunklen Themen überwog. Kurzfilme wie „Am Strand“ (Deutschland, 2015) und „Amélia & Duarte“ (Deutschland/Portugal, 2015) zeugten von viel Können und bewiesen, dass der deutsche Film mehr sein kann, als das, was dem Kinogänger üblicherweise gezeigt wird. Aber der Block bot (gerade für Freunde des sächsischen Dialekts) mit „Simply the Worst“ (Deutschland, 2015) auch treffsichere Low-Budget-Unterhaltung, welche den Saal mit Gelächter erfüllte. Der Nationale Wettbewerb 1 kann also uneingeschränkt empfohlen werden. (Hinweis: Zwei Kurzfilme erfordern Kenntnisse der englischen Sprache.)

geschrieben von Doreen Matthei

Ein Gedanke zu “Filmfest Dresden: Tag 1

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s