Ausstellung „Alles dreht sich … und bewegt sich. Der Tanz und das Kino“ (Filmmuseum, Potsdam)

15.07.2017 – 22.04.2018 / Di-So 10-18 Uhr / Filmmuseum Potsdam / 4,50 € 

© Fotografiert von Doreen Matthei

Ausstellungsbericht: Seit Anbeginn hat der Tanz mit all seinen Ausprägungen einen festen Platz in der Filmgeschichte. Schon in Stummfilmzeiten bis hin zu unserer Zeit wurde das Tanzen auf viele verschiedene Weisen in Filmen eingebaut. Die Sonderausstellung „Alles dreht sich … und bewegt sich. Der Tanz und das Kino“ im Potsdamer Filmmuseum widmet sich diesem Thema und kann noch bis zum 22. April 2018 besucht werden.

In fünf Räumen erzählt die Sonderausstellung die Geschichte von Tanz und Kino, zwar nicht chronologisch, aber gelungen nach Themenschwerpunkten sortiert. Der erste Raum dient als Einstieg und zeigt die verschiedenen Ausformungen. Der zweite Ausstellungsraum beschäftigt sich mit den Anfängen des Tanzkinos und des Ausdruckstanzes von u.a. Mary Wigmann und bekannten Tänzerinnen wie Josephine Baker und Leni Riefenstahl. Im dritten Raum wird die politische Ebene des Tanzes ergründet. Während der vierte Raum ganz beschwingt von Musicals erzählt und im letzten Raum gehen die Zuschauer Backstage.

© Filmmuseum Potsdam, fotografiert von Doreen Matthei,

Jeder der einzelnen Räume der Sonderausstellung ist kreativ gestaltet und zeigt Liebe zum Detail. Mal in bunten Farben mit Disko-Ambiente gestaltet oder als dunkler Ballettsaal getarnt laden die Räume zum Verweilen und Entdecken ein. Neben Plakaten, Kostümen, Fotografien und anderen Exponaten kann man überall auf großen und kleinen Monitoren passend zusammengestellte Filmausschnitte anschauen. Wunderbarerweise kann man an diesen oft gezielt die für einer selben interessanten Ausschnitte auswählen und sich so seinen eigenen Schwerpunkt für den Besuch setzen. Gezeigt werden Filme aus 100 Jahren Filmgeschichte und aus den verschiedensten Filmgattungen, die so einen Überblick über das riesige Genre bieten und unzählige Idee dafür liefern, welche Filme man sich noch anschauen könnte. Dabei spricht die Ausstellung alle Besucher gleichermaßen an. Unbedarfte wie Bewanderte erhalten hier einen guten Einblick, erfahren Informatives und bekommen Lust aufs Filme schauen. Dadurch ergeben die Gestaltung und Ausstattung ein rundum stimmiges Bild ab, so dass sich der Besuch des Potsdamer Filmmuseums auf jeden Fall lohnt und noch zum Vorbeischauen in der Dauerausstellung einlädt.

© Filmmuseum Potsdam, fotografiert von Doreen Matthei,

Fazit: Die Sonderausstellung „Alles dreht sich … und bewegt sich. Der Tanz und das Kino“ im Potsdamer Filmmuseum ist eine kunterbunte Reise durch die Filmgeschichte und ist dabei unterhaltsam und informativ zu gleich. Viele Exponate und Filmausschnitten zeigen die reiche Bandbreite der Liaison zwischen Tanz und Kino und machen Lust viele ungesehene Filme noch zu entdecken und bekannte noch einmal zu sehen.

Bewertung: 5/5

Der Trailer zur Ausstellung:

geschrieben und fotografiert von Doreen Matthei

Quelle:  Website der Ausstellung „Alles dreht sich … und bewegt sich. Der Tanz und das Kino“ 

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